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September 18, 2020

Doctor Strange 1 – Der oberste Zauberer der Galaxie (Marvel Neustart)

Weil die magischen Energien der Erde nicht mehr genügen, um seine Welt vor okkulten Gefahren zu beschützen, reist Dr. Stephen Strange mit einem Raumschiff von Tony Stark ins Weltall. Dort hofft er, eine neue Quelle für seine Magie zu finden. Doch zwischen fremden Planeten und Alien-Kulturen erwarten den arroganten Superzauberer viele Gefahren …

Zeichner:Jesus Saiz
Autor:Mark Waid
Verlag:Marvel / Panini
Seitenzahl:116
Format:Softcover
ISBN:9783741613272

Inhalt
Doctor Strange hat mich auf der Kinoleinwand schon sehr beeindruckt, da kam mir dieser Band gerade recht.
Durch den Klappentext und von anderen Lesern wurde ich von der Handlung sehr angefixt. 
Ein Zauberer der seine Magie verloren hat und sich in die weiten des Weltalls aufmacht, um die Magie wiederzufinden –
 das klang schon sehr interessant.
Nach dem Lesen war ich dann doch etwas enttäuscht.
Das Finden der Magie und magischer Gegenstände ging mir etwas zu schnell. Hier hätte sich der Autor mehr Zeit nehmen können und dem Band, aber vor allem Doctor Strange, etwas mehr Tiefe geben können.
Der Band hat durchaus seine Momente, vor allem zu Beginn und Schluss des Comics.
Die Charaktere und deren Entwicklung selbst fand ich sehr gut. Stranges neue Begleitung hat mir gut gefallen und ich möchte unbedingt mehr über sie erfahren.
Vom Doktor selbst hätte ich etwas mehr Tiefgang erwartet. Gerade zu Beginn hat er sein emotionales Tief zu schnell überwunden.

Zeichenstil
Jesus Saiz setzt den Doktor perfekt in Szene und sorgt für eine magische Stimmung.
Charaktere und Monster sind sehr detailliert gezeichnet.
Besonders gut gefallen haben mir die knackigen Farben, die sich oft vom Hintergrund absetzen, um mehr in den Vordergrund zu rücken. Damit schafft der Zeichner es Magie und verzauberte Objekte, lebendig wirken zu lassen.

Fazit
Ich bin hin- und hergerissen. Doctor Strange hat seine Momente, gerade wegen des Zeichenstils macht es Spaß sich durch die Panels zu arbeiten.
Vom Weltraumabenteuer und dem Entdecken der Magie hätte ich mir aber mehr gewünscht. Man merkt, dass der Autor ziemlich viel Story in diesen Band einbauen wollte und dadurch das ganze Hauptthema etwas kürzer abhandeln musste. Nur um am Ende zum großen Showdown zu kommen. Das hätte ich aber nicht gebraucht, die Magie und das Abenteuer wären für mich interessant genug gewesen. Dann wäre auch mehr Zeit für Charakterentwicklung gewesen.
Ich werde Band 2 trotzdem lesen, da der Cliffhanger mein Interesse geweckt hat.

Bewertung
7/10 magische Amulette