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August 12, 2020

Concept & Silhouette

Mit dem ganzen Corona-Wahnsinn der letzten Zeit habe ich mir gedacht ich schreibe mal wieder eine Doppelreview, diesmal zu Partyspielen, die beide mit Sprache zu tun haben.

 

Silhouette von Noris tritt an gegen Concept von Repos Production

 

Silhouette spielt sich im ersten Moment wie Memory, denn es werden Plättchen mit Bildern darauf verdeckt ausgelegt.

Der Spieler der am Zug ist deckt zwei Stück auf und versucht jetzt aus den beiden einen Begriff zu bilden. Allerdings darf dabei auch assoziiert werden.

 

Zahn + Katze ergibt genauso Löwenzahn wie Blume + Katze

 

Fällt dem aktiven Spieler kein Begriff zu den beiden Bildern ein dürfen die anderen ihr Glück versuchen. Derjenige der einen Begriff findet bekommt das Pärchen und legt es vor sich ab. Wird kein Begriff gefunden werden die Bilder wieder umgedreht.

So, fertig. Jetzt könnt ihr schon loslegen und spielen.

 

Ich finde es eine schöne Variante des klassischen Memory erfordert aber auch gleichzeitig ein bisschen Nachdenken. Wie bei Wissensspielen ist hier derjenige mit einem größeren Wortschatz oder einem breiter gefächerten Wissen im Vorteil, aber darum geht es ja bei Partyspielen nicht.

 

Um ehrlich zu sein steht bei Concept nicht die Sprache im Vordergrund sondern deren Ausbleiben. Salopp gesagt spielen wir Scharade nur ohne rumgehampel. Der aktive Spieler zieht eine Karte auf der 9 Begriffe in 3 Schwierigkeitsgraden stehen, sucht sich einen aus und beginnt dann den Begriff zu beschreiben.

 

Hierzu steht ihm ein Spielbrett mit vielen kleinen bunten Bildern zur Auswahl, wo von relativ deutlichen Hinweisen über Farben und Formen zu relativ abstrakten Konzepten alles vertreten ist.

Als erstes setzt man ein großes Fragezeichen um die Kategorie festzulegen aus der der Begriff stammt: in unserem Beispiel jetzt „Mann“ und einen kleinen Würfel in der gleichen Farbe auf das Farbfeld „weiß“

Danach hat man mehrere Würfel und ein Ausrufezeichen in verschiedenen Farbgruppen um damit Unterbegriffe oder –erklärungen zu starten.

In unserem Beispiel würde ich ein Ausrufezeichen auf eine Filmkamera stellen

Eine zweite Farbe würde ich so verwenden: 2 Würfel auf „Bein/Fuß“, 1 Würfel auf zwei Pfeile die nach rechts und links voneinander weg zeigen

Hat es jemand erraten?

 

Ein dritter Hinweis wäre: Ausrufezeichen auf Hand/Arm, ein Würfel auf „schnell“ und ein Würfel auf „Waffen/Kampf/Explosion“.

Jetzt?

 

Ein letzter Hinweis wäre ein Ausrufezeichen auf „Weltkugel/Globus/Planet“ und kleine Würfel auf die Farben „schwarz“, „gelb“ und „rot“.

Na wer hat es erraten? Richtig: „Jean-Claude Van Damme“

 

Wie ihr seht es kommt ganz schnell darauf an in welcher Reihenfolge und wo wie viele Würfel gelegt werden usw.

Im Vergleich zu Scharade ist es ähnlich wie Codenames ist es eher ein ruhiges Partyspiel mit viel Nachdenken, während man beim „Original“ springt, rumhampelt und schreit.

 

Beide Spiele leben von den Gruppen lassen sich aber mit jeder Spielerzahl hervorragend spielen.

 

Wenn jetzt einem von euch noch ein gutes Ende hierfür einfällt bitte ich Mitteilung in Rätselform.

 

Bis dahin, euer Wörterbuch Schnizzl

 

 

 

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl