04Okt/18

VENOM – DIE COMICS ZUM FILM

 

Am 4. Oktober 2018 startet der lang erwartete VENOM-Film in den Kinos! Ihr wollt optimal vorbereitet sein? Wir haben die wichtigsten Comics zum Film für euch:

VENOM: DARK ORIGIN – SOFTCOVER

Das ist die Geschichte von Eddie Brock, die in seiner Kindheit beginnt, lange vor seiner Verschmelzung mit dem Alien-Symbionten. Doch natürlich geht es auch darum, wie Eddie als Reporter auf der Jagd nach einem Serienkiller fast alles verliert, und zuund zu Spider-Mans skrupellosem Erzfeind Venom wird  .

Perfekt für Neuleser und Filmfans!

Atemberaubende Zeichnungen von Angel Medina (SPAWN)!

 

SPIDER-MAN & VENOM: VENOM INC.

Eddie Brock und der außerirdische Symbiont sind wieder Venom. Doch der frühere Agent Venom Flash Thompson will seinen alten Partner zurück, und auch der brutale Ex-Venom Lee Price hat große Pläne für alle Symbionten. Spider-Man steht ein heißer Tanz zwischen zu vielen Venoms bevor, zumal auch seine kriminelle Verflossene Black Cat mit von der Partie ist…

Das große Spider-Man/Venom-Crossover komplett in einem Band!

Der brutale Kampf um den Venom-Symbionten!

Ryan Stegman zeichnet Venom ganz in der Tradition von Todd McFarlane!

VENOM: TÖDLICHER BESCHÜTZER – SOFTCOVER

Der VENOM-Klassiker aus den 90ern! Eddie Brock baut sich in San Francisco ein neues Leben auf – und wacht als brutaler Antiheld und tödlicher Beschützer Venom über die Schutzlosen. Allerdings bekommt er es nicht nur mit Killerrobotern, Zeitreisen und einem Bandenkrieg, sondern auch mit Spider-Man sowie dem gnadenlosen Punisher zu tun…

Definierte Venom für eine ganze Generation.- Tone of Nerd

Venoms klassische erste Soloserie in einem Band

Die Comic-Vorlage zum Film-Hit Venom mit Tom Hardy

03Okt/18

CONAN THE BOARDGAME WIR SPIELEN DIE KAMPAGNE

CONAN THE BOARDGAME, wir zeigen Euch in einer neuen XXL LETS PLAY CONAN Folge, wie es in der Kampagne weiter geht. Michael und Flo sind im zweiten Teil der Kampagne angekommen und ihr habt Euch entschieden euch nicht zu entscheiden und somit den Würfeln die Wahl überlassen wie es in der sagenhaften Geschichte weiter geht. Und nun folgt Conan mit seinen unerschrockenen Begleiter in ein dunkles kühles Grab..

03Okt/18

Roll One – A Board Game Story

Super Spezial Sonder Sendung

Wir haben uns in der letzten Woche mit Pandemic Legacy beschäftigt also, finde ich, ist es der perfekte Zeitpunkt um meine Meinung zu Gloomhaven zum besten zu geben.

Für den Fall, dass nach meinem Verriss über die Nummer 1 der weltbesten Brettspiele überhaupt noch jemand liest was ich hier von mir gebe, danke und wir sehen uns nächste Woche.

Für alle anderen. Schön war’s.

Gloomhaven ist ein Spiel das seine Story im Verlauf von ca.50-60 Partien entfaltet. Es beinhaltet ein Szenariobuch mit ca. 95 Szenarien,

Unmengen an Material und viele verschlossene Pakete mit komischen Symbolen drauf.

Es kombiniert das Erkunden von Legacy Spielen mit einem Dungeon Crawler der wiederum aber versucht auf Glück so weit zu verzichten, dass man hier von einem Euro-Crawler reden kann.

Ich habe das Spiel 30 Partien lang durchgebinged und hatte Spaß dabei. Dann aber habe ich mir mal Zeit genommen um zu reflektieren und plötzlich war sämtliche Lust das Spiel auch nur anzurühren wie verflogen. Es hatte das selbe Schicksal erlitten wie Pathfinder.

Das einzige gute Haar, dass ich an dem Spiel lassen muss ist der Würfelersatz, das Trefferdeck: Anstatt zu würfeln zieht man eine Karte die mein Ergebnis sowohl positiv als auch negativ verändern kann. Im Laufe der Zeit verändere ich mein Deck immer weiter: schlechtes raus, gutes rein, Statuseffekte und Modifikatoren kommen auch noch dazu.

Dieses System ist schon irgendwie cool gemacht… aber das alleine reicht halt leider nicht aus um alles was jetzt noch kommt auszugleichen.

Wenn man hinter das Lob und die opulente Fassade blickt kommt die hässliche Wahrheit ans Licht.

Ja, man hat Charakterentwicklung und die ist sogar relativ clever gemacht, aber das interessanteste daran war das Trefferdeck. Lässt man

das raus bleibt nicht viel. Ja man bekommt neue Karten… eine pro Aufstieg, und dann sind die nicht mal großartig anders. Mal mehr Schaden, mal weiter laufen, mal hat der Flächenangriff eine andere AOE, aber das war’s.

Auch die Aussicht auf einen anderen Charakter motiviert irgendwann nicht mehr ausreichend. Die persönlichen Ziele können in einer Spanne von 5 Runde bis hin zu nie erfüllt werden. Alles reiner Zufall. Nich so geil.

Klar, ich kann einen anderen Charakter auswählen den’s schon gibt…is dann aber nix neues…und bei einem Spiel das mit Erkunden und Entdecken wirbt ist das nicht gerade ein Verkaufsargument. Der Wiederspielwert liegt bei 0. Ich musste immer lachen, wenn andere Spieler von wiederverwendbaren Aufklebern gesprochen haben.

Warum sollte ich das Spiel nochmal spielen? Die gleichen Szenarien nochmal? Sorry, aber die unterscheiden sich eh schon kaum und sind echt nicht schön gestaltet…also warum nochmal rein, wenn ich nichts mehr finden kann? Keine Ahnung, echt.

Kommen wir zum Setting. Ja, das ist neu und ziemlich ausführlich gestaltet. Aber so schön neu wie alles ist, sind es im Endeffekt doch nur neue Namen für altes Zeug. Es bleibt bei der fantasy typischen Abenteurergruppe aus Magier, Kämpfer, Dieb und Heiler.

Dann wenigstens die Story… Ja, nein. Die beschränkt sich auf kleine Textabschnitte vor oder nach dem Szenario ohne Bezug zueinander.

Das höchste der Gefühle ist, wenn man eine Questreihe verfolgt und die Texte einigermaßen zusammenpassen. Meistens tun sie das nicht unbedingt. Es kann sogar zu echt krassen Storybrüchen kommen. Wieder nich so geil, wenn man es wegen der hochgelobten Story gekauft hat.

Was ist eigentlich der anfangs erwähnte Euro-Crawler?

Ich führe meine Aktionen nicht in Descent-manier aus sondern jeder bestimmt vorher geheim zwei Aktionskarten. Eine der beiden legt die Initiative fest. Jede der Karten enthält eine obere und eine untere Aktion, von denen ich jeweils eine auswähle. Durch die geheime Planung und den inhärenten Egoismus der Spielercharaktere (Gloomhaven ist Semi-Coop) können somit also Situationen entstehen in der die Planung so nicht mehr hinhaut. Also was mach ich dann? Ach ich switche einfach um und mach die obere von der anderen und die untere Aktion von der ersten Karte. Soviel zum Thema Planung…

Alles in allem ist es eine Sammlung von netten Ideen die allerdings nicht 100%ig ausgearbeitet sind.

Im Nachhinein (auch ein wenig während ich dies hier schreibe) habe ich aber festgestellt woran Gloomhaven gescheitert ist:

Dieses ganze langsame und geplante bremst das Spiel zu weit aus um Spaß entstehen zu lassen. Conan und auch Claustrophobia haben beide Eurogame-Elemente, aber nur gerade genug um das Spiel nicht auszubremsen. Die beiden schaffen es sogar das Spiel flexibler und offener zu gestalten und so eine super Geschichte zu erzählen.

Kurzum:

Je mehr Euro-Einfluss ein thematisches Spiel haben soll, desto loser muss das Regelkorsett sitzen um die Spieler bei Laune zu halten.

Gloomhaven ist bis auf die Initiative absolut plan- und durchrechenbar. Ich habe keinen Spaß an einem Spiel, wo der Ausgang klar ist. Wenn ich in die Gegnermenge renne und versuche die wegzuräumen, damit mein Kumpel durch kann, muss das auch schief gehen können. Die spannensten Momente bei einem Spiel sind doch die wo alle Spieler um den Tisch stehen und dem Ergebnis dieses einen Würfelwurfs entgegenfiebern, wo man vor lauter Spannung nicht mehr sitzen kann.

Das hat Gloomhaven nicht. Gloomhaven ist zu verkopft um Spaß zu haben.

Und dabei hatte es so viel Potential…

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

28Sep/18

Happy Birthday Superman: Der Mann aus Stahl wird 80!

Die Superman Anthologie zum Ehrentag der rostfreien Popkultur-Ikone!

Ohne die Figur Superman würde es ein ganzes Genre in der Welt der Comics nicht geben. Vielleicht würde es nicht mal Comics in der heutigen Form geben. Und auf jeden Fall würde es ohne ihn keinen der aktuellen Kino-Blockbuster – egal ob Batman, Wonder Woman, Spider-Man oder Avengers – geben. Er ist der Urvater aller Superhelden, eine Ikone und eine der bekanntesten Comic-Figuren der Welt. In diesem Jahr feiert Superman seinen 80. Geburtstag! 

Geschaffen wurde Superman in den 1930er-Jahren von den beiden US-Amerikanern Jerry Siegel und Joe Shuster, die schon als Teenager zusammen ein Fanzine mit dem Titel Science Fiction veröffentlichten und darin illustrierte Kurzgeschichten und sogenannte Comics präsentierten. Bei ihrer ersten Version einer Figur mit Superkräften in The Reign of the Super-Man (1933) handelte es sich noch um einen Bösewicht mit kahlem Schädel, der mit Hilfe seiner übermenschlichen mentalen Fähigkeiten die Herrschaft über die Menschheit zu erlangen suchte und später wahrscheinlich Supermans Gegenspieler Lex Luthor als Vorbild diente.

In der Folge entschieden Siegel und Shuster die Figur vom Schurken zum Helden zu wandeln und seine geistigen Fähigkeiten gegen physische zu ersetzen, da sich dies ihrer Meinung nach mit mehr Action darstellen ließ und mehr Erfolg bei den Lesern verhieß. Unterstützt wurden sie bei der Überarbeitung von dem US-amerikanischen Comic-Zeichner Tony Strobl.

Von der legendären Action Comics-Ausgabe Nummer 1, mit der ersten Superman-Story, wurden im Jahr 1938 wohl rund 200.000 Hefte gedruckt. Es wird geschätzt, dass davon noch etwa 100 Exemplare existieren. Damals kostete das Heft 10 Cent, gut erhaltene Ausgaben erreichen heute auf Auktionen Millionenbeträge.

Der Erfolg von Superman sprengte alle Rekorde: In den Vereinigten Staaten lag die Auflage der Action Comics im Jahr 1940 bei rund 800.000 Ausgaben, die neu initiierte Heftchen-Serie Superman verkaufte sogar über eineinviertel Millionen Exemplare. Auch außerhalb von Amerika wurde Superman in kurzer Zeit zu einem Verkaufsschlager: In Deutschland war die Veröffentlichung der Superman-Comics allerdings durch die Nazis verboten. Erst nach einer nach nur drei Heften eingestellten Serie in den 1950er-Jahren, die den Titel Supermann (man beachte das Doppel-N am Ende) trug, erscheinen die Geschichten ab 1966 auch hierzulande nahezu ohne Unterbrechungen, allerdings bei wechselnden Verlagen. Aktuell hat Panini Comics die alleinigen Veröffentlichungsrechte.

In seiner langen Karriere hat Superman viele Wandlungen durchgemacht, selbst seine Origin änderte sich immer wieder leicht, wobei den Kern konstant die Story des Babys vom sterbenden Planeten Krypton bildete, das von seinen Eltern in einer Rakete zur Erde geschickt und dort von den Kents gefunden und aufgezogen wurde und durch die Bedingungen auf der Erde enorme Kräfte entwickelte. Auch die Designs des Super-Dresses orientierten sich immer an dem rot-blau-gelben Abzug mit dem markanten S auf der Brust. Auch Clark Kent als Brille tragendes Alterego des Helden wurde nie aufgegeben. Den Namen Clark Kent setzten die Superman-Väter, beide große Film-Fans, im Übrigen aus den Vornamen der Schauspieler Clark Gable und Kent Taylorzusammen.

Der Erfolg von Superman begründete letztlich auch das Auftauchen anderer Helden, mit denen man versuchte, das Phänomen zu wiederholen: 1939 Batman, 1940 The Flashund Green Lantern, 1941 Wonder Woman … Der Konkurrenzverlag Timely (später Marvel) schuf die Superhelden Captain America, die Fackel (Human Torch)Namor und, wenngleich später, Spider-Man. Während des Zweiten Weltkrieges gab es insgesamt 160 verschiedene Superheldentitel von diversen Verlagen, mit einer Gesamtauflage von 300 Millionen Heften und einem jährlichen Umsatz von 30 Millionen Dollar (Quelle: Wikipedia).

Zu Beginn seiner Karriere war Superman im Übrigen noch nicht ganz so „super“. Er war zwar unverwundbar, schneller als eine Gewehrkugel und stark genug, um Autos anzuheben – aber seine Flugfähigkeit, zum Beispiel, beschränkte sich noch auf haushohe Sprünge. Mit neuen Gefahren für die Menschheit, die, dem Zeitgeist und dem Interesse der Leserschaft folgend, zunehmend aus dem Weltall kamen, bekam auch Superman immer mehr Macht.

Passend zum Jubiläum ist bei Panini eine Anthologie mit einer Auswahl der besten Superman-Geschichten aus 80 Jahren erschienen, die es in dieser Form nur in Deutschland gibt und die grandios den gesamten Erfolgsweg des Stählernen abbildet. Natürlich beginnt der Band mit der ersten Superman-Story aus Action Comics #1 und enthält neben den Comics auch weiterführende Artikel von Comic-Experten. 

27Sep/18

NORIS FORCE CON FAN FILM TYDIRIUM PANEL 2018

Noris Force Con 5 Fan Film Tydirium Panel 2018 In diesem Panel Sprechen die Macher des Fan Films Tydirium über die bewegende Geschichte und den Entstehungsprozess des Films. Viel Spass beim anschauen. Von der Begrüßung fehlen so 2-3min, der Rest des Panels ist komplett aufgenommen worden.

26Sep/18

NORIS FORCE CON 5 SYNCHRONSCHAUSPIELER PANEL

Der komplette Synchro Panel vom Samstag der Noris Force Con 5. Auf der Bühne waren neben den Moderatoren Nessi & Tim Dagott die Synchronschauspieler Susanna Bonasewicz (Prinzessin Leia), Hans-Georg Panczak (Luke Skywalker) sowie Florian Clyde (Young Han Solo) und Björn Schalla (Travis Fimmel – Vikings) zu sehen. Viel Spass mit dem Video 🙂

26Sep/18

Roll One – A Board Game Story

Die Welt steht am Abgrund…

…oder ist schon drüber…

Wir versuchen die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren…

…oder alles wieder aufzubauen…

Pandemic Legacy: Season 1 und/oder 2

Das Spiel, dass einen Ruck durch die Community gehen lies.

Pandemie hat seit seinem Erscheinen 2008 viele Preise abgeräumt und das, auch wenn mir das Spiel nicht mehr so wirklich gefallen mag, aber zu Recht.

Denn selten hat es ein Spiel geschafft so zugänglich zu sein. Kooperativ, mit einem „Reale-Welt-Szenario“, interessanten Spielerfähigkeiten, relativ gut skalierbarem Schwierigkeitsgrad, simplen Regeln…

Ja, Pandemie ist ein gutes Spiel.

Jetzt noch ne geile Story drauf und Überraschungen eingebaut, ZACK, ist der Kassenschlager fertig.

Genauso geschehen bei Pandemic Legacy, der brettgewordenen Fernsehserie.

Hier beginnen wir in einer relativ überschaubaren Krisensituation und versuchen verschiedene Krankheiten der Erde zu behandeln bevor diese Überhand nehmen.

[SPOILER ZUR STORY]

Doch damit ist es nicht getan, denn irgendwann mutiert eine Krankheit so weit, dass unsere Mittel nicht mehr reichen.

Das Militär eilt zu Hilfe und gerade als alles wieder ein bisschen besser aussieht drückt irgendein General den falschen Knopf und das Militär wendet sich gegen uns. Trotz allem gelingt es uns die Auswirkungen der mutierten Seuche zumindest etwas in den Griff zu bekommen.

Doch dann finden wir heraus, dass alles auf menschliches Handeln zurückzuführen ist.  Irgendjemand versucht die Menschheit auszulöschen. Wer „Helix“ gesehen hat…

70 Jahre vergehen, wir stehen am Rande der Vernichtung und Season 2 beginnt.

Hier haben wir uns ganz wie in „The Last Ship“ auf See zurückgezogen und versuchen die Menschheit per Hilfslieferungen am Leben zu halten. Gleichzeitig müssen wir aber herausfinden wer wo überhaupt noch lebt, denn in den letzten Jahren ist die Kommunikation immer weiter zusammengebrochen. Wir finden eine Organisation die alles nur schlimmer macht, aber auch mehr Menschen die unsere Hilfe brauchen. Schlussendlich schaffen wir es unter dem größtmöglichen Opfer die Menschheit zu retten.

[spoiler ende]

Auch wenn das alles gar nicht so spektakulär klingt schaffen es beide Spiele uns so in den Bann zu ziehen.

Jeder benennt einen Charakter und verkörpert diesen durch die folgenden Runden. Man entwickelt Fähigkeiten, Beziehungen, zieht sich Narben zu, die dem Charakter durchaus nochmal eine Extraportion Charakter verleihen, man hofft und leidet, dass man jetzt nicht draufgeht.

Zusätzlich zu diesen persönlichen Entwicklungen vollzieht das Spiel selbst eine Wandlung: Aufkleber werden auf das Brett geklebt,

Verbindungen gezogen, Straßen blockiert, Städte ausgelöscht, Karten zerrissen.

All das sorgt für eine tiefgehende Erfahrung die ich hier nicht weiter totreden möchte.

Nur so viel. Season 2 ist nochmal um einiges besser als Season 1, da hier vom bewährten Pandemie Spielprinzip abgewichen und etwas neues präsentiert wird. Alles ist ähnlich aber trotzdem komplett anders.

Tut euch selbst einen Gefallen und spielt es. Und wenn ihr euch nicht sicher seid, dann zumindest Season 2.

Ihr werdet es nicht bereuen.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

24Sep/18

NORIS FORCE CON 5

Wir waren auf der NORIS FORCE CON 5 für Euch, Organisiert von den Star Wars Fans Nürnberg e.V. , zu Gunsten des Klabautermann e.V. .
Star Wars ohne Ende an einem Wochenende in der Fürther Stadthalle, was da alles los war seht ihr in unserem video, wir wünschen Euch viel Spass.

20Sep/18

Roll One – A Board Game Story

Passend zu Kingdom Death könnte ich jetzt natürlich auf Kickstarter als Plattform für kleine Herzensprojekte eingehen oder auf die irrsinnige Summe die Kingdom Death: Monster 1.5 eingebracht hat, aber stattdessen widme ich mich lieber einem anderen Thema:

Tulpen oder Immobilien – Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund.

-oder-

Kickstarter als Geldanlage

Immer öfter höre ich Geschimpfe und Gezeter, dass doch jetzt wieder diese vermaledeiten Abzocker viel zu viel für ihr Zeug verlangen.

Ihr Zeug sind meistens seltene Kickstarter-Artikel, die sich hoher Beliebtheit erfüllen.

Zum Beispiel ganze Zombicide Pakete, die alles enthalten was es gab, einzelne Kickstarter Boni, wie bei Blood Rage, vergriffene Artikel in kleiner Auflage wie KD:M-Erweiterungen oder ganze Spiele die es nicht in den Handel geschafft haben, z.B. The 7th Continent.

Lohnt sich das ganze überhaupt nach Versand und Zoll und und und? Nun ja, im Beispiel von Kingdom Death: Monster, hier war die Preisspanne besonders groß. Während der zweiten Kickstarter Kampagne kosteten die Erweiterungen 50% des Ladenpreises, erzielten aber nach Auslieferung auf Ebay Preise von bis zu 300% des Ladenpreises, das stolze 6-fache!

In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrisen, geprägt durch eine Niedrigzinsphase, kann man nirgends sonst mit materiellen Gütern eine derartige Marge erzielen. Wir dürfen es nicht beschönigen, das wovon ich gerade rede ist reine Spekulation, wie mit Aktien, Edelmetallen, Lottoscheinen oder Tulpen. Man muss das richtige kaufen und zum richtigen Zeitpunkt wieder verkaufen.
Wer Pech hat und sich verspekuliert bleibt vielleicht auf seinem Los sitzen.

Allerdings muss man sagen, dass (rein subjektiv betrachtet) die mögliche Gewinnaussicht immer weiter abnimmt, da mittlerweile immer mehr meinen das große Geld damit machen zu können.

Gleichzeitig steigt (rein subjektiv betrachtet) die durchschnittliche Förderungssumme bei Kickstarterspielen.

…und ich vermute, dass dies wiederum zu einer erhöhten Anzahl an Kickstarter Projekten führen wird. Nicht, weil mehr Leute eine gute Spielidee haben und diese umsetzen wollen, sondern weil mehr sehen wieviel Geld so ein Projekt vermeintlich einbringen kann.

Wo Kickstarter in anderen Bereichen schon wieder langsam auf dem Rückzug ist, wird sich der Trend bei den Brettspielen dann wohl noch ein wenig so weiter entwickeln. Und gemäß den Gesetzen der Marktwirtschaft landen wir irgendwann bei einer ausreichenden Versorgung des Marktes und diese Wucherpreise haben ein Ende.

Jaaaaa, wer’s glaubt. Wenn ich das wirklich vorhersagen könnte würde ich diesen Artikel in meiner persönlichen Skihütte auf meinem persönlichen Gletscher schreiben.

Ich jedenfalls hoffe für mich, dass diese Geldmacherei auf dem Sekundärmarkt bald ein Ende hat. Sollen se doch alle das große Paket daheim liegen haben und sich gegenseitig mit dem Kaufpreis dauernd weiter unterbieten bis wir wieder beim Kickstarterpreis enden.

