26Dez/18

Kleine Kartenspiele die man leicht übersieht

Heute möchte ich eine Lanze brechen für all die kleinen Kartenspiele, die haufenweise in den Regalen liegen und dort ein trauriges Schattendasein fristen. Warum ist das so?

Nun ja, es gibt eine wahrlich unübersichtliche Flut von kleinen bunten Boxen die alle irgendwie ähnlich aussehen, kosten und wirken. In jedem Müller gibt es eines dieser Regale die von oben bis unten, von ganz links bis ganz rechts mit kleinen Kartenspielen gefüllt sind.

Wie soll ich da denn mein neues Highlight finden?
Tja, keine Ahnung.

Für mich ist das nicht weniger klar als für die Ommi von Nebenan. Es wird ja auch nicht leichter, denn jedes Jahr kommen mehr kleine Kartenspiele als große regalfüllende Boxen. Dies weißt auch gleich wieder auf ein Problem hin, das die kleinen haben:

Eine große Schachtel hat viel Platz für Bilder, Texte und Inhalt. Wie soll so eine handteller große Fläche Spielspaß, Emotionen und hochwertiges tolles Eye-Candy (sprich Material) transportieren? Geht nicht, genau.

Deshalb sind diese kleinen Dinger in meiner Sammlung auch äußerst rar gesäht. Lange Zeit war „The Grizzled“ das kleinste Spiel meiner Sammlung.
Aber durch mehrere unvorhersehbare Begegnungen mit diesen kleinen Dingern hat sich meine Sichtweise hierzu deutlich geändert.

Jetzt weiß ich, in so kleinen Spielen steckt ein Haufen Spielspaß, mehr noch, sie sind meist um einiges zugänglicher für Nicht-Spieler, denn so gut wie jeder hat so eins daheim liegen, Wizard, Bohnanze, Stichspiele usw…

Auch wenn wir Weihnachten jetzt ganz knapp verpasst haben möchte ich trotzdem ein paar kurz vorstellen, denn eine nächste Gelegenheit zum Konsum kommt bestimmt…und wenn es nur der Umtausch von der x-ten gleichen Krawatte ist.

Skyjo: Wer unseren Youtube Kanal verfolgt kennt vielleicht das Video wo wir im Ultracomix das erste Mal Skyjo spielen. Das ging mir nicht mehr aus dem Kopf und seitdem ist es das Spiel, dass bei uns relativ viele Einsätze hatte. Worum geht es? Jeder hat ein verdecktes Raster aus Karten vor sich liegen und muss versuchen diese Karten aufzudecken und mit möglichst kleinen Punktewerten zu füllen. Sobald einer alle Karten aufgedeckt hat ist das Spiel vorbei und es wird gewertet. Sehr leicht zu lernen, für große Gruppen, schnell gespielt – Eignet sich für den Rommé-Fan der Familie

6 nimmt!: Hat jetzt auch schon viele Jahre auf dem Buckel und hat sich gut bewährt. Vor kurzem durfte ich es auch endlich mal antesten und war gleich freudig überrascht. Es geht darum seine eigenen Handkarten abzulegen und möglichst wenig Punkte zu kassieren. Hierbei darf auch ein bisschen geblufft und gepokert werden. – Eignet sich für Fans von Wizard, UNO, MauMau, Hearts und ähnliche.

Njet: …ist ein klassisches Stichspiel bei dem allerdings vorher die Trumpffarbe und ähnliche Einschränkungen gemeinsam ermittelt werden indem man auf einem kleinen Tableau darauf … „bietet“? Joah, so kann man es sagen. Geeignet für Fans von Schafkopf, Doppelkopf, Skat.

Maskmen: Ist von den genannten das „wenigste“ aber zugleich lauteste Spiel. Klassisches Leiter-Spiel bei dem man den Vorgänger immer überbieten muss indem man entweder mehr Karten gleicher Wertigkeit ablegen muss oder stärkere Karten. Der Spaß kommt beim Thema auf: Wir sind Promoter von Mexikanischen Wrestlern, sog. Luchadores, und bei jedem Ausspielen müssen die natürlich standesgemäß angekündigt werden. Für Fans von UNO, MauMau, Schnauz usw.

Beasty Bar: Ein weiteres relativ thematisches Kartenspiel bei dem verschiedene Tiere versuchen in eine Bar zu gelangen. Wir kümmern uns um die Warteschlange und versuchen möglichst unsere Tiere in die Bar zu kriegen und die der anderen Spieler draußen zu halten. Für Fans von denklastigeren Dingen wie Bohnanza und evtl. Stichspielen (je nach Spielertyp)

Hanabi/The Game: Diese beiden sind auch einfache Leiter-Spiele ähnlich wie Maskmen nur spielt man hier zusammen und man hat ein Problem. Bei Hanabi kennt man seine eigenen Karten nicht. Was beide Spiele gemeinsam haben ist, dass man sich nicht frei unterhalten darf. Durch diese eingeschränkte Kommunikation wird eine extrem spannende Sache.
Für Fans von… joah…keine Ahnung. Ich finde sowas sollte jeder mal gespielt haben, weil es für die meisten einfach eine neue Erfahrung sein wird.

No thanks!: Ist ein Stichvermeidungs und –optimierungsspiel. Es liegt eine Karten offen aus und reihum entscheiden die Spieler ob sie die Karte nehmen oder dafür bezahlen sie liegen zu lassen. Wer nicht zahlen kann muss nehmen. Wer nehmen will oder muss sollte dies nach bedacht tun, denn wer die wenigsten Punkte hat gewinnt. Für Fans von Stichspielen

Sushi Go: Ist neben Beasty Bar am ehesten an den modernen Spielen dran. Hier werden Karten reihum gegeben und jeder darf sich immer nur eine raussuchen. Ausgewählt wird das was am Ende der Runde die meisten Punkte verspricht. Wer die meisten Punkte hat gewinnt. Für Fans von Bohnanza und Stichspielen

All diese Spiele eignen sich vom Enkel zur Großmutter, sind erhältlich und von sehr günstig bis günstig. (Nur bei Maskmen muss man vielleicht etwas suchen, da das von einem kleinen japanischen Verlag stammt)

Ich hoffe ich konnte euch etwas helfen…und wenn ihr euch beeilt habt ihr gleich noch ein Mitbringsel für die Silvesterparty.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

24Dez/18

Fröhliche Weihnachten wünscht Euch Geekeriki

Das Jahr neigt sich dem Ende, die Zeit der Völlerei in vielerlei Hinsicht ist nun im vollen Gange. Wir wünschen Euch eine schöne Weihnachtszeit, Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage. Auch dem einen der immer bei jedem Video den Daumen nach unten gibt, dont be a Dick 😉

Fröhliche Weihnachten

23Dez/18

Spirou und Fantasio Spezial: Spirou in Berlin COMIC REVIEW

Ein deutscher Zeichner, der einen frankobelgischen Comicklassiker wie Spirou & Fantasio zeichnen darf, das ist eine kleine Sensation.

Der beliebte Zeichner Flix versetzt die Figuren in das Ostberlin der 1980er-Jahre. Sie sind auf der Suche nach Graf Rummelsdorf, der verschollen ist, und decken dabei höchst merkwürdige Dinge auf, denn in Ostberlin werden Badewannen entführt und zudem treffen die Helden auf einen alten Bekannten… Rasant, temporeich und mit viel Gespür erzählt Flix ein deutsches Abenteuer von Spirou und Fantasio.

ZUM COMIC: https://www.carlsen.de/hardcover/spir…

22Dez/18

STAN LEE: Helden, Götter und Mutanten

STAN LEE ANTHOLOGIE
Stan Lee revolutionierte die Welt der Comics.
Er erfand Figuren wie Spider-Man, die Avengers, Black Panther oder
die X-Men und schenkte der Popkultur eine reichhaltige neue
Mythologie. Während er die Welt seiner berühmten Charaktere mit
Leben und Wundern füllte, wurde der Vater der Marvel-Superhelden
selbst eine Ikone und ein Publikumsliebling.Dieser einmalige Band feiert das Leben und Werk von Stan Lee mit ausgewählten Geschichten über
seine größten Helden sowie zahlreichen Artikeln,
die Einblick in sein Leben, Schaffen und Vermächtnis geben.
Erscheint am: 21.12.2018324 Seiten | HardcoverPreis: 29,99 €

Die brandneue Anthologie mit ausgewählten Geschichten sowie Einblick in Stan Lees Schaffensgeschichte!
19Dez/18

Nachhaltigkeit vs. One and Done

Eins der Worte die ich einfach nicht mehr hören kann ist Nachhaltigkeit!

Ich verstehe, dass das ein wichtiges Thema ist. Diese Einstellung teile ich auch, aber muss jetzt wirklich alles nachhaltig sein? Pappbecher, ok, irgendwelche Bauteile, joah auch noch ok, Geldanlagen, what?… Wisst ihr was nachhaltig ist? Mein Arsch!

Also mal ernsthaft. Ich finde es eine gute Sache in unserer Wegwerfgesellschaft Wert darauf zu legen, dass etwas der Umwelt nicht noch mehr Schaden zufügt als eh schon unnötig ist, oder, dass etwas direkt nach Ablauf der Garantie zu Bruch geht oder oder oder oder oder…

Ok, warum reg ich mich jetzt darüber auf? Ganz einfach, weil wir in den letzten Jahren einen Aufschwung von „Wegwerf-Spielen“ beobachten können.
Und damit meine ich nicht Spiele die so grottig sind, dass sie in die Tonne gehören sondern sowas wie Legacy, Exit, Story-driven.
Das sind die Schlagworte die ich damit verbinde.

Ich habe sogar extra eine Liste meiner Lieblings-„One and done“-Spiele erstellt. Ist ein bisschen netter ausgedrückt, sind aber trotzdem alles Spiele die man nicht nochmal spielt. (normalerweise)

Warum ist das so? Nunja, wir haben bei diesen Spielen meist eine sehr dichte Story oder coole Rätsel oder krasse Wendepunkte. Wie in einer guten Serie oder einem guten Film. Aber kaum ist man einmal durch wird man diesen einen MEGA Twist nicht

mehr vergessen und auch wenn man nicht mehr genau weiß wie das jetzt in dieser Weltraumschnecke war oder wie genau der Name des gekaperten Shuttles war, Darth Vader wird immer Chewie‘s Großmutter bleiben.

Und das ist das Problem.

Ich werde ein Exit Spiel kein zweites Mal spielen oder auch die Missionen vom Herr der Ringe LCG, einmal geschafft, immer geschafft.
Bei HdR ist das kein Problem, da kann ich einfach das Kartenset weiterverkaufen. Oder ich nutze die Karten für zukünftige Decks. Hier habe ich einen gewissen Werterhalt.
Aber die großen Legacy Spiele oder die kleinen Exits von Kosmos, die fliegen danach halt in die Tonne.

Und da frag ich mich ob das wirklich sein muss?

Ich will jetzt nicht anfangen und Sachen kopieren, laminieren und keine Ahnung was alles, aber andere Verlage haben bewiesen dass und wie es geht, z.B.:
Mattel mit Exit Room in a Box – Werwolf Experiment
Space Cowboys mit T.I.M.E Stories und Unlock
Serious Poulp mit 7th Continent
Noris Spiele mit Escape Room The Game

Wir können dieses Spielgefühl transportieren und trotzdem das Material so gestalten, dass man es weitergeben kann. Entweder indem nichts verändert wird oder indem das Verbrauchsmaterial wieder ausgedruckt werden kann.

Schluss, sage ich, Schluss mit der sinnlosen Vernichtung von Spielkarten, Tokens und anderem Krimskrams!

Schluss…

Schluss!

                                                                                                                                                                                                                            schluss

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

12Dez/18

Fast ein Jahr geschafft

Jetzt haben wir fast ein ganzes Jahr miteinander ausgehalten und ich hab immer noch was zu schreiben. Komisch, gell? Und wenn es nur das ist:

Laaaaa Leeeeee Luuuuuu

Nuuur der Mann auf’m Moooond schaut zuuuuu

Wenn die kleinen Worker fooorscheeeen

Drum forsch auch duuuuuuu

Machen wir mal wieder was zum Thema Miniatur?

Au ja, da  hab ich was ganz besonderes, nämlich die erste „Maxiatur“ Cthulhu bzw die R’lyeh Rising Erweiterung aus Death May Die.
Diese besteht aus ein bisschen Spielmaterial und einer Figur, Cthulhu, mit den stattlichen Ausmaßen von 57x44x44cm.

Jetzt frag ich euch, ist das noch eine Miniatur?

Gut in dem Fall dient dieses Vieh auch gleichzeitig noch als Spielbrett auf dem die Ermittler … irgendwas machen. Wer die noch nicht gesehen hat, schaut sie euch bitte mal an. Kickstarter.com – Death May Die

Ein krasses Ding, aber wenn’s nicht so unverschämt teuer gewesen wäre und wenn sie nicht ein eigenes Zimmer und einen Termin beim Einwohnermeldeamt gebraucht hätte…

Aber trotzdem erkenne ich immer öfter einen Trend zu immer größeren Miniaturen.

 Lords of Hellas hat relative große „Monumente“, Kingdom Death: Monster hat den Dragon King, Spidicules und den Phoenixund nochmal 4 die dazu kommen… und der aktuelle Kickstarter von „Tainted Grail: The Fall of Avalon“ (geiler Name, oder?) hat auch ein paar wenige überdimensionierte Trümmmer von so ca. 8cm die hier aber nur als Marker dienen.

Braucht man so riesige Spielfiguren?

Na, ich weiß ja nicht. Klar, schiebe ich gerne den Dragon King über’s Brett, weil er einfach so mega imposant und brutal mächtig über dem Spielbrett thront, während meine kleinen zerbrechlichen Überlebenden um ihn herumwuseln und versuchen irgendwie lebend aus dem Kampf rauszukommen.

Irgendwie bin ich da ein bisschen zwiegespalten und muss mich wohl wieder an meiner Aussage zu überproduzierten Spielen festhalten: So lange es spieltechnisch eine gewisse Relevanz hat ist es für mich ok.

Der überdimensionierte Startspielermarker is Pfui

Warum? Weil er nix kann und unnötig ist. Mir fällt grad spontan kein Spiel an bei dem ich den je benutzt hätte. Abgesehen von vielleicht großen schweren Euros, da ist es aber ein relativ kleiner und unauffälliger Token.

Der „kleine“ Cthulhu is HUI

Warum? Der is doch unnötig groß. Klar ist er das, aber in dem Fall trägt er maßgeblich zum Setting und der thematischen Immersion bei.

Ihr merkt schon, is irgendwie trotzdem alles Geschmacksache und je öfter man drüber redet, desto schwammiger werden dieBeispiele und Begründungen. Naja… Wo war ich?

„Schlaf‘, Kindlein, schlaf‘! Der Vater spielt den Graf , die Mutter schüttelt’s

Beutelchen, da fällt heraus ein Token klein. Schlaf‘, Kindlein, schlaf‘

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08Dez/18

Betelgeuse Bd. 1

Ein junges Mädchen, das auf der Flucht vor skrupellosen Soldaten bei einer Gruppe gestrandeter Raumfahrer unterkommt und diese durch ihre Freundschaft zu den seltsamen Kreaturen des Planeten Betelgeuse verblüfft. Zwei Weltraumkolonialisten, die aus dem Hyperschlaf erwachen, nur um zu erfahren, dass die gesamte Besatzung einem schrecklichen Unfall zum Opfer gefallen ist.

Und die Raumreisende Kim Keller, die auf ihren Heimatplaneten Aldebaran zurückkehrt, wo ihr jedoch kein langer Aufenthalt gewährt wird…
Das sind die Heldinnen und Helden von »Betelgeuse«, dem zweiten Zyklus von Leos Magnum Opus »Die Welten von Aldebaran«. Auch wenn sie es noch nicht wissen, so sind ihre Schicksale miteinander verknüpft, und auch das Schicksal des Planeten Betelgeuse hängt von ihnen ab.

»Betelgeuse« erschien zuletzt vor 15 Jahren im Epsilon Verlag. Im Zuge unseres großen Leo-Programms verlegt Splitter den fünfbändigen Zyklus neu.
Im letzten Monat erschien mit »Rückkehr nach Aldebaran« Episode 1 der erste Band des fünften und aktuellen Zyklus der »Welten von Aldebaran«.

Betelgeuse Bd. 1
Der Planet

Autor: Leo
Zeichner: Leo
48 Seiten
Band 1 von 5
ISBN: 978-3-96219-195-5 Preis: 14,80 €

05Dez/18

Ausbrecher aller Welt versammelt euch!

Spätestens seit dem BrEXIT sind Exit Games in aller Munde. Aber um es mit den Worten von Gerhard Polt zu sagen:

“Braucht’s des?”

Ich möchte hier eindringlich warnen. Warnen vor der schleichenden “Exitisierung und Legacy-isierung”, von allem was irgendwie mit “spielen” zu tun hat, die unser Land durchzieht und bald zerfrisst.

Ok, genug der dramatischen Übertreibungen aber dennoch zurück zur Eröffnungsfrage:

(dieses mal etwas gemäßigter)

“Braucht’s des?”

 

Ich selbst bin ein Fan von Legacy-Elementen und Exit-Rätseln…

Eines der Spiele die ich am sehnlichsten erwarte “Chronicles 1: Origins” verspricht sogar Legacy zwischen verschiedenen Spielen. Sprich die Entwicklung einer Zivilisation über mehrere verschiedene Spiele(boxen) hinweg, nicht nur innerhalb mehrerer Partien eines Spiels.

Aber trotz dessen brauch ich das nicht überall. Wenn das so weitergeht haben wir bald ein “Mensch ärger dich nicht”-Legacy. “Du wurdest geworfen? Tja, dann kannst du dein Männchen auch gleich in den Kamin werfen, denn es Ist Tot. TOT!”

Spaß beiseite, wie komme ich dazu? Ich hatte das Vergnügen eines der nagelneuen Exit Puzzles von Ravensburger zu … be … arbeiten … ?

Nun, wie das mit nem Puzzle so ist, sitzt man da und sortiert sich durch einen Berg von Pappe und versucht irgendwie dieses bescheuerte Teil da reinzudrücken, weil es da eindeutig … oh da hinten passt es.

Jetzt sind wir an einer wichtigen Stelle. Wer sich jetzt ein mega Exit-Gerätsle erwartet wird enttäuscht sein. Wer aber ein Puzzle mit ein bisschen Knobelei haben will ist hier genau richtig. Denn sobald das Bild fertig gestellt ist muss man genau darauf mehrere Rätsel suchen und lösen.

Wie? Was? Wo? Und was soll überhaupt rauskommen? Tja, genau hier kommt die Schwäche raus.

So 100%ig kann man nicht sicher sein, dass das alles was man sich so ausmalt auch zusammenpasst. Und auch die finale Lösung ist dann eher wenig spektakulär, aber wie gesagt, man muss das ganze betrachten.

Das Ganze ist größer als die Summe seiner 749 Teile, oder so.

Puzzle gepuzzled, Rätsel gerätselt – Und nun?

Genau das habe ich noch nie verstanden. Warum hängen sich Leute fertige Puzzles an die Wand? Warum macht man sowas?

Aaaaaaaaaaaber jetzt kann ich es plötzlich ein wenig verstehen. So von der Idee her ist es ja vielleicht ganz lustig eventuellen Besuch auf die Rätsel hinzuweisen…vielleicht… Wobei während ich so drüber nachdenke…

Nein, Puzzles an der Wand check ich nicht.

Egal, bevor ich mich jetzt noch in eine Hasstirade über Puzzles verliere lassen wir’s gut sein.

 

 

Wen das Spiel, das sich über mehrere Spiele erstreckt interessiert, der bekommt jetzt noch ein paar Infos:

(Chronicles 1: Origins verspricht ein Zivilisationsaufbauspiel, das im ersten Spiel zwei Modi bietet. Im ersten Spiel muss man einen Stamm aufbauen, im zweiten Spiel muss dann das Territorium dieses jungen Stammes abgesteckt und verteidigt werden. Im zweiten Spiel, wieder mit mehreren Modi, wird dann beginnend mit dem alten Endstand weitergespielt…

…klingt doch geil oder? Tja, aber leider wurde der Releasetermin von August 2016 auf unbekannte Zukunft verschoben.)

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl