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April 8, 2020

Daredevil – So finster die Nacht

Staatsanwalt Matt Murdock ist bei der Stadt in Ungnade gefallen und muss nachts über Kriminelle zu Gericht sitzen. Deshalb wacht sein Sidekick Blindspot meist allein über die Straßen New Yorks. Doch als ein Serienkiller auftaucht, der seine Opfer in Kunstwerke verwandelt, wächst dem Jungen die Sache über den Kopf. Und Matt kann nichts dagegen tun.

Zeichner:Chris Samnee
Goran Sudzuka
Ron Garney
Autor:Charles Soule
Verlag:Marvel / Panini
Seitenzahl:172
Format:Softcover
ISBN:9783741607806

Inhalt
In diesem Daredevil Sonderband ist der Name wirklich Programm. Der Lese bekommt einen sehr finsteren, blutigen und teilweise brutalen Comic serviert der schon fast an einen Krimi erinnert.
Zumindest erzeugt der Band eine ähnliche, bedrückende und spannende Atmosphäre.
Besonders gut gefallen hat mir der Anfang des Comics. Der Leser wird direkt zu Beginn mit einer vermeintlich neuen Figur konfrontiert und stellt diese somit in den Mittelpunkt und nicht Daredevil. Danach wechselt der Schauplatz und wir sehen, den blinden Anwalt Matt Murdok am Pokertisch, womit der Charakter und seine Fähigkeiten sehr sympathisch eingeführt werden. Gerade für Neuleser sehr charmant gelöst.

Zeichenstil
Der Colorist verwendet sehr viel schwarz als Stilmittel, um die Nacht oder Dunkelheit darzustellen.
Überwiegend werden sehr dunkle Farben verwende. Rot wird sehr oft als Kontrast verwendet. Besonders bei Daredevil selbst, was ihn immer wieder hervorhebt. Schönes Stilmittel.
Generell verwendet der Zeichner sehr viele Linien und zeichnet besonders Figuren sehr markant.

Fazit
Für mich als Daredevil-Neuleser hat mir der Band sehr viel Spaß gemacht und hat mich ab der ersten Seite gefesselt.
Dass der Comic, sehr blutig ist hat mich sehr überrascht, was ja eher Marvel untypisch ist.
Aufgrund des hohen Gewaltgrades kann ich nicht für jeden eine Empfehlung aussprechen, aber für mich hat der Comic sehr gut funktioniert.


Bewertung
9/10 kleine Bluttropfen