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Oktober 17, 2021

Guardians of the Galaxy 3 – Götter im Weltall

Autor:In:Al Ewing
Zeichner:In:Chris Sprouse,
Juann Cabal
Verlag:Marvel / Panini
Seiten:124
Format:Softcover
Preis:15,00€
ISBN:9783741618826

Nachdem die Guardians of the Galaxy die Kirche der universellen Wahrheit besiegt haben, gönnt sich das Team eine Auszeit.
Allerdings hält diese Auszeit nicht lange an und ihr Grillfest wird von Nova unterbrochen, denn er braucht Hilfe.
Leider steht auch schon die nächste Bedrohung in den Startlöchern, denn ein kosmischer griechischer Olymp ist aufgetaucht und droht damit Planeten zu erobern.
Zeit für die Guardians of the Galaxy, das zu unterbinden. Doch leider sind die Götter des Olymps nicht zu unterschätzen und die Guardians werden nach dieser Mission nicht mehr dieselben sein.

Die Guardians im Umbruch.

Der Kmapf gegen den Olymp ist sehr gut inszeniert und erzeugt eine Menge Spannung bis zur letzten Minute. Allerdings gibt es am Ende dieses Kampfes ein Ereignis, das die Guardians of the Galaxy spaltet.
Ab diesem Zeitpunkt ist der Comic sehr verwirrend erzählt. Al Ewing hat deutlich Probleme damit mehrere Handlungsstränge gleichzeitig zu erzählen.
Vor allem Marvel Neulinge oder Gelegenheitsleser:Innen könnten Probleme haben dem Comic zu folgen. Es kommen immer wieder neue Charaktere dazu, die kaum erklärt werden und bei denen nicht klar ist, ob sie Freund oder Feind sind.
Dazu kommt noch der Zeichenstil, der in manchen Situationen mit der Panel-Struktur bricht und die Fenster kreativer nutzt. Das ist zwar eine nette Idee und sieht auch gut aus, aber hilft nicht dabei den Comic besser zu verstehen.

Neuer Autor, neue Zeichner.

Mit dem Wechseln des Autors wechselt auch der Zeichner und präsentiert die Guardians im neuen Gewand. Leider hat mir der Zeichenstil nicht so zugesagt, das liegt zum Teil daran, dass Charaktere einen ganz anderen Stil bekommen haben und nicht mehr so detailliert dargestellt wurden. Aber auch an den Gesichtern der Figuren, die sehen sich nicht nur ziemlich ähnlich, sondern haben auch total überzeichnete mimiken.

Mein Fazit:

Der Wechsel von Donny Cates zu Al Ewing ist in Ordnung, mehr aber leider auch nicht. Insgesamt konnten meine Erwartungen aber nicht erfüllt werden und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass der Band ein Stück zu dünn war um die Handlung vernünftig zu erzählen. Der Comic wirkte sehr gehetzt und verwirrend.
Die Idee mit dem Olymp als neue Bedrohung hat mir allerdings sehr gut gefallen und war auch extrem spannend erzählt. Das hat Ewing super gemacht, war aber leider nur ein kleiner Teil des Comics.
Mit Cabal als neuen Zeichner wurde ich nicht wirklich warm, da haben mir die Vorgänger viel besser gefallen.
Ich hoffe, Band vier kann mich da mehr überzeugen und bekommt auch ein paar Seiten mehr spendiert.

Meine Bewertung:

7/10 kleine explodierende Fingernägel