Kann uns allen nur recht sein.

So, ich bin raus und geh jetzt mal Tulpen kaufen.

[Wer wissen will was die blöden Tulpen mit dem Thema zu tun haben, googel einfach mal „Tulpenmanie Wikipedia“. The more you know.]

 

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl .

20Sep/18

Londons Polizei-Sondereinheit für paranormale Ereignisse ermittelt in neuen Fällen

Die Flüsse von London-Romanreihe (Original: Rivers of London) des britischen Erfolgsautors Ben Aaronovitch handelt von Constable Peter Grant von der Metropolitan Police in London. Zusammen mit seinem Vorgesetzten, Detective Chief Inspector Thomas Nightingale – seines Zeichens der letzte offiziell gemeldete Magier Englands und Grants Mentor in Sachen Zauberei – ermittelt er, wenn es um Verbrechen geht, an denen Geister, Vampire, Dämonen und andere übernatürliche Wesen beteiligt sind. In der Comic-Reihe, deren erster Band Die Flüsse von London: Autowahn jetzt bei Panini erschienen ist, ermittelt das Folly, wie Grants Abteilung etwas abschätzig auch genannt wird, in komplett neuen Abenteuern. 

Der erste Roman der Reihe erschien im Jahr 2011 auf Englisch. 2012 folgte dann beim dtv-Verlag der Start der Reihe auf Deutsch. Die Bücher wurden von Kritikern sehr positiv aufgenommen und erhielten einige Auszeichnungen. Bei den Lesern erlangte die Reihe in kurzer Zeit eine enorme Beliebtheit und die schnell wachsende Fangemeinde verhalf den Romanen zu Top-Verkaufszahlen. Um der großen Nachfrage an neuen Fällen mit Peter Grant gerecht zu werden, gab Ben Aaronovitch grünes Licht, die Erzählwelt mit einer Comic-Serie zu erweitern.

Die Plots für die Comics schreibt – in Absprache mit dem Romanautor – der Engländer Andrew Cartmel, der einem größeren Publikum durch seine Autorentätigkeit für die Doctor Who-TV-Serie und -Comics bekannt wurde. Zeichnerisch werden die Storys von Cartmels und Aaronovitchs Landsmann Lee Sullivan umgesetzt, der schon viele Comic-Serien kreativ verantwortete, vor allem aber ebenfalls durch die Doctor Who-Comics zu großem Ansehen in der Szene gelangte.

In Autowahn, dem ersten Comic-Fall des Folly, geht es im Stil des ersten Romans sehr klassisch um Verbrechen, die Menschen begehen, die von einer finsteren Macht besessen sind. Dass diese böse Macht ausgerechnet einem Luxusboliden innewohnt, ist ein ironischer Seitenhieb auf die Besessenheit, die mancher Autonarr seinem „besten Stück“ auch ohne Magie entgegenbringt und zeugt von dem feinen britischen Humor, für den die Peter Grant-Reihe bekannt ist. Aber nicht nur Witz und spannende Geschichten sind Ben Aaronovitchs Markenzeichen, in seinen Romanen thematisiert er auch immer wieder gesellschaftliche Alltagsprobleme, wie Vorurteile und mangelnde Gleichberechtigung, Elemente, die auch in die Comics einfließen.

Autowahn ist aktuell bei Panini Comics erschienen. Der zweite Band der Reihe ist bereits für Dezember 2018 geplant. Zum Start der Reihe wird Lee Sullivan bei der Comic Action in Essen (25./26. Oktober) am Panini-Stand signieren. Zusammen mit Andrew Cartmel ist er im Anschluß (27./28. Oktober) bei der TimeLash IV-Convention in Kassel anzutreffen, natürlich ebenfalls am Panini-Stand. Für die beiden Messen wurde auch eine limitierte Variant-Cover-Sammleredition von Autowahn produziert.