COMIC INDIE-GUIDE COMIC CON GERMANY 2019

In diesem Spezial zeigen wir Euch den Comic Indie-Guide von der Comic Con Germany. Auf über 100 Seiten gibt es spannenden Infos zu allen Künstlern die auf der Comic Con in Stuttgart zu Gast waren. Ralf Singh hat dabei einiges an Arbeit in diesen tollen Guide gesteckt.

Podcast Folge 16: San Diego Comic Con, 14 Zoll Brille und der Bebiman

Folge 16 ist für den Nerdy Talk das, was Endgame für die Kinobranche ist: Der Rekordbrecher! Ganze 3:55 Std. haben wir gebraucht, um die Flut an Film- und Serien-Ankündigungen von der San Diego Comic Con zu besprechen, Kommentare zu kommentieren, über aktuelle Skandale und Internet-Phänomene zu diskutieren und natürlich um wieder jede Menge Namen zu droppen – Natürlich nur im positiven Sinne.

14Aug/19

Wargame Tagebuch Folge 3 -oder- Ich hab schon angekreuzt was ich mir wünsche…

Irgendwann hab ich schonmal über die alten Avalon Hill Kataloge gesprochen und, dass GMT mit seinem P500 eigentlich das Crowdfunding erfunden hat. Heute schauen wir das aber mal etwas genauer an.

 

Wie läuft so ne P500 Kampagne eigentlich ab?

GMT präsentiert die neueste Spielidee eines Designers und erstellt eine kleine Preview Seite auf der erklärt wird womit man rechnen darf.

Welches Setting, welche Spielmodi, Besonderheiten, welches Material usw. quasi alles was man wissen muss um das Spiel oder die Erweiterung zu bestellen.

Genau das kann man dann machen und zwar auch zu einem ordentlichen Preisnachlass.

 

Sobald dann so ungefähr 500 Bestellungen eingegangen sind geht das Spiel in die nächste Phase und wird fertig designed. Letzte Änderungen finden statt, playtests usw. Manche Designer (wie z.B. bei Wing Leader) machen das Spiel in der Zwischenzeit auf eigene Faust fertig, was den Käufern dann natürlich die Wartezeit etwas reduziert.

Sobald das Spiel dann in vollem Umfang fertig ist kommt die Grafik-Abteilung dran und die machen quasi alles hübsch.

 

Ist das erledigt beginnt die Produktion und dann wird es auch schon an die Käufer geschickt.

So im Schnitt wird die Zeit zwischen erreichen der 500 und Auslieferung auf ca. 3-4 Monate geschätzt. Also alles relativ absehbar. Und da GMT ja auch ein mega erfahrener Publisher ist halten sich böse Überraschungen sehr in Grenzen. Sollte es doch zu einer kommen, wie bei Won by the Sword, wird nachgebessert. Bei WbtS hat GMT ein Upgrade Kit zusammengestellt und kostenlos an alle Käufer ausgeliefert. So schreibt man Sörviss.

 

Also, Butter bei die Fische, auf was wartet der Schnizzl?

 

Men of Iron Tri-Pack bestehend aus Blood & Roses (Rosenkriege in England 1455-1487), Infidel (Erster Kreuzzug), Men of Iron (14. Jahrhundert).  Das Besondere hier, es erfüllt genau das was ich nach Schlachten von Westeros gesucht habe. Ich gebe Befehle über Anführer, sprich ist eine Einheit zu weit entfernt bekommt sie den Befehl nicht mit. Viel thematischer als „Bewege alles was seine Eier links trägt.“ Eigentlich wollte ich nur Infidel, da das alleine aber so teuer wäre wie der Dreierpack und dann aber noch nicht mal überarbeitet ist habe ich mich für die Sammlung entschieden. Dadurch, dass es keine verdeckten Infos gibt und die Aktivierung auch von einem Würfelwurf abhängig ist, ist es sehr gut Solo-geeignet.

 

Wing Leader: Eagles 1943-45

Wing Leader: Victories 1940-1942 e. Edition Upgrade Pack

Ja gut, was soll ich sagen. Ich will natürlich auch die zweite Erweiterung…und wenn die dritte irgendwann kommt, dann die auch. Genauso wie das Upgrade auf das neue Material. Logisch, oder?

 

So, das war’s schon. Is gar nicht so viel.

Aber natürlich gibt es noch ein bisschen was auf das ich warte.

 

Conflict of Heroes: Storms of Steel! – Kursk 1943 von Academy Games ist das nächste Spiel in der Reihe, das sich mit dem europäischen Teil des zweiten Weltkriegs beschäftigt. Die erste Edition ist schon lange Zeit OOP, deswegen habe ich mir die neueste, die 3. Edition, vorbestellt und warte gerade auf die Auslieferung. Von der Spieleschmiede kommt auch die deutsche Version…vielleicht hol ich mir da dann ein Übersetzungskit, mal sehen.

 

Tiger Leader + Commander Cards + Terrain Tile Pack von DVG ist leider OOP, aber ich ordere mir das einfach über den nächsten x-beliebigen Kickstarter den Dan Verssen Games startet. Da ist es nämlich komischerweise verfügbar. Ähnliches Spielprinzip wie bei Thunderbolt Apache Leader, ich steuere einen Kampfverband gegen anrollende Gegnermassen. Hier halt nur mit dem gefürchteten Panzerkampfwagen VI Ausführung E „Tiger“.

 

Jetzt wurde es doch mehr als geplant. Naja, wenn man mal in’s schwafeln kommt…

 

07Aug/19

Tavernen im Tiefen Thal -oder- Wer nix wird wird Wirt

Ich bin ein großer Fan von Dice-placement Spielen wie „Auf den Spuren von Marco Polo“ oder „Alien Frontiers“ oder dem Klassiker „Troyes“.

Traurigerweise ist der Versuche meine Herzdame mittels „Grand Austria Hotel“  an solche Spiele heranzuführen an der absoluten Enttäuschung unsererseits gescheitert.

 

Momentan versuche ich ja EIGENTLICH meine Sammlung zu verringern und daher werden Spiele aussortiert die quasi auch durch ein anderes genauso gut abgedeckt werden können. So mussten schon vor langer Zeit Marco Polo und Troyes die Koffer packen. Alien Frontiers ist super und macht das genauso gut… Ätsch, falsch gedacht.

Es wurde ersetzt, durch ein Spiel, dass das mit den Würfeln genauso gut macht…und das ganze mit einem anderen Lieblingsmechanismus von mir vereint, dem Deckbuilding.

 

Verdammte Axt, es gibt ein Spiel mit Dice placement und Deckbuilding das modular ist und ein leicht greifbares Thema hat. Bäm, count me in.

Eine Runde gespielt und ich war verliebt, ja gar schon liebestrunken:

 

Die Tavernen im Tiefen Thal von Schmidt Spiele. Wolfgang Warsch, der Designer, hat hier ein schönes Mittelgewicht für 2-4 Spieler mit 60min Zeit erschaffen.

 

Wir sind Wirte die versuchen möglichst viel … Siegpunkte (Sorry, aber ich weiß grad nicht wie offiziell genannt werden) zu erWIRTschaften (Get it? Get it?). Hierzu können wir verschiedene Bedienstete oder Upgrades mit Gold erkaufen. Die Bediensteten geben uns schlichtweg verschiedene Boni um zum Beispiel mehr Effekte nutzen oder auch die Würfel beeinflussen zu können, was man halt so kennt. Die Upgrades verbessern unsere Lager- oder Produktionsfähigkeit. Alles gibt natürlich auch ein paar Punkte.

Die dicken fetten Punkte kommen aber durch die durstigen Gäste, die mit Bier angelockt werden oder aber durch die Adeligen, die sich nur in der Kneipe niederlassen wenn man sich um ein schöneres Ambiente bemüht. Auf deutsch, jedes Upgrade der Kneipe bringt automatisch einen Adeligen.

 

Alle Gäste müssen dann mit dem entsprechenden Würfel bedient werden und zahlen mit Geld. Natürlich habe verschiedene Gäste auch besondere Effekte wenn sie eingeladen („gekauft“) werden.

Alle Angestellten und Gäste landen als Karten in unserem Deck.

 

Dazu gibt es noch verschiedene Effekte die zu bestimmten Zeitpunkten auftreten oder die durch die bereits mitgelieferten Module eingeführt werden.

 

Das Spiel ist schnell erklärt und genauso schnell gespielt.

Wem das allerdings dann etwas zu simpel ist der kann die bereits erwähnten Module dazu packen und schon hat man einen richtigen Brocken auf dem Tisch an dem die eine oder andere Hirnwindung zugrunde geht.

 

Preislich liegt das Spiel so bei ca. 30€ und damit schon am unteren Ende eines Brettspiels mit derart viel Material.

 

Ohne Mist, schaut’s euch an. Bei mir hat das Spiel so einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dass ich am gleichen Abend oder am nächsten Tag gleich beim Willi vom Ultra Comix das letzte Exemplar reserviert hab.

…und wenn mich ein Spiel so umhaut, obwohl ich im Vorfeld so skeptisch war (hab ich nich erzählt, is aber auch unerheblich), dann heißt das was.

 

Wirt!? Noch ne Runde!

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

31Jul/19

Sherlock -oder- „Schau mal was ich aufgehoben hab…“

Wir testen uns so langsam und gemütlich durch die verschiedenen Escape-style Spiele, sprich Spiele wo (unter Zeitdruck) Rätsel gelöst werden müssen. Die eine oder andere habe ich ja schon mal bespro…beschrieben.

 

Heute hab ich mal was anderes mitgebracht. Für mich zählt das zwar in die gleiche Kategorie ist aber gefühlt was völlig anderes.

Die Sherlock Reihe von Abacus Spiele ist eine klitzekleine Schachtel für schnuckelige (ca.) 32 Karten samt Anleitung. Die Anleitung gibt einen kurzen Einleitungstext was passiert ist und dann werden die Karten gemischt und jeder Spieler bekommt drei Stück. Jetzt beginnt die „Ermittlung“. Reihum müssen die Spieler entweder Karten mit (vermeintlich) wichtigen Infos ausspielen oder unwichtige Karten abwerfen.

 

Besprochen werden dürfen nur besonders markierte Texte auf den Karten oder die ausliegenden Karten. Abgeworfenes darf erst dann an-/besprochen werden wenn das ganze Deck ausgespielt oder abgeworfen wurde. Zu diesem Zeitpunkt steht es der Gruppe frei über alles zu reden was entweder ausliegt oder woran sich die Spieler noch erinnern können.

 

Wichtig, es müssen bei Spielende mindestens 6 Karten abgeworfen sein, ansonsten haben die Spieler gleich schonmal verloren…

 

Der Clou bei dem Spiel liegt jetzt daran, dass ich persönlich entscheiden muss, und das anhand der minimalen Infos die ich habe, ob die Karte/der Hinweis jetzt wichtig ist oder nicht. Das is ne super Idee.

 

AAAAAAAAAber gleichzeitig auch eins der Probleme. Da ich beim ersten Spiel nicht mal weiß wie gewertet wird behält man auf jeden Fall zu viele unwichtige Karten und kassiert dann für jede einen Minuspunkt. Gleichzeitig kann es passieren, dass ich aufgrund des Falles eine Info als wichtig erachte die sich später aber erst als unwichtig herausstellt. Da ich keinerlei Überblick über die Karten habe und immer nur drei gleichzeitig überblicken kann ist es am Anfang sehr schwer verschiedene Hinweise auch nur ansatzweise zu deuten.

Die Lösung war dann auch wiederum sehr unbefriedigend da man entweder zwischen zwei plausiblen Lösungsansätzen den falschen gewählt hat oder die Lösung einfach (ganz Sherlock Holmes mäßig) irgendwie an den Haaren herbeigezogen wirkt.

 

Thematisch wiederum ist das allerdings voll stimmig, denn die Nadel im Heuhaufen zu finden fühlt sich genauso an wie die Eingebung eines Sherlock Holmes. Spielerisch finde ich das allerdings etwas schwierig. Aber dennoch haben uns die beiden bisher gespielten Teile Spaß gemacht und uns gut unterhalten.

 

Bisher gibt es meines Wissens nach einen Indiana Jones mäßigen Fall, eine Geschichte rund um die Passagierfliegerei und einen um eine Party (den wir aber noch nicht gespielt haben). In meinen Augen war der Fluch des Quaäpjsdpsapdg der spielerisch bessere aber thematisch uninteressantere Fall.

Aber das müsst ihr für euch selber herausfinden.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

24Jul/19

Wargame Tagebuch Folge 2 -oder- The pile of shame

Wie so oft sind die Augen größer als der Magen. Daher habe ich auch für meine wargames einen pile of shame. Der Stapel der Schande der mich immer strafend anschaut wenn ich den Raum betrete. Faiererweise muss man sagen, dass der Stapel hier schwieriger abzuarbeiten ist als bei meinen anderen Brettspielen, da die Regelbücher hier eine immense Einarbeitungszeit benötigen. Nix mit 2 Seiten und dann direkt losspielen.

 

Somit kann es also noch etwas dauern bis ich euch genaueres zu den Spielen berichten kann. Nichtsdestotrotz kann ich aber schon mal was darüber erzählen. Warum dieses Spiel? Warum die dicke Staubschicht?

 

Mein pile of shame umfasst nur Spiele die ich auch wirklich schon zuhause habe. Den Vorbestellungen widmen wir uns das nächste Mal.

 

A Distant Plain (GMT Games) ist ein sogenanntes COIN game bei dem immer irgendwelche interessanten Konflikte zwischen mehreren ziemlich unterschiedlichen Parteien dargestellt werden. Hier handelt es sich um den Afghanistan Konflikt zwischen der Koalition, der Regierung, der Taliban und den afghanischen Warlords. Jeder hat ein eigenes Ziel: die Koalition will einfach nur die eigenen Truppen möglichst unversehrt aus dem Land abziehen, die Regierung will für Stabilität und Kontrolle sorgen. Diese beiden teilen sich den gleichen Ressourcen-pool. Was die Amis übrig lassen, darf die Regierung ausgeben. Ich enthalte mich mal jeglichen Kommentars. Die Taliban kämpfen für Unterstützung in der Bevölkerung, währen die Warlords einfach nur in Ruhen gelassen werden und ihr Opium handeln wollen.

Im Gegensatz zu anderen Spielen gibt es hier also 3 Seiten die sich irgendwie gegenüberstehen. Zusätzlich ist das Spiel „kartenunterstützt“, bedeutet man kann nicht wie bei „card-driven“ die Aktion anhand der eigenen Handkarten entscheiden, sondern eine einzige aufgedeckte Karte gibt die Möglichkeiten für alle Spieler an.

Das hat deswegen so viel Staub angesetzt weil man hier vier Spieler und viel Zeit braucht. Das hat sich bisher noch nicht ergeben, aber ich plane schon den Ersteinsatz.

 

Enemy Action: Ardennes (Compass Games) ist eines der Meisterwerke von John Butterfield. Der König der Solo Spiele. Sag ich jetzt einfach so. Hier spielt man die Ardennenschlacht nach: Achsen gegen Allierte. Man kann mit Deutschland gegen KI-Amis spielen oder anders rum oder gegen einen anderen Spieler. Von vielen als Krone der Schöpfung betrachtet ist es ziemlich innovativ aber auch ziemlich kleinteilig. Und genau deshalb ist es auch der König der Staubschicht. Jeder Spielmodus kommt mit einem eigenen 60-seitigen Regelwerk und wenn man nur einen Tisch hat der groß genug ist kann man das Spiel auch nicht einfach mal zum lernen aufgebaut lassen. Aber auch hier ist Besserung in Sicht. Ich spekuliere auf den Winter.

 

Fields of Despair: France 1914 – 1918  (GMT Games) mein Block wargame, mein Spiel zum Thema 1. Weltkrieg hat mich über die Mechaniken gefangen. Block wargames leben davon, dass man die Stärke des Gegners nicht weiß und schlecht abschätzen kann. Hier passt das einfach perfekt zur Thematik des Graben-/Stellungskriegs. Um aber dennoch nicht blindlings ins Verderben zu rennen kann man mit Artillerie einfach mal schauen was man so trifft oder man schickt Luftaufklärer los die sich wiederum vorher gegen feindliche Flieger erwehren müssen bevor sie Informationen sammeln können. Alles in allem klingt das ganze richtig gut, vor allem auch weil es die verschiedenen Stadien des ersten Weltkriegs abbildet.

Auch hier hat sich bisher nicht die Chance ergeben. Allerdings wird entweder das oder Won by the Sword beim nächsten Termin auf dem Tisch landen. Das steht fest.

 

UBOOT: Das Brettspiel (Pegasus Spiele) liefert hoffentlich das was ich mir von The Hunters versprochen hatte. Immersive Uboot Aktion bei der ich quasi den Film Das Boot am eigenen Leib erlebe.

Das musste bisher warten, da die Regeln sehr umfangreich aber auch verbesserungswürdig waren. Diese Verbesserungen sind nun anscheinend abgeschlossen, also kann ich mich jetzt mal an das RegelBUCH machen.

 

Won By The Sword (GMT Games) ist der jüngste Zugang zum Stapel. 30 jähriger Krieg in Süddeutschland. Sehr schön. Interessantes Kampfsystem. Der Nachteil an dem Spiel ist das Point to Point movement ähnlich wie bei Paths of Glory. Ich bin kein Fan davon, aber hier beim 30-jährigen Krieg, finde ich, passt es wieder. Außerdem durfte ich mir das Schnäppchen nicht entgehen lassen.

Das hatte quasi noch keine Zeit Staub anzusetzen und ist entweder als erstes oder zweites dran. Hier habe ich aufgrund des realtiv simplen Regelwerks und einer verhältnismäßig kurzen Spielzeit über die fehlende Solo-Spielbarkeit hinweg gesehen. Ach ja, und card driven ist es auch noch. War ich eigentlich nach Gleichgewicht des Schreckens (Twilight Struggle) kein Fan davon, aber World War II: Barbarossa to Berlin hat mir gezeigt, dass es doch gar nich so schlecht ist.

 

So, als nächstes würde ich vorschlagen widmen wir uns den Spielen auf die ich warte… der Eintrag wird dann auch weniger Wall of Text als der hier. Versprochen.

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

Calavera Würfelspiel angespielt mit Regelerklärung von Moses Verlag

Wir Spielen Calavera, das Würfelspie aus dem Hause Moses Verlag. In der Sortierung Hoher Spielwert suchen wir uns jedes mal ein Spiel aus das wir für Euch anspielen und erklären. Dieses mal würfeln wir um die Wette, kann König Willi seine Krone behalten oder wird seine Regentschaft ein Ende finden und ein anderer den Thron der Spiele besteigen? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr wenn ihr das Video seht.

17Jul/19

The Bloody Inn – Die blutige Herberge -oder- Finger zum Eintopf?

Eingangs möchte ich mich gleich schon mal entschuldigen, denn soweit ich das einschätzen kann ist das Spiel (aktuell) out of print und auf deutsch relativ schwer zu finden. English und Francais kriegt man leichter her. Aber jetzt begeben wir uns in‘s „Titty Twister“ des Mittelalters.

 

Worum geht’s? Nun ja, wir sind Wirtsleute in Frankreich die um die Durchreisenden unseres kleinen Ortes buhlen und versuchen eben diese von ihrem hart verdienten Geld zu trennen. Da die Preise für die Übernachtungen allerdings nicht den großen Reichtum bringen könnte man doch vielleicht… oder? Nein, das ist doch nicht rechtens. Was würde denn der Pfarrer dazu sagen? Andererseits würde den eh niemand vermissen…

Heutige Spezialität des Hauses: Eintopf mit viel Fleisch

 

Die grafische Gestaltung der Karten ist einfach mega. Ein sehr eigener Stil, farbenfroh aber dennoch irgendwie düster.

Die Qualität der Komponenten ist auch gut.

 

So, nachdem jetzt geklärt ist wohin die Reise geht:

Wir versuchen der reichste Wirt des Ortes zu werden indem wir unsere Reichen Gäste um die Ecke bringen, berauben und verbuddeln.

Das ganze funktioniert als enginge-builder, sprich wir bauen uns nach und nach eine Maschinerie auf die uns das umbringen und verbuddeln immer leichter macht. Hierfür brauchen wir aber Gehilfen und Orte um die Leichen loszuwerden.

 

Reihum führen wir zwei Aktionen aus die uns entweder neue Schergen anwerben, Gebäude bauen, Leichen vergraben oder Leute umbringen lassen.

Je nachdem wen wir zur Hilfe nehmen (wir können verschiedenartige Gäste anheuern und sie zu unseren teuflischen Gehilfen machen) wird die Aktion „billiger“. Die verschiedenen Gebäude geben uns die Möglichkeit Leichen auf deren Grundstücken zu entsorgen und bieten auch verschiedene Aktionen die wir im Spielverlauf nutzen können oder die uns zur Wertung extra Punkte bringen.

Wenn unsere Handlanger bezahlt wurden lassen wir die nächsten Gäste kommen. Am Ende gewinnte der mit dem meisten Geld.

 

Das leben als mordender Gasthausbetreiber könnte so einfach sein, wenn nicht auch Gesetzeshüter zu den Gästen gehören würden. Wenn ein Gendarme am Ende der Runde in einem Gasthaus nächtigt und dort eine nicht humierte Leiche findet gibt’s Ärger…also muss man entweder rechtzeitig die Schaufel schwingen oder eben jene dem Polizisten der Wahl über die Rüber zimmern.

 

Wie ihr seht viel schwarzer Humor und einer kleinen Schachtel. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

Spielerisch ist es jetzt nicht unbedingt die große Erleuchtung, das gab’s alles irgendwie schonmal… aber mit dem Thema und dem Artwork funktioniert das einfach hervorragend.

 

Es gibt auch schon eine kleine Erweiterung bestehend aus mehreren Modulen, sehr günstig und angeblich auch sehr gut, die ich aber bisher noch nicht getestet habe.

 

Somit bleibt mir nichts anderes mehr übrig als euch einen schönen Aufenthalt zu wünschen und an meine Angestellten: „Everybody be cool. You be cool!“

1000 Abonnenten Special Folge mit Gewinnspiel

Wir sagen danke für 1000 Youtube-Abonnenten!
Zur Feier des Tages verlosen wir 3×1 Comic-Paket von Panini und 1x den Comic “Radius” von Katrin Gall. Wie ihr gewinnen könnt, erklären wir im Video.
Bitte schreibt eure Antwort NICHT in die Kommentare, sondern schickt sie uns – zusammen mit eurem Youtube Namen – an info@geekeriki.tv.
Einsendeschluss ist der 20.07.2019 – 23:59
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Podcast Folge 15: Wir haben ein Monster erschaffen


Wir haben ein Monster erschaffen!! Folge 15 ist unfassbare 3,5 Stunden lang geworden, denn wir hatten viel zu besprechen: Was haben wir von der Comic Con Stuttgart mitgenommen, außer Loot?

War Stranger Things Staffel 3 sogar besser als Staffel 2?

Ist “Spiderman far from Home” sehenswert?

Was haben wir sonst noch alles gesehen, gelesen und gespielt, und wie mag Flo eigentlich seine Gurken am liebsten?

Das alles und noch mehr erfahrt ihr in dieser XXL Folge vom Nerdy Talk.
ZUM KICKSTARTER PROJEKT VON RALF SINGH: https://www.kickstarter.com/projects/ralfsingh/the-impure-band-1-minerva-deutsche-ausgabe?ref=user_menu