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September 18, 2020

Deathstroke Defiance (Rebirth)

Autor:Christopher Priest
Zeichner:Carlo Pagulayan
Denys Cowan
Diogenes Neves
Verlag:DC / Panini
Seiten:252
Format:Softcover
Preis:25€
ISBN:97837416109817

Klappentext
Slade Wilson ist Deathstroke, der härteste Auftragskiller des DC-Universums. Doch alles scheint sich in Slades Leben verändert zu haben. Auf einmal ist er der Anführer von Defiance, einer neuen Truppe mit jungen Superhelden wie Kid Flash und Power Girl. Ob das gut geht?

Inhalt
Deathstroke ist geläutert und möchte mit seiner jungen Defiance Gruppierung für Geld Aufträge erledigen. Das ganze aber völlig ohne zu morden. Ja du hast richtig gelesen, der Skrupellose Slade Wilson hat das töten aufgegeben und versucht nun gutes zu tun.
Da sich in der Gruppe nicht nur Power Girl und Kid Flash befinden, sondern auch Slades Kinder und eine vermeintlich verflossene von ihm, kommt es zu einigen Spannungen innerhalb der jungen Söldnertruppe.
Von Verrat, Intrigen bis hin zu Liebesgeschichten ist alles dabei.

Zeichenstil
Die Zeichnungen sind eigentlich durchwegs solide, fallen aber auch nicht durch Besonderheiten auf.
Für diese Seitenzahl typisch werden immer wieder die Zeichner gewechselt, was für unterschiedliche Stile sorgt, darauf muss man sich einstellen. Mich persönlich stört das immer ein bisschen, da es sich für mich immer wie eine Unterbrechung oder neue Comicreihe anfühlt.

Fazit
Deathstroke Defiance hat seine Momente, besonders wenn der Fokus mehr auf Slade selbst liegt und nicht auf der Söldnertruppe. Besonders die Einsätze der Defiance wirken belanglos und fühlen sich als Lückenfüller für die Dialoge zwischen den Charakteren an. Leider gelingt es dem Autor nicht diese Gespräche interessant zu schreiben, wodurch man wenig Bezug zu den einzelnen Figuren bekommen.
Auf den letzten Seiten nimmt die Spannung, dann doch etwas zu und endet mit einem interessanten Cliffhänger, was den Comic aber nur mäßig aufbessert.
Ein paar Seiten weniger hätten dem Band gutgetan.

Fazit
6/10 kleine Augenklappen