fbpx
August 12, 2020

Field Commander: Rommel

Field Commander ist eine Serie von der ich schon sehr viel gutes gehört habe und als sich mir die Chance bot es zu ertauschen hab ich es halt mal versucht. Das Ende vom Lied? Ich kann euch jetzt was drüber erzählen.

 

Field Commander: Rommel von Dan Verssen Games (DVG) gibt es mittlerweile auch schon in einer zweiten, einer Deluxe Edition. Große Box, mounted maps usw… Ich hab die alte.

Egal, das Spiel ist das gleiche und so braucht es wenigstens nicht so viel Platz im Regal.

 

Worum geht’s? Der Spieler wird in die Rolle von Erwin „Der Wüstenfuchs“ Rommel gesteckt und auf die KI gesteuerten Alliierten losgelassen. Dabei die drei großen Feldzüge seiner Karriere nachgestellt: Die Eroberung Frankreichs, der Nordafrikafeldzug und die Verteidigung der Normandie.

Jedes Szenario hat eine eigene kleine Karte mit eigenen Bedingungen und Effekten. Auf den Karten haben wir dann Einheiten Counter die sich zwischen verschiedenen Gebieten hin und her bewegen.

 

Eine wichtige Rolle spielt die Versorgung mit Nachschub. Hier wird dieser nicht durch Nachschublinien dargestellt wie ich es bisher ausschließlich kennen gelernt habe sondern man hat erhält seine Vorräte nach bestimmten Kriterien. Damit kann man dann Einheiten reparieren, zusätzliche Bewegung bezahlen oder zusätzliche Schlachtpläne nutzen.

 

Diese Schlachtpläne sind die Besonderheit des Spiels. Für die Alliierten zieht man blind und führt alle aus während man selber für die Achsenmächte frei wählen kann. Anhand von bestimmten Kriterien bekommt man eventuell zusätzliche Pläne. Diese geben der entsprechenden Armee spezielle Boni wie einen +1 drm oder eine extra Kampfrunde oder den Erstschlag oder negierte Treffer oder oder oder. Die Auswahl ist relativ groß.

 

Der Spielablauf selber ist relativ simpel und eine Partie ist ziemlich zügig runtergespielt.

Alles in allem ist das Spiel aber relativ unspektakulär. Mich konnte es zumindest nicht so begeistern wie ich gehofft hatte.

 

Von der Gestaltung und dem Material her wirkt das Spiel wie eine bessere Print and Play Ausgabe. Das Regelbuch ist kurz und verständlich…wenn man dann aber das erste Mal vor dem Spiel sitzt merkt man wie viele Fragen eigentlich offen sind, die das Regelwerk allerdings nicht beantwortet. Da hoffe ich, dass das in einer 3. Edition verbessert wird. (Ich habe mit dem Regel-pdf der 2. Edition gearbeitet)

 

Auch die anderen Feldzüge, so sehr sie auch eine gewisse Vielseitigkeit des Spiels vortäuschen, machen das Spiel nicht kompletter oder runder.

Für mich leider nichts was mich vom Hocker haut. Ganz nett mal ne Runde zu spielen, aber für ganz nett ist mein Regalplatz zu kostbar, da habe ich bessere.

 

Schade war’s.

 

 

 

 

 

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl