17Jul/18

COMIC REVIEW KRIEG DER WELTEN TEIL 1 H.G. WELLS

In der neusten Comic Review geht es um Krieg der Welten Band 1/2.
Der Splitter Verlag widmet dem Meister der Science Fiction eine sechs-bändige Prachtausgabe von seinen größten Geschichten.

14Jul/18

COMIC REVIEW EIN SELTSAMER TAG

Heute in der Comic Review wagen wir einen Blick über den Rand einer Suppenschüssel, wir sehen uns  Ein seltsamer Tag! an.
Aus dem @Atlantis Verlag kommt EIN SELTSAMER TAG, der skurril-phantastische Comic von Olaf Brill und Michael Vogt .
Das Album ROBOTERMÄRCHEN enthält über dreißig Geschichten, darunter drei Erstveröffentlichungen, und einen Blick hinter die Kulissen, Erstmals komplett in Farbe.

12Jul/18

Die Graphic Novel des Jahres: Am liebsten mag ich Monster!

Die Graphic Novel des Jahres: Am liebsten mag ich Monster!

Emil Ferris‘ Eisner-Award nominiertes Meisterwerk erscheint endlich auch auf Deutsch 

Die Graphic Novel Am liebsten mag ich Monster (Orig.: My Favorite Thing Is Monsters) schlug im Jahr 2017 in den USA ein wie eine Bombe. Das über 400 Seiten starke Erstlingswerk der Autorin und Zeichnerin Emil Ferris kam quasi aus dem Nichts und begeisterte sofort die gesamte Comic-Szene. Jetzt ist der aufwändige Band auch in Deutschland, beim Panini Verlag erschienen. 

Der Mystery/Crime-Comic erzählt die Geschichte der 10-jährigen Karen Reyes und spielt im Chicago der 1960er Jahre. Vordergründig geht es dabei um den Tod ihrer Nachbarin, den Karen aufzuklären versucht. Um diese Story herum ranken sich aber viele Subebenen, bei denen es um das Erwachsenwerden, Andersartigkeit und Ausgrenzung geht:
Als Unterschichtenkind mit Latino-Herkunft hat es Karen nicht leicht: Sie wird von ihren Schulkameraden gehänselt und tätlich angegriffen. Sie ist eine Außenseiterin mit wenigen Freunden und als wären die Probleme mit Schule, Eltern und dem Leben in einem sozialen Brennpunkt nicht schon ausreichend, verstärken die aufkeimende Pubertät und die Erkenntnis, dass sie sich wohl eher Frauen zugewandt fühlt, die Unbilden des Alltags noch. Die begeisterte Monster-Film- und Pulp-Heft-Freundin schafft sich eine imaginäre Welt, in der Monster an die Stelle realer Personen treten. In dieser Form hält sie auch die Geschehnisse in ihrem gezeichneten Tagebuch fest, mit sich als Werwolf-Mädchen in einer Haupt-Nebenrolle.

Die Graphic Novel ist dieses Tagebuch.Der Tagebuch-Stil, in dem Emil Ferris die Geschichte mit Farbstiften auf liniertem Schreibpapier zeichnete, macht einen wesentlichen Teil des Reizes des Bandes aus und bedeutete gleichzeitig einen enormen Aufwand für die deutsche Adaption, da viele Retuschen nötig waren.

Die Mischung aus Familientragödie, Coming-of-Age-Drama, Zeitgeschichte, Monstergeschichte und Krimi ist aber in allem ungewöhnlich: Die Zeichnungen, die zwischen kindlichem Gekritzel, Comic und klassisch anmutender Radierung wechseln, der Genre-Mix und auch das sprunghafte Storytelling, das zusammen mit der Dicke des Bandes durchaus eine Herausforderung darstellt, ergeben zusammen ein komplexes Meisterwerk, bei dem man schnell versteht, warum der Band unter anderem eine Nominierung für den Eisner-Award erhielt.

Ungewöhnlich sind aber auch die Entstehungsgeschichte und die Person hinter dem Band: Von Emil Ferris hatte vor Am liebsten mag ich Monster tatsächlich noch nie jemand etwas gehört. Die heute über 50-jährige Amerikanerin, die ebenso ein Fan von Monster-Geschichten ist wie ihre Titelheldin und die ihre Jugend auch im Chicago der 1960er Jahre verbrachte, hatte zuvor – soweit bekannt – als Illustratorin und Spielzeugdesignerin gearbeitet, infizierte sich aber mit 40 Jahren mit dem West-Nil-Virus. Als Folge der Infektion wurde von der Hüfte abwärts gelähmt und konnte auch ihre rechte Hand nicht mehr bewegen. Das Zeichnen wurde für sie zur mentalen Stütze und ein Instrument, um ihre motorischen Fähigkeiten Stück für Stück zurückzuerobern. Sie leidet zwar bis heute unter Spätfolgen der Kankheit, schaffte damals aber trotz aller Einschränkungen einen Abschluss im „Kreativen Schreiben“ an der School of the Art Institute of Chicago und fing mit der Arbeit an ihrem Debüt an. Sechs Jahre kostete sie die Fertigstellung von Am liebsten mag ich Monster und erklomm mit der gefeierten Publikation aus dem Stand heraus den Olymp der Comic-Szene.

Wie sehr der Band zu begeistern weiß, kann man auch bei der aktuellen Folge von Panini Comics TV (#25) sehen, bei der Popkultur-Blogger Tillmann Courth gleich zu Beginn vor Freude über die gelungene deutschsprachige Adaption kaum noch an sich zu halten vermag.

11Jul/18

Roll One – A Board Game Story

So, vorletzte Woche haben wir meine TOP 10 abgeschlossen, deshalb werde ich jetzt mal mit einem Spiel beschäftigen, das in den Facebook-Kommentaren erwähnt wurde.
Außerdem möchte ich den Spiel-Gschmarri-Spiel-Gschmarri Rhythmus beibehalten und versuche, sofern es passt, das Gschmarri auf das Spiel abzustimmen. Aber heute gibt es erstmal das Spiel:
Jamey Stegmaier hatte sich schon einen Namen gemacht und mit seiner Firma Stonemaier Games ein paar gute Spiele veröffentlicht als sein neuestes Design schon lange vor Verkaufsstart riesige Wellen schlug. Die Welt des Spiels sowie die grafische Gestaltung machten aus diesem schnöden Spiel, von dem damals noch nichts bekannt war, gleich zu einem optisch atemberaubenden Schatz.

Der Hype um Scythe nahm seinen Lauf.

Als lange vor der Kickstarter Kampagne erste Bilder veröffentlicht wurden ist die Spielewelt durchgedreht. Die Ölgemälde zu den Grafiken im Spiel zugrunde liegen zeigen eine Dieselpunk Post-WWI Welt in der die Bevölkerung ihr Leben durch Landwirtschaft bestreitet, unterstützt von gewaltigen Dampf/Kohle/Diesel/Wasauchimmer-betriebenen Mechs. Irgendwann startete dann der Kickstarter und alles wurde nur noch schlimmer.
Plötzlich sah man das Konzept hinter dem Spiel, die Mechaniken, die Komponenten…

…und alles ging durch die Decke.

Als das Spiel dann zur Auslieferung kam war ich sehr skeptisch. Kann das Spiel dem Hype gerecht werden? Jeder Spieler kontrolliert eines von 5 Völkern die sich in der oben beschriebenen Welt im gleichen Landstrich ausbreiten wollen.
Alles ist um eine ehemalige Fabrik angeordnet… wie das aber Storytechnisch dazugehört dürft ihr selber herausfinden.
Trotz der recht martialischen Aufmachung steckt hinter den riesen Robotern ein knackiges Eurogame, in dem es darum geht die eigene Engine zu optimieren und am schnellsten Geld zu generieren.

Das Spiel endet sobald ein Spieler 6 Meilensteine erreicht hat, zum Beispiel ein Missionsziel erfüllen, maximal populär zu werden, maximal schlagkräftig, 6 Entwicklungen zu erreichen, 4 Gebäude zu errichten. 2 Meilensteine kann man durch Kampf erlangen.…und irgendwas hab ich jetzt in der Eile bestimmt vergessen. Wayne.
So richtig viel neues macht das Spiel nicht, aber es kombiniert vieles alte zu einem neuen ganzen, das sich hervorragend spielt.
Wie bei jedem Enginebuilder ist das Spiel leider dann vorbei, wenn die eigene Engine so richtig Fahrt aufnimmt, aber hey, so ist das nunmal.

So ein paar Clous hat Scythe aber schon:

Jeder Spieler hat einen Helden, der Events triggern kann, die wiederum sehr interessante Wahlmöglichkeiten bieten. Die Mechs müssen erst nach und nach gebaut werden, schalten aber Fähigkeiten frei, die dann wiederum alle eigenen Mechs und den Helden betreffen.
Die gesammelten Ressourcen landen nicht wie üblich im eigenen Vorrat sondern liegen auf dem Spielbrett. Wer das Feld kontrolliert, kontrolliert die Ressourcen und kann sie ausgeben.
Beliebtheit ist ein Modifikator für die eigenen Siegpunkte, der alles nochmal drehen kann…

Die Komponenten sind einsame Spitze. Hier kann ich allerdings nicht viel dazu sagen, da ich die Kickstarter Collector’s Edition daheim habe, inkl. Metallmünzen und realistischer Ressourcen…und halt allem was es so gibt. Alles in allem ein sehr sehr gutes Spiel mit sehr solidem Design, dem auch schon zwei Erweiterungen gegönnt wurden.
Eine dritte und letzte mit „Kampagnenmodus“ befindet sich gerade in der Entwicklung.
Ja, wird es! Für mich ist es eines meiner Lieblingsspiele und auch auf BGG hat sich das Spiel ganz nach oben gekämpft.

Eine ganz besondere Besonderheit gab es im Falle von Scythe noch, das werde ich euch aber erst nächste Woche erzählen. Bis dahin kriegt ihr eine kleine Hausaufgabe von mir. Googelt mal Wojtek den Bären.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

10Jul/18

COMIC REVIEW Death Experience Bd. 1: Die Barke des Ra

Willkommen zurück! in der Welt der Lebenden, in der heutigen Comic Review geht in die Welt der Toten! Death Experience heißt der Comic und ab gehts!

06Jul/18

AKTION HOHER SPIELWERT 2018 TEIL 2

Wir stellen Euch Heute die AKTION HOHER SPIELWERT vor. Dazu sind wir in den ULTRA COMIX gegangen und haben einige INFOS für EUCH zusammen getragen.

04Jul/18

Roll One – A Board Game Story

Der Geist der vergangenen Weihnacht

-oder-

Alte Spiele haben’s immer noch drauf

Pixeloptik, Retrografiken, 16-Bit, 8-Bit… Es kann einfach nicht alt genug aussehen.Die Videospielewelt erlebt eine wahre Renaissance der „alten Klassiker“ bzw. von allem was so aussieht. Selbst neue Spiele werden auf alt getrimmt, sei es aus Nostalgie- oder Hommagegründen wie bei „Thimbleweed Park“ oder einfach nur aus … keine Ahnung was … wie bei jedem zweitem Indiespiel.

NES Mini und SNES Mini verkaufen sich wie blöd, sogar ein Commodore soll jetzt miniaturisiert werden. Warum?
Weil der Spielspaß oder das Spielgefühl von damals einfach genial war und wir es wieder erleben wollen. Sollte bei Brettspielen doch das gleiche sein, oder?
Leider nein.

Hier regiert der Cult of the New.

Das neuste Spiel is der derbste und hotteste Shit seit gestern und viel besser als alles andere vorher deswegen haben wir hier diese Kickstarter-Kampagne mit Stretchgoals und stuff. Ja, ich wurde und werde auch oft Opfer dessen, aber warum schaut man so selten zurück? Dabei gibt es so viele schöne und gute Spiele die einfach etwas älter sind.

Klar, jedes Spiel hat seine eingefleischten Fans bzw. viele die es werden sollen, weil es einfach alt und selten und teuer ist (siehe Hero Quest oder Warhammer Quest) aber viele waren auch einfach wirklich so gut, dass sie andere Spiele inspiriert haben oder heute noch gerne gespielt werden. Dune wurde Rex, El Grande wird heute noch gespielt, Cosmic Encounter hat nen Haufen Erweiterungen bekommen, Atlantis das 80er Jahre MB Spiel wurde schon mehrfach wieder neu aufgelegt…

Mein Appell: „Schaut auch mal zurück und packt mal wieder die Klassiker aus.“ Nein, ich rede nicht von Massenmarktspielen wir Monopoly oder Risiko, wobei letzteres auch viele Varianten darunter auch einige wirklich gute erhalten hat. Einer, der hierfür sogar extra einen Verlag gegründet hat ist Rob Daviau, der Typ der uns den ganzen Legacy Kram eingebracht hat.
Unter der Fahne von „Restauration Games“ verhilft er alten Perlen zu neuem Glanz. Downforce, ein Rennspiel mit Kartenmechanismus aus deutscher Feder, wird genauso aufpoliert wie Fireball Island, für viele ein heiliger Gral aus Kindertagen.

Ich weiß nicht wie die Spiele so allgemein ankommen, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch noch keines der Spiele aus seinem Klassiker-Portfolio gespielt habe, aber dennoch begrüße ich sein Vorgehen und halte es durchaus lobens- und unterstützenswert.

So, und jetzt schmeiß ich meinen alten SNES wieder an und spiel ne Runde Super Metroid.

-„Früher war alles besser“

-„Du bist erst 31…“

-„FRÜHER.WAR.ALLES.BESSER!“

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

03Jul/18

Comic Con Germany Stuttgart Cosplay Contest 2018 Samstag

Der Cosplay Contest vom Samstag auf der Comic Con Germany in Stuttgart 2018.
Leider ist der erste Auftritt nicht komplett drauf.
Alle Cosplayer werden im Video von der Moderatorin namentlich erwähnt.

Viel Spass beim anschauen.

02Jul/18

Comic Con Stuttgart 2018 Geekeriki unterwegs

Wir waren auf der Comic Con Germany 2018 in Stuttgart, und was wir da alles erlebt haben könnt ihr in dem Video sehen, viel Spass! PS: Der Cosplay Contest kommt in einem Separaten Video.

29Jun/18

COMIC REVIEW LOCKE&KEY MASTER EDITION BAND 2

In der heutigen Comic Review geht es um LOCK&KEY und die wirklich schöne MASTER EDITON BAND 2 aus dem Hause PANINI.