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März 8, 2021

Manifest Destiny 5: Mnemophobia & Chronophobia

Autor:Chris Dingess
Zeichner:Owen Gieni
Verlag:Imgae / Cross Cult
Seiten:128
Format:Hardcover
Preis:20,00€
ISBN:9783959815536

Der Winter naht und das Expeditionsteam um Lewis und Clark müssen ihre Reise unterbrechen. Um der Kälte zu trotzen, errichten die Männer ein kleines Dorf mit zahlreichen Unterkünften.
Als sich so langsam der Alltag im Fort breit macht, beginnen einige der Söldner merkwürdige dinge zu sehen. Ihre schlimmsten Albträume.
Schnell kippt die Stimmung und nahezu die gesamte Besatzung verfällt dem Wahnsinn. Und dann ist da noch dieser merkwürdig dichte Nebel.

Band fünf macht alles anders.

In der vierten Ausgabe der Manifest Destiny Reihe ging  es hauptsächlich um die erste Expedition, vor Lewis und Clarks Abenteuer.
Diese Handlung ist nun auserzählt und der Fokus liegt in diesem Band nun komplett auf die zweite Expedition.
Anders als in der Reihe bisher, geht es nun nicht mehr um das eine Monster, dass die Gruppe bedroht. Nein, es geht viel mehr um das zwischenmenschliche.
Für den Leser gibt es deutlich mehr Dialoge und Auseinandersetzungen zwischen den Charakteren. Stichwort Charakterentwicklung.

Mehr Story bedeutet auch weniger Action.

Da es nicht das “Monster of the Week” gibt, dass die Gruppe bedroht, gibt es natürlich auch weniger Action.
Das finde ich aber auch nicht schlimm. Nach Band vier ist eine kleine Verschnaufpause nicht verkehrt.
Außerdem bedeutet das nicht, dass es Stillstand in der Handlung gibt. Ganz im Gegenteil es werden sogar weitere Lücken in der Geschichte geschlossen und somit wird auch alles etwas verständlicher.

Weniger Action weniger Blut?

Ja, absolut. Allerdings gibt es trotzdem Momente, die sehr blutig sind. Diese Momente sind auch allesamt wieder großartig dargestellt.
Wie auch in den Ausgaben zuvor macht das Kreativteam wieder eine tolle Arbeit. Für mich gibt es da nichts auszusetzen.

Mein Fazit:

Es fällt mir wiedermal sehr schwer in dieser Rezension viel zu schreiben ohne dabei etwas zu Spoilern.
Das wichtigste habe ich geschrieben und ich denke es ist klar, dass der Fokus auf die Charakterentwicklung und die Handlung liegt.
Mir hat der Band wieder sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr begeistert von dieser Reihe und vor allem wie sie sich entwickelt hat.
Im Vergleich zu Band vier, war diese Ausgabe aber leider auch etwas schwächer. Kein Wunder, da die vierte Ausgabe von Manifest Destiny extrem intensiv und stark war. Schwer das zu toppen.
Das macht aber alles nichts, denn der Cliffhanger des fünften Bandes hat mich richtig gekriegt und macht mir viel Lust auf die sechste Ausgabe.

Meine Bewertung:

9/10 kleine blutige Dolche