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Oktober 19, 2020

Green Lantern 3: Die Herrschaft der Blackstars

Autor:Grant Morrison
Zeichner:Giuseppe Camuncoli, Xermanico
Verlag:DC / Panini
Seiten:116
Format:Softcover
Preis:14,00€
ISBN:9783741620317

Klappentext

Nach dem verheerenden Angriff des Qwa-Man und den Manipulationen von Controller Mu erhellt kein Green Lantern-Ring mehr die Finsternis des Weltalls. Anstelle des Corps sorgen die Blackstars für Recht und Ordnung, und dieses neue Universum wurde herbeigeführt von Blackstar Parallax alias Hal Jordan!

Inhalt

Mithilfe der Miracle Machine und Hal Jordan haben die Blackstars eine Welt ohne Green Lanterns geschaffen, um selbst Frieden über die Galaxie zu bringen.
Diesen Frieden möchten Sie mit einem Friedensabkommen, dem sich die Planeten anschließen sollen, erreichen. Das geschieht nicht immer freiwillig und so holen sich die Blackstars und Parallax die Einwilligung mit Gewalt.
Als es um den Planeten Erde geht und die Justice League sich nicht dem Abkommen anschließen möchten beginnt ein Konflikt.

Dieser Band beinhaltet die abgeschlossene Miniserie über die Blackstars und schließt die Handlung, die mit den beiden Vorgänger Ausgaben begonnen wurde ab.
Über die Beweggründe, Herkunft und das erste Treffen auf Controller Mu von Beelzebeth erfährt der Leser in diesem Comic deutlich mehr. Auch über das Volk der Weltraum-Vampire werden kleine einblicke gegeben.
Neben Green Lantern trifft der Leser auf bekannte Helden aus dem DC-Universum, wie Superman und Batman.

Zeichenstil

Anders als in den ersten beiden Ausgaben ist dieser Comic nun von Giuseppe Camuncoli und Xermanico gezeichnet und nicht von Liam Sharp.
Die düstere Horror-Atmosphäre wird trotzdem gut eingefangen, auch wenn der Comic deutlich Actionreicher daher kommt.
Gerade was Hintergrund Details angeht und deren Darstellung merkt mein einen großen Unterschied zu Liam Sharp. Während Camuncoli und Xermanico Umgebungen einfacher und liebloser zeichnen, sind diese bei Sharp deutlich besser ausgearbeitet.

Fazit

Ein gelungener und guter Abschluss der Blackstar-Saga aber leider auch kein sehr überraschender. Ab einem gewissen Punkt kann der Leser sehr gut erahnen wie der Comic sein Ende finden wird. Schade, von Grant Morrison hätte ich etwas mehr Innovation erwartet.
Für mich hat sich der Band aber schon allein wegen den Hintergrundinformationen und den Einblicken der Weltraum-Vampire und Blackstars gelohnt. Sehr interessant.
Der wechsel der Zeichner ist verschmerzbar aber da ich großer Fan der Zeichnungen von Liam Sharp bin, gerade wegen der Detailverliebtheit, war ich etwas enttäuscht.

Bewertung

8/10 kleine Sternen-Bänder

Hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.