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August 13, 2020

Skulk Hollow

Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los schonmal was hierüber geschrieben zu haben. Ich wüsste aber nicht wo und finde auch nichts. Kennt ihr das?

Egal, ziehen wir’s durch.

 

Skulk Hollow ist ein Paradebeispiel dafür, dass Kickstarter Projekte auch durch die Decke gehen können während sie auf dem Boden bleiben.

Das Material ist überschaubar, aber hoch-qualitativ. Individuell geschnittene und bedruckte Holzmeeple und -tokens, viele schöne Karten, ein tolles Inlay und das alles obwohl das Projekt ne Menge Kohle eingenommen hat und locker mit Minis und Deluxe Komponenten überflutet werden könnte.

Die Regeln sind einfach geschrieben, alles ist gut durchdacht.

 

Trotz allem üblichen Kickstarter Bling und Mechanik-Wirrwarr haben wir hier ein ganz simples 2-Spieler Spiel.

Ein Spieler steuert eine Bande von Füchsen und der andere einen (von vier grundverschiedenen) Guardian, eine einzelne riesige übermächtige Einheit, so wie bei Shadow oft he Collossus. Der Kleine gewinnt wenn der Große stirbt, der Große gewinnt wenn der Anführer der kleinen stirbt oder er seine besondere Siegbedingung erfüllt.

 

Um das zu erreichen werden jede Runde Karten gespielt auf denen verschiedene Aktionsmöglichkeiten zu sehen sind. Der Guardian verfügt hier über spezielle Fähigkeiten während die Füchse neue Einheiten bringen oder den Guardian angreifen können. Dabei ist es immer wichtig den Gegner auszumanövrieren und sich entsprechend vorzubereiten. Je nach Guardian müssen die Füchse eine andere Strategie finden, was aber immer wichtig ist: auf den Guardian zu klettern. Richtig, man muss rauf auf den Bock, denn nur von oben können einzelne Trefferzonen effektiv ausgeschaltet und der Guardian genervt werden. Denn wenn er sich sprichwörtlich auf der Nase rumtanzen lässt fällt er schneller als ihm lieb ist.

 

Um alles etwas abwechslungsreicher zu gestalten gibt es, wie bereits erwähnt, vier grundlegend verschiedene Guardians. Auch bei den Fuchs-Anführern gibt es … ich glaube 4 oder 5 … verschiedene, die immer eine andere Taktik forcieren. Zusätzlich findet man im Fuchs-Deck auch noch Unterstützungseinheiten, wie Diebe, Ritter oder Bogenschützen.

 

Skulk Hollow lässt sich schnell erklären und schnell spielen, hat tolles Artwork, das an Disney erinnert und ein abwechslungsreiches Gameplay.

Wem das aber alles noch nicht reicht (oder wer Bock auf das Spiel hat, es aber nirgends herkriegt) der sollte seine Augen auf boardgamegeek und Kickstarter offenhalten, denn dieses Jahr (oder doch nächstes?) wird es eine Kampagne zur Stand-Alone-Erweiterung „Maul Peak“ geben bei der wir mit einer Gruppe Bären kämpfen werden. Man wird zwar nicht Füchse und Bären mischen können, aber die Guardians sind mit beiden Gruppen zu besiegen.

 

Wer Spaß an Drako oder Tod dem Tyrannen! oder Raptor hat, der MUSS Skulk Hollow oder Maul Peak ausprobieren! MUUUUUSSSSS!!!11

 

 

 

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl