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November 23, 2020

Descender 4: Orbitalmechanik

Autor:Jeff Lemire
Zeichner:Dustin Nguyen
Verlag:Image / Splitter
Seiten:120
Format:Hardcover
Preis:22,80€
ISBN:978-3-95839-169-7

Klappentext

Der kleine Roboter TIM-21 und seine mechanischen Gefährten kämpfen ums Überleben – in einem Universum, in dem alle Roboter verboten sind und von Kopfgeldjägern verfolgt werden! Eines Tages erscheinen sie wie aus dem Nichts über den neun wichtigsten Planeten des Vereinten Galaktischen Rats und beginnen ihr Werk der Zerstörung. Die Harvester – gigantische Roboter – legen Welten in Schutt und Asche, und dann verschwinden sie so plötzlich, wie sie gekommen sind. Seither lebt die Galaxis in Furcht, dass die Harvester wiederkommen. Denn niemand weiß, woher sie kamen und wer sie erbaut hat. Und alle anderen Roboter – von Menschen für unterschiedlichste Zwecke entwickelt – werden zur Zielscheibe des Hasses und gnadenlos verfolgt und vernichtet. Doch viele Jahre nach dem Angriff wird der Maschinencode der Harvester geknackt – und die Wissenschaftler des Rats machen die verblüffende Entdeckung, dass er dem Code eines ihrer eigenen Modelle gleicht: den TIMs, Roboter, die als mechanische Gefährten für Kinder gebaut wurden. Und irgendwo da draußen, auf einer weit entfernten Kolonie, gibt es einen letzten TIM, der dem Robocaust nicht zum Opfer gefallen ist. Er könnte der Schlüssel sein zum Rätsel der Harvester…

Inhalt

Im Gegensatz zum vorherigen Band geht es in der vierten Ausgabe wieder mehr um die Zukunft und der fortschreitenden Krise, die sich anbahnt. Die Lage spitzt sich jetzt deutlich zu und sowohl der UGC als auch Hardwire rüsten sich für den Krieg.
In der Zwischenzeit sehen wir natürlich auch die verschiedenen Handlungsstränge unserer Protagonisten, die im Universum unterwegs sind.
Neu ist, dass manchmal die Handlungen parallel verlaufen und auch so in den Panels abwechselnd gezeigt werden, als würde man innerhalb von Sekunden zwischen den verschiedenen Geschehnissen hin und her springen, wie bei einem Film.

Zeichenstil

Zeichnungen sind wie auch bei den Vorgänger Bänden von Dustin Nguyen. Ich habe in den anderen Reviews bereits genug dazu geschrieben.

Fazit

Leider ist Descender Band vier für mich der bisher schwächste Comic der Reihe. Gefühlt passiert auf den 120 Seiten auch nicht viel. Natürlich kommt die Story voran aber im Vergleich zu den anderen Ausgaben der Reihe deutlich langsamer.
Der Versuch durch die oben genannte Panel Struktur Spannung aufzubauen, funktionierte für mich kein bisschen. Da finde ich es viel effektiver, wenn der Comic kurz vor einem spannenden Moment zu einem anderen Geschehnisse wechselt und den Leser im Ungewissen lässt. Die Idee an sich ist ganz nett und bringt eine andere Dynamik in den Comic.
Der Comic ist deswegen kein Reinfall, sondern einfach nur im Vergleich zu den anderen Bänden schwächer, das macht aber nichts, da die Reihe bisher sehr stark ist.
Langsam aber sicher bewegt sich die Reihe in Richtung Finale und ich bin schon sehr gespannt darauf wie die Descender-Reihe enden wird.

Bewertung

8/10 kleine Weltraumwürmer

Hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.