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September 18, 2020

Green Lantern 1: Pfad in die Finsternis (Rebirth)

Die Erde als Verkaufsobjekt auf dem intergalaktischen Schwarzmarkt! Die Verschwörung der Spinnengilde mit der neuen Schutzmacht der Blackstars! Ein Verräter im Green Lantern Corps macht gemeinsame Sache mit einer kaltblütigen Weltall-Vampirin! Superstar Grant Morrison präsentiert gemeinsam mit dem Ausnahmekünstler Liam Sharp neue kosmische Mythen um den Weltraum-Cop Hal Jordan!

Zeichner:Liam Sharp
Autor:Grant Morrison
Verlag:DC / Panini
Seitenzahl:156
Format:Softcover
ISBN: 9783741615245

Inhalt
Bevor ich Anfange möchte ich kurz anmerken, dass ich versuchen werde so wenig auf die eigentliche Story einzugehen, wie es mir möglich ist, da ich einfach nichts Spoilern möchte.
Nachdem wir zum Start von Rebirth zwei Green Lantern Serien bekommen haben, die sich jeweils auf das Green Lantern Corps und auf zwei Lanterns die, die Erde verteidigen, konzentrieren.
Mit dieser Reihe liegt der Fokus wieder mehr auf Hal Jordan die ursprüngliche Green Lantern.
Das Ganze wird von der Autoren Legende Grant Morrison geschrieben und das merkt man auch.
Die 156 Seiten sind vollgepackt mit verrückten Ideen und verschiedenen Handlungssträngen, die irgendwie miteinander verbunden sind.
Dabei fühlt sich der Band immer wie ein Superhelden-Comic an aber bietet dennoch genug neues, um aus der Masse herauszustechen.

Zeichenstil
Genauso kreativ wie die Handlung erzählt wird muss sie natürlich auch visuell umgesetzt werden und das gelingt Liam Sharp zu jeder Zeit.
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten, da die Zeichnungen etwas veraltet gewirkt haben. Als hätte man einen Comic aus den 80er Jahren in den Händen. Das gibt sich aber schnell wieder, besonders wenn es in die weiten des Weltalls geht.
Und das, was man dort zu sehen bekommt, erschlägt einen förmlich.
Bunte Welten die aber nie zu grell wirken, sondern doch eher dunkel und düster gehalten sind und Objekte die an einen H. R. Giger erinnern. Jeder der die Alien-Filme gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Fazit
Meine Erwartungen waren zu Beginn eher gering, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass ein Superhelden-Comic von Grant Morrison noch funktionieren könnte. Ich wurde vom Gegenteil überzeugt und hatte verdammt viel Spaß beim lesen.
Besonders wie gut sich Autor und Zeichner hier ergänzen ist einfach großartig. Kann mir aber auch vorstellen, dass der Comic nicht für jeden Leser funktioniert, da er zu abgedreht ist.
Bleibt nur die Frage, ob der zweite Band dieses Niveau halten kann, ich freue mich jedenfalls sehr auf die zweite Ausgabe und bin gespannt.

Bewertung
9/10 geschrumpfte Planeten