24Okt/18

Brettspielblog Roll One – A Board Game Story

Noch Sammler oder schon Messi?

-oder-

Ab wann ist eine Sammlung zu groß?

Immer öfter sehe und lese ich, dass Spieler riesige Mengen an Spielen anhäufen und sich dann darüber beschweren nicht alles spielen zu können oder dass der Stapel der Schande immer größer wird oder ähnliche sinnlose Dinge…

In zahllosen Forumsdiskussionen wird dann versucht der Charme einer großen Sammlung herauszustellen bzw. die Existenz der eigenen zu rechtfertigen.

„If you would die tonight, how many games would still arrive at your door?“

Ich für meinen Teil habe vor mehreren Monaten den Punkt erreicht an dem ich zu viele Spiele hatte. Das waren bei mir 170 Stück.

Ey, ohne Scheiß: 1. wohin mit dem ganzen Mist – 2. spiel ich die im Leben nicht annähernd so oft als dass ich ALLE bräuchte – 3. ich kann mir echt viel merken, aber wenn ich dann einfache Regeln nachlesen muss weil ich den Spielaufbau von Spiel 23 nicht von Spiel 165 unterscheiden kann, dann hört’s echt auf.

Mittlerweile hat sich meine Sammlung auf ca. 70 Spiele reduziert. Das schwankt ein bisschen hoch und runter, liegt zwar noch über meiner Wunschzahl von 50, ist aber schon eher vertretbar. Allerdings wird es langsam echt schwer auszusortieren.

Ich hab schon alles raus geworfen, was sich ähnelt, was nicht gespielt wird und was irgendwie das gleiche macht. Aber jetzt nochmal 20 loszuwerden…puh, gar nicht so leicht.

Gut, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich immer noch mehr als 70, aber die liegen in Kartons im Keller und sind entweder für meine zukünftigen Kinder reserviert oder warten auf den Verkauf/-tausch. Worauf ich am meisten stolz bin ist mein Stapel der Schande: der misst nur noch schnuckelige 4 Spiele (wovon 1 bald gespielt wird, 1 ein Langzeitprojekt ist, 1 erst noch fertig gebastelt werden muss und das letzte habe ich gewonnen…und keine Ahnung wann das mal gespielt wird.)

Es bringt doch nichts fünf generische Worker Placement Euro Spiele zu haben, die sich nur in der Bezeichnung der braunen Würfel unterscheiden, oder 4 verschiedene Living Card Games die auch alle nur eine Alternative zu Magic sind, oder vielleicht 10 Area Control Spiele die alle viel zu lange dauern und jeder irgendwie was kleines anders und vielleicht auch besser macht, zugegeben…

Ich habe beschlossen mir einfach das beste herauszupicken. Haut mich ein Spiel richtig um, dann kommt’s in die Sammlung. So einfach ist das. Wie ich schon mal gesagt habe: Das Leben ist zu kurz für schlechte Spiele…und meine Wohnung zu klein für alles was halbwegs annehmbar ist.

Um die Frage zu beantworten: only three, one Kickstarter, one retail and one which I’ve already played… but 32 expansions.
Hey, don’t judge me, nobody’s perfect.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl 

22Okt/18

Das Herz der Amazonen

Die Amazonen sind ein stolzes Volk, das nur aus Frauen besteht. Nach einem blutigen Aufstand sind sie vor vielen Jahrzehnten aus der Unterdrückung der Männer entkommen, und seitdem dienen diese ihnen als Arbeitssklaven – und zum Vergnügen. Denn einmal im Jahr feiern die Amazonen das Blumenfest, ein Fest der Liebe und der Fruchtbarkeit, bei dem die Kriegerinnen ausziehen, um Partner für ein Tage andauerndes Bacchanal gefangen zu nehmen, bei dem die nächste Generation der Amazonen gezeugt wird. Einzig ihre Königin Penthesilea kann an den Ausschweifungen nicht teilnehmen, denn nur ein Mann mit königlichem Blut kommt für sie als Partner infrage, so will es die Tradition. Doch das Schicksal fügt sich, denn in der Nähe kampiert das griechische Heer bei der Belagerung Trojas, angeführt von einem Günstling der Götter, dem legendären Achill…
Die aus verschiedenen Fäden der antiken Mythologie gewobene Geschichte aus der Feder von Geraldine Bindi dient vor allem den faszinierenden Zeichnungen von Altmeister Christian Rossi als Bühne. In detailverliebten Strichen und perfekt umgesetzter Sepia-Optik feiert »Das Herz der Amazonen« Landschaften, Schlachtengetümmel, Liebesspiel und die Schönheit des menschlichen Körpers. Ein Fest für Comic-Liebhaber.

20Okt/18

Rick & Morty – die Comics des absoluten Irrsinns kommen!

Die Comic-Reihe zur schrägsten Zeichentrick-Serie, die es derzeit gibt, erscheint bei Panini!

Seit rund drei Jahren macht sich auf den Popkultur-Messen auf dem ganzen Globus vermehrt ein Merchandising-Trend bemerkbar: Ob abgefahrene T-Shirts, Taschen oder Figuren (…) die Figuren der Zeichentrickserie Rick & Morty sind allgegenwärtig. Das schnell wachsende Merchandising-Sortiment zur Serie ist Ausdruck der ungeheuren Beliebtheit, den die Produktion des amerikanischen Kult-Senders Adult Swim, die für deutsche Fans auf Netflix anzuschauen ist, hat. Nun erscheinen die Rick & Morty-Comics bei Panini und müssen sich in Sachen „WTF“-Faktor und auch sonst nicht hinter den TV-Episoden verstecken. 

Rick ist ein Wissenschaftsgenie. Weltraum-, Zeit- und Dimensionsreisen sind für ihn Tagesgeschäft. Bei seinen Abenteuern begleitet ihn sein Enkel Morty … Soweit klingt das noch wie eine Variante der Geschichte um einen gewissen zeitreisenden Timelord in einer blauen Telefon-Box, aber Rick & Morty ist trotz gewisser Ähnlichkeiten anders … ganz anders!

Die Serie lebt von schlechtem Geschmack, hoher politischer Inkorrektheit und einem gewissen Maß satirischer, weil völlig überzogener Gewalt und ist sicher nicht für Kinder geeignet … Rick, das Genie, ist Alkoholiker und auch sonst jeglichen irdischen wie außerirdischen Drogen nicht abgeneigt. Dass er sich dadurch in Abenteuer verstrickt, die so psychedelisch sind wie ein schlechter Trip, gehört zum Ton der Serie. Ebenso, dass geflucht, gerülpst, gefurzt, beleidigt, geballert, gepoppt und so ziemlich jedes Tabu gebrochen wird. Das Ganze wird mit so hoher Dynamik, schrägen Bildern und schnellen, sehr abgedrehten Dialogen (die auch im Deutschen hervorragend funktionieren) dargeboten, dass man als Zuschauer kaum folgen kann.

Damit reiht sich die Serie in den Reigen anderer US-Kult-Animationsreihen von Ugly Americans bis Bob’s Burgersein, allerdings mit einem großen Unterschied: Nachdem die Macher Justin Roiland und Dan Harmon nach drei Staffeln erklärten, sie wollten keine weitere nachlegen, erhob sich im Internet ein derartiger Sturm der Fan-Entrüstung, dass die Kreativen schließlich dem Wunsch der Anhänger nachgaben und inzwischen eine vierte Staffel vorliegt. Für eine weitere Verlängerung besteht zumindest eine Chance.

Dass bei so viel Potenzial auch eine Comic-Serie nicht fehlen darf, ist klar. Die Herausfoderung für die Comic-Macher bestand darin, den Stil der TV-Serie für die Comics zu adaptieren. Und was das Kreativ-Team, zu dem unter anderem Zac Gorman, CJ Cannon, Andrew MacLean und Marc Ellerby gehören, da zu Papier gebracht hat, hat wirklich die Klasse und das Trash-Level, um jeden Rick & Morty-Fan über die Zeit bis zur nächsten Staffel hinwegzutrösten. Einfach großartig anarchistisch! 

Mehr zu Rick & Morty gibt es auch auf YouTube, in Panini Comics TV, Folge 28!

18Okt/18

Yellow Submarine – die Graphic Novel zum Beatles-Kultfilm, gezeichnet von Bill Morrison

Im Jubiläumsjahr des Klassikers kommt endlich auch die lang ersehnte Comic-Adaption! Bill Morrison leitet als Chefredakteur seit Anfang dieses Jahres die Geschicke des amerikanischen Satire-Magazins MAD. Den meisten Comic-Freunden ist er hierzulande aber als Hauptzeichner und kreativer Kopf der Simpsons Comics bekannt – ein Job, den er rund 20 Jahre hingebungsvoll ausübte. Ähnlich lang und hingebungsvoll arbeitete der begeisterte Beatles-Fan auch an der grafischen Umsetzung des Kultfilms Yellow Submarine – herausgekommen ist nicht weniger als ein Meisterwerk der 9. Kunst! 

Dass Bill Morrison, der neben dem cartooningen Simpsons-Stil auch jeden anderen Zeichen- und Malstil beherrscht, nahezu zwei Jahrzehnte für die Umsetzung des Yellow Submarine-Stoffs benötigte, liegt nicht etwa daran, dass er extraordinär langsam arbeiten würde – es war die komplizierte Rechtelage, die das Projekt immer wieder ausbremste. Dennoch gab das umtriebige Zeichengenie nie auf und für das 50-jährige Jubiläum des Films, der 1968 in die Kinos kam, gab es endlich grünes Licht für die Graphic Novel.

Bill Morrison, der auch schon unzählige Comic-Geschichten geschrieben hat, erstellte das Szenario für die Adaption des Films und zeichnete auch selbst. Er habe sich dabei überlegt, wie er dem Comic einen Mehrwert geben könne, sagt er im Interview mit Panini Comics TV (Folge 28), da ja Bewegung und Musik fehlen würden. Dabei erinnerte er sich an seine Jugend, in der psychedelische Schwarzlicht-Poster die Wände der Teenager schmückten. „Ich ging das Ganze also sehr grafisch an“, sagt er, „jede einzelne Seite im Comic wollte ich so kreieren, dass sie auch ein solches Poster sein könnte.“ Ein hehres Ziel, dessen Umsetzung dem Maestro beeindruckend gelungen ist.

Zunächst arbeitete er die zentralen Szenen des Films heraus, komprimierte die Geschichte und setze sie dann in plakativen Bildern mit starken Farben um. Für die Farbgebung holte er sich den ebenfalls von den Simpsons Comics bekannten Zeichner Nathan Kane mit ins (U-)Boot und zusammen schafften sie es tatsächlich, eine grafische Umsetzung von Yellow Submarine zu schaffen, die die Essenz des Kultfilms in gedruckter Form beinhaltet.

Ein opulentes Comic-Meisterwerk, das durch seine Bilder begeistert und den Leser nach Pepper-Land und in die Welt der Blaumiesen versetzt. Man hört beim Lesen förmlich die Musik der Beatles im Hintergrund, selbst wenn man das Yellow Submarine-Album nicht gerade als Soundtrack zum Comic laufen lässt.

17Okt/18

Roll One – A Board Game Story

Unser heutiges Spiel ist etwas ganz besonderes.

Klar es hat solide Mechaniken, super Artwork, tolle Komponenten…

…was es aber besonders macht ist das Thema: Krieg. Im Brettspielbereich ist das jetzt nichts besonderes.

Allerdings wie das ganze aufgezogen wird.

„Im Krieg ist nicht jeder ein Soldat“

 

This War of Mine

In diesem Spiel sind wir keine Super-Ubersoldaten, die im Alleingang ganze Gegnerhorden niedermähen, nein.

Wir sind die ganz normalen Menschen die unter den Kampfhandlungen leiden. Wir sind Lagerarbeiter, Bettler, Lehrer… die gewöhnliche und zugleich hilflose Bevölkerung.

Wir befinden uns in einer vermutlich osteuropäischen Stadt eines Landes das vom Bürgerkrieg zerrüttet ist. Die aufständischen Rebellen sind geschlagen und haben sich in unsere Stadt zurückgezogen, wo sie von Regierungstruppen umzingelt sind.

Die Spieler(-charaktere) versuchen in dieser lebensgefährlichen Situation einfach nur so lange durchzuhalten bis es zum Waffenstillstand kommt.

Das Thema ist so gut umgesetzt, dass ein Überlebender der Belagerung von Sarajevo das was er erlebt hat in diesem Spiel wiederfindet. Sein Review zum Spiel ist mehr als nur lesenswert.

https://boardgamegeek.com/thread/1816826/war-mine-review-survivor-siege-sarajevo

Kurz zum Material: Alles kommt in guter Qualität und ausreichender Quantität. Es gibt nichts zu bemängeln.

So, zum Spiel, dessen Einstieg so einfach ist, dass man in der Tat das Regelbuch in die Hand nehmen, aufbauen und während dem Lesen spielen kann. Das Design der „Journals“ ist so gestaltet, dass man alles dann lernt wenn man es braucht. Einfach super.

Der Nachteil daran ist, dass man kein gut strukturiertes Regelbuch hat. Kein Index, klein Glossar. Wichtige Regeln befinden sich verteilt im Storybuch.

Das Storybuch… der Kern des Spiels.

Spielerisch ist This War of Mine keine Erleuchtung, es handelt sich um ein einfach zu spielendes Co-Op Spiel bei dem die Mangelbewältigung vorherrscht.

Was das Spiel ausmacht ist das Storybuch mit seinen über 1200 (bin mir grad unsicher wieviel genau) Textstellen, die wie bei einem Abenteuerbuch gezielt angesteuert werden. Über diese kurzen Texte und die Entscheidungen die hierdurch herbeigeführt werden erzählt das Spiel diese dichte und einprägsame Geschichte.

So sehr ich mehr darüber schreiben möchte, aber ich muss mich kurz fassen, damit ich nichts verrate, denn die Geschichte ist einzigartig. Nur so viel: Die Autoren nehmen kein Blatt vor den Mund und zeigen den Krieg und seine Schrecken in allen Facetten. Wem dies vielleicht zu heftig ist, der kann die harten Stellen auslassen. Wie das funktioniert sagt euch das Regelbuch im Vorfeld.

Nur ein kurzer Vergleich wer das Buch zu „The Road“ kennt: hier würde z.B. die Lagerfeuerszene ausgelassen werden.

Ein kurzer Hinweis noch: Man hat alleine mit dem Basisspiel so endlos viele Möglichkeiten…

…und jetzt kommt noch eine Erweiterung dazu (die das Kickstarterzeug nochmal überarbeitet), dass man quasi fast nur noch dieses Spiel spielen kann.

Dabei möchte ich es jetzt schon für heute belassen und nochmal auf den obigen Link verweisen.

Bitte lest den Text.

Ihr verpasst sonst was…

(Ich habe es vergessen zu erwähnen: Ja, es handelt sich um die Brettspiel-Adaption des Videospiels)

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14Okt/18

RETURN DAS RETRO MAGAZIN HEFT 34 REVIEW

Wir haben dieses mal ein Magazin Review für Euch und zwar die RETURN. In der RETURN Ausgabe 34 findet ihr folgendes:

Ghostbusters-Spiele von 1984 bis heute

Virtual Boy – Vorstoß in die virtuelle Realität

Messebericht: DoKomi 2018 in Düsseldorf

Neuer Shooter für den C64: Steel Ranger

Sega-Mega-Drive-Racer: Virtua Racing

Vertikal-Geballer auf Dreamcast: Battle Crust

Ring Frei! – Die Geschichte der Wrestlingspiele

Neues Sinclair-Spectrum-Spiel: Gandalf

Hardware: Das Master System lebt

Neu und verpixelt: Into The Breach

Designer des Sinclair: Rick Dickinson Making of Xeno Crisis (Sega Mega Drive)

Action-Adventure-Klassiker: Landstalker Arcadeklassiker: N-Sub Crossover: Silkworm und viele weitere Themen .. .

13Okt/18

Gideon Falls Bd. 1 Die Schwarze Scheune

Der kanadische Comic-Autor und -Zeichner Jeff Lemire ist in jedem Genre zu Hause – und erfolgreich! Vom tiefgründigen Familiendrama »Essex County« über legendäre Runs bei DC und Marvel (»Moon Knight«, »Old Man Logan«) bis zum anspruchsvollen Sci-Fi-Comic » Descender« bleibt Lemire seinem Credo stets treu: Gute Comics sind gute Comics, das Genre ist egal. Spätestens mit der Superhelden-Hommage » Black Hammer« und der Erschaffung des »Hammerverse« ist der Spezialist für Off-Mainstream-Stories mit Tiefgang in die höchste Riege der Comic-Schaffenden aufgestiegen.

In Lemires aktuellem Projekt » Gideon Falls« kehrt er teilweise zum ruralen Setting seiner frühen Werke zurück:

»Eine unheilvolle Legende verknüpft das Schicksal zweier Männer: der Einzelgänger Norton, der den Müll der Großstadt durchwühlt auf der Suche nach Spuren einer Verschwörung, die er sich vielleicht nur einbildet, und Vater Fred, ein alternder Priester, dem sich in der ländlichen Gemeinde, die er gerade übernommen hat, schreckliche Geheimnisse offenbaren. Es ist der Mythos der Schwarzen Scheune, einem Ort des Grauens, der in der Vergangenheit sowohl in der Metropole als auch in der Kleinstadt erschienen ist. Und wo die Scheune auftaucht, da sät sie Tod und Wahnsinn…«

»Gideon Falls« wird vom italienischen Zeichner Andrea Sorrentino (»Secret Empire«, »Uncanny X-Men«) realisiert, der mit Lemire zusammen bereits an »Green Arrow« und »Old Man Logan« arbeitete. Lemire beschreibt seine neue Serie als Mischung aus Rural Mystery und Urban Horror, in der er Themen wie Obsession, Geisteskrankheit, Religion und Glaube im Rahmen eines okkult-mystischen Thriller-Settings aufgreift.

»Gideon Falls« ist eine fortlaufende Serie und erscheint bei Splitter in Hardcover-Sammelbänden im Format 20×28 cm, die jeweils sechs amerikanische Hefte sowie Bonusmaterial umfassen. Band 1 erscheint  zum Juni 2019 und Band 2 zum September 2019. Die Produktionsfirma Hivemind arbeitet an einer TV-Serie basierend auf »Gideon Falls«. Lemire und Sorrentino sind als ausführende Produzenten an Bord (Link).

10Okt/18

Roll One – A Board Game Story

Noch Sammler oder schon Messi?

-oder-

Ab wann ist eine Sammlung zu groß?

 

 

Immer öfter sehe und lese ich, dass Spieler riesige Mengen an Spielen anhäufen und sich dann darüber beschweren nicht alles spielen zu können oder dass der Stapel der Schande immer größer wird oder ähnliche sinnlose Dinge…

In zahllosen Forumsdiskussionen wird dann versucht der Charme einer großen Sammlung herauszustellen bzw. die Existenz der eigenen zu rechtfertigen.

 

„If you would die tonight, how many games would still arrive at your door?“

 

Ich für meinen Teil habe vor mehreren Monaten den Punkt erreicht an dem ich zu viele Spiele hatte. Das waren bei mir 170 Stück.

Ey, ohne Scheiß: 1. wohin mit dem ganzen Mist – 2. spiel ich die im Leben nicht annähernd so oft als dass ich ALLE bräuchte – 3. ich kann mir echt viel merken, aber wenn ich dann einfache Regeln nachlesen muss weil ich den Spielaufbau von Spiel 23 nicht von Spiel 165 unterscheiden kann, dann hört’s echt auf.

Mittlerweile hat sich meine Sammlung auf ca. 70 Spiele reduziert. Das schwankt ein bisschen hoch und runter, liegt zwar noch über meiner Wunschzahl von 50, ist aber schon eher vertretbar. Allerdings wird es langsam echt schwer auszusortieren.

 

Ich hab schon alles rausgeworfen, was sich ähnelt, was nicht gespielt wird und was irgendwie das gleiche macht. Aber jetzt nochmal 20 loszuwerden…puh, gar nicht so leicht.

Gut, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich immer noch mehr als 70, aber die liegen in Kartons im Keller und sind entweder für meine zukünftigen Kinder reserviert oder warten auf den Verkauf/-tausch.

Worauf ich am meisten stolz bin ist mein Stapel der Schande: der misst nur noch schnuckelige 4 Spiele (wovon 1 bald gespielt wird, 1 ein Langzeitprojekt ist, 1 erst noch fertig gebastelt werden muss und das letzte habe ich gewonnen…und keine Ahnung wann das mal gespielt wird.)

 

Es bringt doch nichts fünf generische Worker Placement Euro Spiele zu haben, die sich nur in der Bezeichnung der braunen Würfel unterscheiden, oder 4 verschiedene Living Card Games die auch alle nur eine Alternative zu Magic sind, oder vielleicht 10 Area Control Spiele die alle viel zu lange dauern und jeder irgendwie was kleines anders und vielleicht auch besser macht, zugegeben…

Ich habe beschlossen mir einfach das beste herauszupicken. Haut mich ein Spiel richtig um, dann kommt’s in die Sammlung. So einfach ist das.

Wie ich schon mal gesagt habe: Das Leben ist zu kurz für schlechte Spiele…und meine Wohnung zu klein für alles was halbwegs annehmbar ist.

Um die Frage zu beantworten: only three, one Kickstarter, one retail and one which I’ve already played… but 32 expansions.

Hey, don’t judge me, nobody’s perfect.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

05Okt/18

Das erste Aufeinandertreffen von Wonder Woman und Conan!

WONDER WOMAN/CONAN

Conan der Barbar trifft auf Wonder Woman! Bevor sie den Hintergründen ihrer rätselhaften Begegnung auf den Grund gehen können, müssen der Cimmerierund die Amazone allerdings in der Arena gegeneinander antreten.
Die komplette Miniserie vom früheren WONDER WOMAN-Kreativteam Gail Simone und Aaron Lopresti in einem Band.

Das erste Aufeinandertreffen von Wonder Woman und Conan!

Von Fanliebling Gail Simone (WONDER WOMAN, Red Sonja)! 

Erscheint am: 09.10.2018