03Mrz/19

AKTION HOHER SPIELWERT 2019 TEIL 1

Auch im Neuen Jahr haben Wir die AKTION HOHER SPIELWERT am Start. Dazu sind wir in das ULTRA COMIX gegangen und haben einige INFOS für EUCH zusammen getragen.
Spiele für Groß und Klein, für Anfänger und Experten!

Aktion hoher Spielwert 2019

27Feb/19

Thematische Immersion -oder- Ich bin ein Hühnchen. Gack. Gack.

Irgendwie wünschen wir uns alle doch etwas in andere Welten abzutauchen, oder? Genau deswegen kommen thematische Spiele auch so gut an. Je besser die Story oder das Spielerlebnis desto gut.

Gleichzeitig ist aber auch gerade das ein sauschweres Unterfangen diese Welt zu erschaffen und aufrecht zu erhalten. Das beste Beispiel sind die zahllosen Sci-Fi und Fantasy Direct-to-DVD Filmveröffentlichungen oder Billig-Romane die gepresst/gedruckt werden nur um irgendwann auf Rabatt-Tischen verscherbelt zu werden.

Bei Spielen ist das nicht wirklich einfacher. Um gegen die Aktivität des Spielens und gegen die verwendeten Mechaniken anzukämpfen braucht es schon eine wirklich gute Idee.

Das einfachste sind social deduction oder Rollenspielelemente:
Gib dem Spieler einen Charakter den er entwickeln oder darstellen kann und schon wird sich der Spieler leichter in die Welt saugen lassen. Das gleiche gilt ebenso für stark kommunikativ ausgelegte Spiele. Hier verschwindet die Grenze noch schneller und man findet sich in einer Rolle wieder.

Und was ist jetzt mit Spielen die nicht auf diese Elemente setzen? Gibt es auch mechanisch-thematische Spiele?

Da wird es schon schwerer… denn ein Spiel ist und bleibt ein Spiel. Ich sitze an einem Tisch und schmeiß mit Würfeln um mich und stehe nicht in einem Verließ und prügle auf einen Hobgoblin ein.

Jetzt brauchen wir also ein Spiel wo wir Dinge tun die der Charakter auch tun würde. Hier bieten sich dann z.B. Handelsspiele an. Wenn die gut gemacht sind… Tjaaahahahaaa… Ok, so einfach will ich es mir dann doch nicht machen. Ich hab natürlich ein paar Beispiele dabei:

Captain Sonar oder auch das kommende U-Boot sind Spiele in denen man ein Uboot steuert.

In Captain Sonar stehen sich zwei Crews aus jeweils 4 Spielern gegenüber. Der eine kommandiert, der andere überwacht die Maschinen, der dritte ist zuständig für die Waffen und der vierte belauscht den Gegner und versucht herauszufinden wo er sein könnte.

In Uboot sind wir alle auf einem Uboot und jeder Spieler hat seine Rolle um uns eine erfolgreiche Feindfahrt und eine sichere Heimkehr zu ermöglichen. Hier müssen Kurse berechnet, mögliche Ziele per Silhouette identifiziert, Moral und Schichtdienst verwaltet werden…

Beide höchst HÖCHST thematisch.

Wer weniger auf Krieg als auf Polizeiarbeit steht dem kann ich Sherlock Holmes Criminal Cabinet, Detective oder Mythos Tales ans Herz legen.

Hier bekommen wir einen Fall und müssen diesen mit klassischer Ermittlungsarbeit lösen. Sherlock Holmes und Mythos Tales spielen im viktorianischen London, sprich wir müssen Zeitungsartikel lesen, durch die Stadt laufen, Zeugenaussagen aufnehmen, Klinken putzen…
…in Detective befinden wir uns in der moderne und tun quasi das gleiche nur mit Internetunterstützung, sprich wir googlen uns unsere Lösung auch zusammen. Ein einmaliges Erlebnis und ganz ehrlich, die Grafiken, Würfel und Karten anderer Spiele mögen noch so toll und aufwändig sein, an dieses Spielgefühl kommt kaum was anderes ran.

So, zum Abschluss hau ich jetzt noch was raus womit keiner rechnet.

Ein weiteres überaus thematisches Spiel ist ein abstraktes. WHAAAAAT?

Onitama, eine kleine Schachvariante in der zwei Meister mit je 4 Schülern gegeneinander antreten und entweder die Kung Fu Schule des gegenübers einnehmen oder den gegnerischen Meister besiegen müssen. Der Clou ist, dass jede Figur die gleichen Fähigkeiten hat. Diese werden durch Karten gesteuert die offen ausliegen. Jeder Spieler hat zwei vor sich und eine in der Mitte. Hat man eine Figur durch eine dieser beiden vor mir liegenden Karten bewegt tausche ich diese Karte mit der in der Mitte liegenden aus, sprich mein Gegner bekommt nach seinem Zug diese Karte die ich gerade noch benutzt habe. Und wenn ich irgendwann verloren habe, dann mit dem schlechten Gewissen, dass ich diesen Zug ermöglicht habe.

Was ist daran jetzt thematisch? Von der grafischen Gestaltung (auf den Karten sind Tiere (bzw. Tier-Stile durch Schriftzeichen dargestellt) möchte ich nicht anfangen, aber jedes der verwendeten Tiere bewegt sich so wie es in traditionellen Kung Fu Stilen umgesetzt wurde bzw. hat die selben Charakteristika die ihnen schon seit Generationen von Kung Fu Schulen und Meistern zugesprochen werden. Einfach super.

So, belassen wir es mal dabei.

Das war mein heutiger geistiger Erguss zum Thema „thematische Mechniken“. Schalten das nächste Mal wieder ein, wenn es heißt:

„Abstruse Begriffsdefinitionen bis zur Unkenntlichkeit gedehnt“

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

24Feb/19

PODCAST NR. 4 Der unnerdigste Nerdy Talk

In der vierten Folge sprechen wir über die neue Serie “Nightflyers” von George R.R. Martin und den berüchtigten Artikel 13. Nadine erzählt von ihrer Facebook Abstinenz, Flo lässt seinem Instagram-Hate freien Lauf und Tony erklärt uns was Nerd sein bedeutet. Außerdem sprechen wir über die SciFi Serie “The Expanse” und am Ende schweifen wir natürlich wieder völlig ab… kommt vor 😉 Viel Spass beim zuhören!

Auch auf SpotiFy: https://open.spotify.com/episode/512rraTcyzVxbLsKFt02JR?si=GvBqFGFRSxa06hLxx3vAew

Auf Itunes: https://itunes.apple.com/de/podcast/der-nerdy-talk-von-geekeriki/id1453187016?mt=2

Auf Podcast.de: https://www.podcast.de/podcast/646572/


23Feb/19

Paper Girls 1 Comic Review

Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies, Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als es ihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird.

20Feb/19

Fisher VS Patton, Zhukov VS Kasparov -oder- Tank Chess von Forsage Games

Eines der ersten Videospiele die ich als meine Lieblingsspiele bezeichnen würde war dieses taktische Panzerbewegungs-Rätselspiel…es hatte tausend Namen…bei dem den eigenen Panzer auf einem Raster um Hindernisse herum manövrieren musste im aus dem Hinterhalt die gegnerischen Panzer auszuschalten.

Genau das habe ich auch bei dem Kickstarter-Pitch von Tank Chess erwartet. Meine Erwartungen wurden zwar nicht erfüllt aber dennoch wurde ich nicht enttäuscht.

Was ich bekommen habe ist ein taktisches Positionsspiel bei dem verschiedene Panzertypen über das Spielfeld manövriert werden müssen, alles mit dem Ziel den eigenen Kommandopanzer von der gegnerischen Spielfeldkante fahren zu lassen oder den gegnerischen Kommandopanzer auszuschalten.

Hierfür haben wir leichte, mittlere, schwere Panzer, sowie Panzerjäger und Haubitzen zur Verfügung. Durch Stretchgoals und eine Erweiterung wuchs diese Anzahl um weitere 17 verschiedene Typen an, die alle verschiedene Werte und auch Fähigkeiten aufweisen.
Alles zwar relativ abstrahiert aber dennoch nah am Original.

Der Spielablauf ist ganz einfach. Jeder aktiviert abwechselnd einen Panzer und bewegt und/oder schießt mit ihm, gemäß den entsprechenden Werten des ausgewählten Panzers.
Ob man den gegnerischen Panzer zerstört wird durch einen einfachen Vergleich (Angriffsstärke vs. Panzerung) ermittelt.

Mit diesen einfachen Mitteln und einem variablen Spielaufbau inkl. diverser Hindernisse wie Wasserlöcher oder Mauern bietet sich hier eine Menge Spielspaß in verschiedenen Boxen.

Das Spiel ist erhältlich in einer kleinen kompakten Pocket edition, der normalen Standard Version sowie einer größeren Deluxe Version in der alles größer besser schöner ist.
Und wer noch einen Hauch mehr Realismus wünscht kann sich auch realistische Panzermodelle dazukaufen.

Verdammte Hacke, es gibt sogar Godzilla Miniaturen mit denen ganz abgefahrene Sachen angestellt werden können.

Wer Bock auf ne Schachvariante hat die mal was anderes is und echt Laune macht, weil sie eben kein Schach ist, sollte sich das auf jeden Fall mal anschauen.


Verdammt…dieser Artikel klingt jetzt im Nachhinein irgendwie wie’n Werbeartikel. Ach egal, den kleinen Verlag kann man schon mal unterstützen.

In diesem Sinne: Kaufm Kaufm KAUFM!!!

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

13Feb/19

Apps – Ganzes Spiel oder Unterstützung?

Nicht vieles spaltet die Community wie der Einsatz von “fremder Technologie” bei einem Brettspiel.

Die einen feiern die App als Heilsbringer auf allen Ebenen, die anderen wünschten es wäre nie eine Brettspielapp erfunden worden.
Doch warum dieser Glaubenskrieg?

Um das zu beleuchten müssen wir erstmal die Kategorien abstecken:

a-Apps die das Brettspiel ersetzen (vgl. mit einem Schachcomputer)

b-Apps ohne die das Spiel nicht funktioniert

c-Apps die helfen das Spiel zu vereinfachen

Zu a: Dies betrachte ich als super Möglichkeit ein Spiel zu lernen oder solo zu spielen. Was auch oft möglich ist ist das Spiel mit anderen ohne am gleichen Gerät zu sitzen.
Wenn ich in’s BGG Forum schaue ist es anscheinend ein sehr weitverbreitetes Problem, dass Paare gezwungen sind lange und weit voneinander getrennt verschiedenste höchstkomplexe Spiele per Skype zu spielen… Eine Brettspielapp kann hier Abhilfe schaffen. Zum Beispiel Carcassonne oder Neuroshima Hex oder oder oder. Die Zahl der elektronischen Versionen wächst jeden Tag, genau wie die Qualität derer.

zu c: So genannte Companion-Apps sind einfach nur genial. Die meisten sind Fanprojekte aber damit kommen sie von genau den richtigen Leuten.
Denn die Fans die Spiel exzessiv unter die Lupe nehmen wissen genau wo man Zeit und Verwaltungsarbeit einsparen kann.
Sei es die App die den Tokenbeutel in Arkham Horror ersetzt und immer schön neu mischt, oder die die die Kartendecks in Kingdom Death: Monster verwaltet sind die zwei die ich regelmäßig einsetze.
Ich spare mir nicht nur Zeit sondern auch Platz auf dem Tisch und schalte auch noch kleinere Fehlerquellen aus. Einfach perfekt.

So und jetzt zum großen Streitthema b:
Wie viele Leute sich alleine bei Spielekonsolen aufgeregt haben als diese plötzlich eine Internetverbindung benötigt haben…genauso ist es hier.
Es gibt Spiele, die sind ohne die begleitende App zum Teil oder auch komplett unspielbar. Die Alchemisten, mehr schlecht als recht, World of Yo-Ho, gar nicht, X-Wing 2. Edition, “Wie konnte uns FFG das nur antun?”,…
Warum macht man sowas? Nun ja, durch die App wird das Spiel mega flexibel. Man kann einfach nachbessern, wenn das Balancing nicht mehr passt, man kann verschiedene Szenarien einbauen die kein neues Material benötigen, man kann Effekte einbauen die bei einem Brettspiel sonst unmöglich wären…

…aber was ist wenn ich in 10 Jahren das Spiel spielen will, der Publisher mittlerweile aber den Support eingestellt hat oder das entsprechende Medium längst veraltet ist (Atmosfear das Spiel mit einer VHS)?
Tja, dann … ja dann … dann hab ich in der Zwischenzeit nen Haufen andere Spiele gekauft.

Keine Ahnung…
Es ist ein leidiges Thema. Klar, wenn sich ein Spiel komplett auf ein fremdes Medium verlässt ist es fehleranfälliger, wie beispielsweise die Ravensburger? Ravensburgerspiele “Die Insel” oder “King Arthur” oder der alte Klassiker “The Dark Tower” die jeweils eine elektronische Einheit auf dem Brett hatten die das Spiel geregelt hat.

Aber ganz ehrlich, wir haben genug super Spiele die ohne App auskommen, dass man bei manchen auch mal das Risiko eingehen kann, oder nicht?

In diesem Sinne: Fröhliches Downloaden.
“Spiel starten” und jetzt geht’s lo…

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

Sanduhr

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Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

10Feb/19

PODCAST NR .3 Das Social Media Dilemma

Geekeriki der Nerdkanal heißt Euch Herzlich Willkommen zur dritten Folge des Nerdy Talks. Dieses sprechen Tony, Nadine und Flo über Trailer und Teaser, Die Landesmedienanstalt und die Rundfunk Lizenz. In der Rubrik “zuletzt gesehen” geht es um Aquaman, Better Call Saul Staffel 4, LEGO Batman Movie und Star Trek Discovery.
Das ganze schließen wir mit der Rubrik “zuletzt gelesen” ab , wir sprechen über Black Road, Doctor Star und Superman.
Nebenbei schweifen wir in die Welt der Social Media und TESO ab. Viel Spaß beim Zuhören.
Auch auf SpotiFy: https://open.spotify.com/episode/512rraTcyzVxbLsKFt02JR?si=GvBqFGFRSxa06hLxx3vAew

Podcast.de : https://www.podcast.de/episode/394977067/Folge+3+Ich+hasse+Facebook/

06Feb/19

PODCAST NR.2 Spielwarenmesse Spezial die Toyfair in Nürnberg

Geekeriki der Nerdkanal heißt Euch Herzlich Willkommen zur zweiten Folge des Nerdy Talks. Dieses mal haben wir ein kleines Spezial für Euch am Start. Michael und Flo waren auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Ein schönes Heimspiel für die Jungs denn die Messe ist nur knapp 35min entfernt.
Was die beiden so erlebt haben hört ihr in diesem Podcast, viel Spass 🙂
Den Podcast findet ihr auch auf Spotify oder Podcast.de

06Feb/19

Was ist schöner? Die Nürnberger Spielwarenmesse oder die SPIEL in Essen?

Jeder Brettspieler träumt doch ein klein wenig davon sich mal als aller erster die ganzen Neuheiten anzuschauen, oder? Klar. Dafür gibt es hier in Deutschland zwei Möglichkeiten: Die Spielwarenmesse in Nürnberg Ende Januar und die SPIEL in Essen im Oktober. Wo liegen die Unterschiede? Was haben die beiden gemeinsam? Welche lohnt sich? Wo mache ich die besten Schnäppchen?

Beginnen wir bei den Unterschieden:

Essen ist eine Publikumsmesse, wo jeder Interessierte einfach durchschlendern und sich inspirieren lassen kann. In jedem der unzähligen Stände gibt es irgendetwas zu entdecken, min. eine Person die nur darauf wartet den neuesten Hit des Verlags erklären oder verkaufen zu können. Aber das wichtigste: Es gibt da Menschen. Viele Menschen. Mehr Menschen als es auf der Welt überhaupt gibt. Nein, mal ernsthaft. Da geht’s schlimmer zu als auf jedem Volksfest oder jedem Bierzelt…oder als in jedem Clowns-Auto.

Nürnberg ist eine Fachmesse, auf die nur ausgewählte Leute gelassen werden. Man braucht einen triftigen Grund um an den Securities vorbei zu dürfen. Dementsprechend sieht hier auch alles etwas anders aus. Wo wir auf der SPIEL noch durch Markthallen geschoben werden sind die Hallen und Gänge in Nürnberg menschenleer. Vereinzelt sieht man hier Besucher laufen. Das meiste spielt sich in den Ständen ab die aus einer kleinen Vorstellungsfläche (zum Beispiel Vitrinen o.ä.) besteht und der Rest sind irgendwelche Besprechungskabinen oder Tische an denen verhandelt wird.

Mit anderen Worten, im Vergleich zu der quietschbunten und lauten SPIEL ist die Spielwarenmesse sehr nüchtern und trocken.

Klar stehen in jedem Stand mehrere Vertreter der Firma und erklären auch gerne mal was, aber Probespielen oder was kaufen? Uuuuuh, nein nein nein. Unter Strafe verboten. Gut, vielleicht findet man den einen oder anderen wohlgesonnenen Stand der mal ein Probespiel ermöglicht…aber meist sieht’s da mau aus.

Damit kommen wir auch gleich zur Schnäppchenfrage: Wo kriege ich meine Spiele besonders günstig?

Nirgends. In Nürnberg kann man nichts kaufen, auf der SPIEL sind sie manchmal sogar teurer als im Laden, dafür kriegt man alles ein klein wenig früher.

Was haben beide gemeinsam? Nunja, die neuesten Neuigkeiten und noch neueres.

Spaß beiseite, für den deutschen Markt sind dies die beiden Messen an denen die Publisher ihre Neuheiten präsentieren. Klar, für Spiele aus fremden Landen ist die SPIEL besser geeignet aber dennoch hat Nürnberg einiges an Neuigkeiten zu bieten, die stellenweise zur SPIEL, drei Monate vorher, noch geheim gehalten wurden.

Welche lohnt sich?

Tja, das kommt darauf an, was ich möchte. Die SPIEL muss man einfahc mal gesehen haben.

Mir persönlich ist es viel zu voll und viel zu laut und viel zu viel, aber dennoch ist es beeindruckend was es da alles gibt. An jedem Stand kann man die Perle der Messe entdecken. Neuheiten im vierstelligen Bereich. (Fast) Jeder Publisher ist vertreten. Man kann spielen und kaufen.

Aber gerade weil es so voll ist, hat das für mich weniger mit Spaß zu tun als mit Befriedigung einer Sucht oder so. Wenn man den heißen Scheiß probespielen will braucht man einen Termin für den Stand…die sind allerdings gleich innerhalb der ersten Stunden am ersten Tag restlos vergeben.

Manche Neuheiten sind innerhalb der ersten Minuten vergriffen… Überall Geschrei und Gedränge. Da hört für mich dann halt der Spaß auf.

Nürnberg dagegen ist ruhig. Klar, hier wird nichts (oder nur sehr wenig) gespielt aber man kann sich die Spiele trotzdem vorstellen lassen. Dafür ergeben sich hier ganz andere Gespräche. Die Leute haben Zeit und nehmen sich gefühlt auch mehr davon um dich zu beeindrucken. Wir hatten die Möglichkeit über Dinge zu sprechen die man so nicht erfährt bzw. für die man so keine Zeit hat.

Für mich persönlich ist die Spielwarenmesse in Nürnberg weniger spannend (siehe Erkundungsfaktor) aber trotzdem um einiges angenehmer.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

04Feb/19

Toyfair 2019 Nürnberg KOSMOS Spiele Neuheiten Spielwarenmesse

Im zweiten Teil zur Spielwarenmesse 2019 in Nürnberg haben wir den KOSMOS Spiele Stand besucht. Wir zeigen Euch ein paar Neuheiten der Toyfair aus dem KOSMOS Spiele Sortiment.