29Jun/18

COMIC REVIEW LOCKE&KEY MASTER EDITION BAND 2

In der heutigen Comic Review geht es um LOCK&KEY und die wirklich schöne MASTER EDITON BAND 2 aus dem Hause PANINI.

27Jun/18

Roll One – A Board Game Story

„Commander, unsere Scanner zeigen eine Wall of Text und sie kommt direkt auf uns zu… Commander? Ihre Befehle? „Durchbrechen… DURCHBRECHEN!“
„Jawohl, Sir. Auf Einschlag vorbereiten.“

Nicht nur mein Text wird dieses Mal eine Wall of Text, nein auch das Spiel beinhaltet eine Wall of Text. Mehr als 60 Seiten Regeln, über 450 Karten… und das ist schon die überarbeitete Version.
Diese Review wird wohl eine der schwierigsten für mich werden:
-es zählt zu meinen absoluten Lieblingsspielen
-es zu lernen und zu spielen ist ein ziemlicher Aufwand

(Fast) alles was ich sagen wollte ist seit der Neuauflage hinfällig. Daher auch der kleine Dämpfer vorne weg: Ich werde nicht auf die Regeln eingehen.

TWILIGHT IMPERIUM: FOURTH EDITION

Wenn ein Spiel den Begriff episch verdient hat, dann dieses.

Wir haben hier ein Spiel, das über 20 Jahre und vier Editionen hinweg perfektioniert wurde, das der Grundstein für einen der erfolgreichsten Brettspiel-Publisher ist, das eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat und das eben so viele unterschiedliche Geschmäcker bedienen kann wie kaum ein anderes Spiel.

Jeder der 3-6 Spieler ist der Herrscher einer von 17 sehr unterschiedlichen Lebensformen die Versuchen das Machtvakuum der Galaxis mit dem eigenen Herrschaftshaus zu füllen. Um das zu erreichen werden Flotten gebaut, Planeten besiedelt, geforscht, gehandelt, Politik betrieben, gekämpft, intregiert, kooperiert… Nein, wirklich. All das.

Jede Rasse spielt sich unterschiedlich, jede hat einen anderen Schwerpunkt, andere Forschungen, Fähigkeiten, Einheiten. Und so sitzen wir am Tisch und spielen eine Mischung aus Civilization, Risiko, Werwolf und keine Ahnung was noch alles.
Wenige Spiele schaffen es ein vollständigeres Spielerlebnis zu generieren und zu vermitteln. In jeder Partie entstehen erinnerungswürdige Momente. Meine letzte wurde dadurch entschieden, dass der führende sich um eine einzelne Ressource verrechnet hatte und ihm so der Sieg vom zweiten direkt eine Aktion später genommen wurde.

Genau diese Situation war es die an meinen eigenen Rechenfehler epischen Ausmaßes erinnert hat. Ähnliche Situation, ich hätte gewinnen können, wenn ich eine lächerlich große Summe an Ressourcen bezahlt hätte. Also habe ich eine Technologie erforscht die mir für geopferte Schiffe Ressourcen gibt. Also, klein Michael opfert Mann und Maus, die gesamte Flotte, um sich mit den freigewordenen Ressourcen den Sieg zu kaufen und hat sich um eins verrechnet und stand den letzten beiden Runden ohne jegliche Verteidigung gegenüber. Genial.. .
Ich könnte heute noch lachen und weinen zugleich.

Das oft gehörte Argument, dass das Spiel zu lange dauert und man einen ganzen Tag oder sogar zwei einplanen muss, dem kann ich versichern, dass man nach 2-3 Partien auf eine Spielzeit von 1h pro Spieler kommen kann. Alles in allem kann ich dieses Spiel jedem empfehlen. Klar, es ist teuer, es dauert lang und man braucht 4-6 Spieler.

Aber, ganz ehrlich, für Risiko oder Axis and Allies haben sich die meisten auch schon mal an den Tisch gesetzt und meist sogar länger.

JEDER sollte es zumindest einmal gespielt haben. (So lange man sich für irgendeines der gebotenen Themen begeistern kann.)

Ok, jetzt habe ich genug gehyped ohne groß was vom Spiel zu erzählen.
Kommen wir zum eigentlichen Kern dieses Textes. 3 oder 4?
Die dritte Edition hat sich in mein Herz gespielt und dennoch steht sie jetzt zum Verkauf, denn alles was mir an der dritten Edition gefallen hat, alles was ich lieben gelernt habe, ist in der 4. Edition und wurde sogar noch verbessert. Der riesige Technologiebaum wurde entschlackt und wurde in weniger dafür stärkere und günstigere Upgrades umdesigned.

Der Handel wurde von statischen Handelsbeziehungen zu einem dynamischen Markt umgestaltet. Dem Zentralgestirn kommt wieder eine größere Bedeutung zu. Die Politik wurde komplett ausgelagert und tritt erst nach der Besiedelung von Mecatol Rex auf, dafür aber irgendwie „runder“ als vorher. Kurzum alles ist vertraut, die Änderungen beschränken sich auf Details, machen es aber dennoch zu einem ganz anderen Spiel.

Scheiße man, selten so ein geiles Spiel gespielt…

Kurzer Nachtrag:

Tut mir leid, dass es dieses Mal nicht so informativ war, aber bei diesem Spiel stecken für mich so viele Emotionen und Erinnerungen drin, dass ich ihm nicht gerecht werden würde, würde ich mich auf Mechaniken beschränken. Außerdem gibt es viele die dasbesser können.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

20Jun/18

COMIC REVIEW PORT OF EARTH

Stellen Sie sich vor, Aliens kämen auf die Erde, aber nicht wegen Krieg oder Frieden , sondern um mit der Menschheit ein Geschäft abzuschließen. Der Tausch wertvoller Technologie gegen Wasser..

20Jun/18

Roll One – A Board Game Story

„Ohne dich kann ich nicht sein. Ohne dich.“ schmettert Rammstein aus dem Radio und ich lese eine ewig ausgeuferte Diskussion über Miniaturen in Brettspielen.

Warum entfachen gerade Miniaturen immer wieder Diskussionen über Preis, Überproduktion und Augenwäscherei? Warum fährt die Mehrheit aber auch so auf diese Dinger ab?

Die Beantwortung der Frage benötigt wahrscheinlich eine tiefenpsychologische Analyse samt zugehöriger Studie. Oder ich schreib einfach halt a weng zam was mir da so dazu einfällt, ok?

O K! HERE WE GO!

Für mich ist das aber ein größeres Thema als nur Miniaturen. Ich habe es schon in meinem Artikel über Gimmicks erzählt, man kann sich ja alles mögliche dazu kaufen. Geld-Tokens, Deluxe-Ersatz-Tokens für jeden Mist… Warum? Wer braucht das? Irgendwie jeder von uns, denn es geht nicht nur um das Aussehen sondern auch (wenn nicht sogar vorrangig) um das Fummeln, Frimeln, Fingern.

-oder-

Die Haptik eines Brettspiels

Die Begegnung mit einem (neuen) Spiel besteht aus folgenden Schritten: Die Box genau anschauen, Entfernen der Folie, Öffnen der Box, Durchschauen der Komponenten „Auspöppeln“ der Tokens (Ich hasse diesen Begriff und verwende ab jetzt lieber das englische to punch) , Sortieren, Regeln lernen, Aufbauen, Spielen Abbauen.

Bei jedem dieser Schritte habe ich meine Hände am Spiel, den Geruch von neuem Papier in der Nase (oder im Falle von Scythe den Geruch von Vanille – denn da riechen die Plastikfiguren nach Vanille – Kein Scheiß!) oder das Knistern und Klappern von Papier und Komponenten im Ohr.

Brettspielen ist eine Beschäftigung für alle Sinne. Jaaa, blabla. Mir wurde Fummeln und Fingern versprochen. Gut, widmen wir uns diesen Dingen. Es gibt so gut wie kein Spiel bei dem ich nicht irgendetwas mit meinen Händen machen muss.
Daher ist es das Verlangen nach einer guten Haptik, die diese Industrie geschaffen hat. Wir wollen coole Ressourcentokens aus echtem Metall für einen Stahlbarren, oder Geldtokens die richtige Münzen aus Metall sind, damit wir mit denen rumspielen können, das Gewicht spüren, das Klicken hören. Genauso wichtig sind aber auch vernünftige Karten, denn nichts ist schlimmer als zu dünne oder zu dicke Karten. Klingt jetzt wie ne richtige Wissenschaft, oder? Das ist es auch.

Und so kommen wir zu Miniaturen.

Hier kommt jetzt natürlich noch die Optik mit dazu. Wenn ich bei Star Wars: Imperial Assault gegen einen AT-ST kämpfe dann ist ein Token genauso funktional wie eine 15cm Miniatur, klar, aber bei weitem nicht so imposant wie das Modell. Hier mal ein Vergleich aus Gloomhaven. Was sieht cooler aus? Der Aufsteller rechts oder die Figur links?

Danke…

Klar, der „Brute“ links ist nicht bemalt, aber das wiederum birgt Potential für ein eigenständiges Hobby. Für mich ist die Sache dennoch klar: Wir wollen Eyecandy in unseren Spielen, wir wollen Sachen zum anfassen und rumspielen.

Und das ist ja keine Erfindung der Neuzeit. Es gibt schon immer Schachbretter mit sehr schönen Figuren oder das 80er Jahre Spiel Hotel mit seinen großen Gebäuden war auch stylisher als Monopoly mit seinen kleinen Holzhäuschen.
Oftmals wird dann in dem Fall aber der Preis kritisiert, selbst bei Mechs vs. Minions, das eine Unmenge an bemalten Miniaturen (nur geshaded, aber es muss erst mal gemacht werden)  enthält. Gut da springt man dann auf die Schiene der „Überproduktion“.

„Brauche ich das wirklich alles?“

Klar, wenn ich jetzt einen riesen Goldpokal als Startspielermarker bekommen würde, würde ich auch lieber auf das Ding (das eh nie benutzt wird) verzichten und den Preis senken. Aber bei einem Spiel wo das ganze Zeug auch benutzt wird, dann bin ich doch froh, wenn’s gut aussieht, oder? Bevor ich jetzt aber für heute Schluss mache muss ich kurz differenzieren: Miniaturen sind nicht immer besser. Die Anführer in Star Wars: Rebellion funktionieren als Standee einfach besser. Auch deluxe Komponenten sind nicht immer erforderlich. Ein Scythe geht auch gut ohne bemalte Resintokens.

So lange das Bling Bling nicht vom Spiel ablenken sondern es bereichern soll ist es eine willkommene Ergänzung.
Mit diesen Worten wünsche ich euch eine schöne Woche, ich bau jetzt mal ein paar Miniaturen zusammen.


Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

17Jun/18

COMIC EINKAUF FOLGE 6 2018

Die neuste Folge COMIC EINKAUF – FOLGE 6 – 2018 . Flo hat wieder eingekauft , dieses mal ist der Michael mit dabei und die beiden zeigen Euch die “neusten” COMICS. Viel Spass mit dem Video.

13Jun/18

Roll One – A Board Game Story

„Dass Muad’dib auf Caladan geboren wurde und dort die ersten fünfzehn Lebensjahre verbrachte, sollte zu keiner Selbsttäuschung führen. Arrakis, die Welt, die unter der Bezeichnung ›Wüstenplanet‹ bekannt ist, wurde seine ewige Heimat.“ Aus Der Wüstenplanet von Frank Herbert

Jedes mal wenn auf boardgamegeek.com die Frage gestellt wird welches Spiel man gerne als Reprint sehen würde ist jedes mal das gute alte Dune (Avalon Hill, 1979) dabei.
Ein 40 Jahre altes Spiel. Die ganze Zeit predige ich, dass sich Spiele weiterentwickeln, warum dann also ein VIERZIG Jahre altes Spiel spielen? Weil Dune etwas bis heute sehr seltenes geschafft hat:
Thema und Mechaniken wurden hier so gut miteinander verwoben, dass man kein anderes Thema darüber legen könnte ohne etwas vom Spielgefühl einzubüßen.

Aber eins nach dem anderen.

Meine erste Begegnung mit Dune war das PC Spiel Dune 2, eines der ersten Echtzeitstrategie Spiele, die es gab. Über die Nachfolger, die Filme und die Serie hat sich meine Liebe zu dieser Geschichte immer weiter verfestigt und ich wollte natürlich mehr davon. Die Bücher, Spiele… Gibt’s da auch ein Brettspiel?

Bei Dune geht es darum die Vorherrschaft über Arrakis zu erlangen indem man eine vorgegebene Anzahl an bestimmten Gebieten hält, 2 von 5. Hierfür muss man aber erst mal seine Einheiten auf den Planeten bringen oder über die Dünen bewegen ohne vom alles vernichtenden Sturm erwischt zu werden, der in ständiger Bewegung gegen den Uhrzeigersinn über den Planeten fegt.

Jeder Spieler kontrolliert eine von sechs Fraktionen die jeweils über mehrere sehr mächtige sogar spielentscheidende Fähigkeiten verfügt. Kaum sind die Truppen entsprechend platziert (Fremen in der Wüste, Harkonnen in ihrem Palast, Atreides in der Hauptstadt usw.) beginnt das Spiel und jede Runde mit einer Auktionsphase in der Aktionskarten versteigert werden.
Hierunter befinden sich Karten die einfache Effekte haben, andere wiederum die im Angriff oder in der Verteidigung helfen. Man weiß aber nicht auf was man bietet, denn das passiert blind. Nur ein Spieler kennt jede Karte.

WAS? DAS IS VOLL MÄCHTIG!

Ja, ist es. Dafür bekommt ein anderer Spieler das ganze Geld (hier Spice) mit dem die Karten bezahlt werden. Und Spice braucht man für Karten oder um Einheiten zu landen oder wiederzubeleben. KRASS! DAS IS JA NOCH MÄCHTIGER! Stimmt, aber das ganze Geld für das Landen der Einheiten geht an den nächsten Spieler…Ihr seht wo das hinführt? Jede Fähigkeit ist mächtiger als die anderen, je nachdem wen man fragt.

Über kurz oder lang kommt es dann auch zum Kampf: Dieser besteht aus mehreren Komponenten verläuft aber dennoch relativ simpel. Jede Armee ist maximal so stark wie die Anzahl der Einheiten.
Von diesen Einheiten muss nun jeder Spieler geheim entscheiden wie viele er in den Kampf schickt.  Die Differenz bleiben im Falle des Sieges im umkämpften Gebiet, der Rest (die ausgewählten sowie der Rest des Verlierers) kommt vom Brett. Jetzt kann jeder Spieler noch einen seiner Anführer zur Unterstützung schicken und ihn mit Kampfkarten ausrüsten.

Nachdem alles entschieden wurde wird aufgedeckt und ausgezählt, wer mehr hat gewinnt. Es sei denn es gibt einen Verräter. Denn der vermeintliche sieg-bringende Anführer kann beim Gegner im Sold stehen. In dem Fall strecken die eigenen Truppen die Waffen und der Kampf ist verloren.

Wie schon die Truppen können auch Spieler Partei ergreifen und sich mit einer bestimmten Partei eine Allianz eingehen. Kennt man. Nur bedeutet ein Bündnis bei Dune etwas. Wir sind hier nicht bei einem Risiko-Nichtangriffspakt bei dem definitiv nur einer als Gewinner hervorgeht. Hier profitiert man voneinander: Man darf die Fähigkeiten des Partners mitbenutzen, nicht in vollem Umfang, aber immerhin.
Der Preis dafür ist der schwierigere Siegbedingung. Pro Spieler innerhalb einer Allianz (max. 3) steigt die benötigte Anzahl an besetzten Festungen um 1.

Die letzte Besonderheit ist die Beständigkeit dieser Allianzen. Einigt man sich auf eine Allianz (das ist nur zu bestimmten zufälligen Zeitpunkten möglich) so bleibt man bis zur nächsten Versammlung in dieser Allianz.

Ihr merkt schon, wie ich für dieses Spiel brenne, denn das hier ist wahrscheinlich die ausführlichste Beschreibung bisher. Wem das alles aber noch zu basic ist, der kann noch eine Menge an optionalen und fortgeschrittenen Regeln dazu nehmen.

All das führt zu einem Immersionsgrad der seines gleichen sucht.

Weil nicht nur ich das Spiel so gut finde ist es für viele ein heiliger Gral (ich habe ja bereits darüber geschrieben), das hat auch Fantasy Flight Games erkannt und das Spiel umdesigned und erneut herausgebracht. Dieses Mal im Universum von Twilight Imperium, da die Rechteinhaber von Dune (Herberts Erben) das geistige Erbe nicht für ein schnödes Spiel hergeben wollen.
Diese Neuauflage names REX ist im Grunde das gleiche Spiel, denn es wurde nur minimal etwas verändert und natürlich andere Fraktionen verwendet…aber wie ich eingangs schon sagt, es passt nicht mehr. Das Spiel funktioniert fühlt sich aber halbgar an.
Damit man aber trotzdem in den Genuss dieses Spiels kommen kann, ohne sich 40 Jahre alte Pappe zu kaufen, kann man sich das Spiel als Print and Play Variante selber basteln oder sogar professionell drucken lassen.

Meine Liebe zu diesem Spiel führt sogar so weit, dass ich es relativ regelmäßig über das Forum spiele, da es schwer ist 6 Spieler für dieses mehrere Stunden dauernde Meisterwerk zu begeistern. Die Spielerzahl und die Spieldauer schrecken leider zu sehr ab.

Somit kommen wir auch zum einzigen negativen Punkt den ich euch bieten kann: Es muss mit 6 Spielern gespielt werden, damit das empfindliche Gleichgewicht aus überstarken Spielerfähigkeiten funktioniert. Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen von diesem Spiel begeistern, denn es hat es mehr als verdient.

„Das Spice muss fließen.“

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl .

08Jun/18

COMIC REVIEW LOCK&KEY MASTERBAND 1

In dieser Comic Review geht es um Joe Hills Werk LOCKE & KEY das in einer neuen MASTER EDITION bei PANINI erschienen ist.

06Jun/18

Roll One – A Board Game Story

Der 4. Akt – Die Tragödie

-oder-

Was tun, wenn das Spiel nicht (mehr) gefällt

Mr. Schnizzl

                (tritt auf)

Fürwahr, ich sage euch

Des Lebens Sand verrinnt all zu eilig

Um mit minderen Wertes Spielen

Das eigne Gemüt zu trüben.

Spielen ist toll. Spielen macht Spaß. Spielen bringt Menschen zusammen. Aber genauso unterschiedlich wie wir Menschen und unsere Geschmäcker sind so unterscheiden sich doch auch die Spiele. Ich spiele lieber ein schlechtes Spiel in einer guten Gruppe statt umgekehrt.
Doch auch das hat seine Grenzen. Man muss sich auch mal eingestehen können, dass manche Spiele einfach nicht zünden oder ihr Pulver nach Jahren irgendwann verschossen haben. Vielleicht kann das arme Spiel auch gar nichts dafür und wir als Spieler haben uns und unseren Geschmack weiterentwickelt.

Sind wir mal ehrlich miteinander.

Keiner von uns hat unendlich Zeit, Platz oder Geld. Also warum sollte ich mir die Wohnung mit Spielen zustellen die mir keinen Spaß machen oder die ich nicht mehr spielen möchte.
Also ab damit in den Keller wo sie dann in Kartons, Regalen und Schränken vor sich hin stauben und im schlimmsten Fall sogar schimmeln. Das ist auch nicht richtig. Schließlich haben sie euch doch mal gut unterhalten und sie haben diese Kraft auch weiterhin…nur nicht bei euch.
Also, was hilft? Weg damit. Nicht in die Tonne (wobei das bei mir sogar drei Spiele geschafft haben) sondern an den nächsten. Entweder ihr habt eine Gelegenheit es zu verschenken oder ihr könnt auch versuchen sie zu verkaufen oder zu tauschen.

Seit den Zeiten von Kleinanzeigen oder eBay muss ich hierzu nichts mehr sagen, denke ich.
Abgesehen von einer Sache. Scheut euch nicht auch ins Ausland zu verkaufen. Lasst euch per PayPal oder Überweisung bezahlen, verschickt mir der Post (der Maxibrief ist sehr flexibel und günstig) und hebt den Beleg auf. Fertig. Nicht mehr Arbeit als national.


Was ein wenig mehr Risiko bietet ist der Tausch
.

Als geeignete Plattform bieten sich hier z.B. Foren, Facebook oder boardgamegeek.com an. Das Problem bei dieser Variante ist das Risiko, dass ihr entweder das Spiel nicht im beworbenen Zustand oder vielleicht sogar gar nicht bekommt. Aber lasst euch von mir sagen, dass das Risiko sehr gering ist. Schließlich haben die anderen einen Ruf oder ein Spiel zu verlieren. Nach mittlerweile 127 getauschten Spielen/Erweiterungen/Promos hatte ich bisher erst einen einzigen Fall wo der Zustand nicht gepasst hat und keinen wo ich leer ausgegangen bin.
Solltet ihr niemanden finden der tauschen will, so gibt es die Möglichkeit eines MathTrades. Diese werden mehrfach im Jahr veranstaltet und laufen wie folgt ab.
Man stellt eine Liste mit Spielen ein die man loswerden möchte und eine Liste mit Spielen die man dafür haben möchte und ein Computer errechnet dann wie das alles zusammen passt.
Bsp: Spieler A hat X und möchte Y, Spieler B hat Y möchte aber Z dafür und Spieler C hat Z will aber X.
Also gibt A sein Spiel an C, der an B und dieser an A und schon hat jeder einen Tausch geschafft der ohne den MathTrade (z.dt. Ringtausch) nicht möglich gewesen wäre.


Das Leben ist zu kurz für die falschen Spiele.

Spielt was euch Spaß macht. Spielt was euch zusammenbringt.

Mr. Schnizzl

                Ihr da, fasst euch ein Herz,

Hadert nicht mit der Vergangenheit schlechter Wahl.

Entzündet den Scheiterhaufen!

Den Rest lasst los,

Macht euch frei von alter Last.

(geht ab)

(Sollte jemand einen Reim oder ein passendes Versmaß finden, darf er es behalten.)

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

05Jun/18

COMIC EINKAUF FOLGE 5 2018

Die neuste Folge COMIC EINKAUF – FOLGE 5 – 2018 . Flo hat wieder eingekauft und erstmal knapp 2 Monate gewartet, nun zeigt Er Euch natürlich seine “neusten” COMICS