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November 30, 2020

Project L von boardcubator

Ein Kickstarterprojekt das einfach zur richtigen Zeit kam…

 

Wir hatten gerade erst in ner Show ein Spiel gesehen wo Tetris-mäßig Steine in ein vorgegebenes Muster gebracht werden sollten.

Ubongo.

Aber es sollte keine Tokens sein… und man sollte es genau wie in der Show in einen Rahmen legen…

Also ich hab ja schon die verschiedensten Anfragen auf bgg gelesen, aber die hier toppt alles nochmal.

 

Ok, mein Vorschlag war dann Ubongo 3D. Quasi das was wir gesehen haben nur mit Klötzchen und es muss zwei-stöckig gebaut werden.

War nah dran, aber halt doch nicht das richtige…und es geht auf Zeit, was ja auch irgendwie doof ist.

 

Ein paar Tage später startet plötzlich ne Kickstarter Kampagne die quasi genau das hat was wir suchen…so fast.

 

Project L von Boardcubator

 

verbindet Ubongo mit Deckbuilding.

 

Man startet mit 2 kleinen Steinen und muss verschiedene Puzzle erfüllen. Hat man eines geschafft bekommt man Punkte, seine Steine zurück und einen neuen Stein als Belohnung. So kann man bis zu drei Puzzle gleichzeitig bearbeiten. Klingt mega.

 

Nach langer Wartezeit haben wir es nun endlich daheim.

Das Material ist Bombe. Die Box ist stabil in edlem schwarzen Design und gut aufgeräumt. Leider reicht das Inlay nicht für die Erweiterung die aber schon in der Anleitung erklärt ist. Da haben Boardcubator leider geschlampt. Entweder lasse ich zusätzliches Material aus dem Basisregelwerk raus oder ich konzipiere das Inlay so, dass alles passt.

Die Steine kommen in verschiedenen Farben und Formen von 1 bis 5 Felder groß. Die Farben sind einfach eine Wucht. Alles leuchtet einen nur so an, ist super verarbeitet, fühlt sich klasse an. Einfach schön.

Die Puzzles sind auf mehrlagige Tiles gedruckt so dass man die Steine wirklich drin versenken kann. Alles sieht super aus und ist haptisch wunderbar gestaltet.

Das Regelwerk ist kurz, mehrsprachig und absolut klar geschrieben. Die Spielhilfen sind auf english, da wäre irgendwas mit Symbolen besser gewesen, wenn die Regeln schon in sechseinhalbtausend Sprachen (scheiß Ohrwurm) beiliegen.

 

Der Spielablauf ist denkbar einfach. Ist man dran hat man 3 Aktionspunkte die man beliebig auf die folgenden Aktionen verteilen kann:

-einen Stein der Stufe 1 (oder auch 2? Bin mir grad nicht sicher) nehmen

-einen Stein gegen einen Stein der nächsthöheren Stufe austauschen

-ein Puzzle nehmen

-einen Stein auf ein Puzzle legen

-Masteraktion (Nur 1x pro Zug möglich): einen Stein in jedes eigene Puzzle legen

 

Das war’s. Wenn eine vorgegebene Anzahl an Puzzlen durch ist endet das Spiel. In einer letzten Runde hat man dann noch die Möglichkeiten Steine zu legen bis die Puzzle voll sind, aber jeder gelegte Stein kostet einen Punkt.

Wer die meisten Punkte hat gewinnt.

 

Es ist kein langes Spiel, es ist kein schweres Spiel, aber es macht erstens richtig Laune, zweitens ist es der perfekte nächste Schritt indem es die Grundzüge von Deckbuilding lernt und drittens ist mit 1-5 Spielern (mit Erweiterung auch 6) spielbar.

 

Es gibt zwei Erweiterungen die ein paar kleine Mechaniken mehr bringen, nichts wildes, kann man ohne Probleme sofort mit einbauen, und dieses Jahr soll eine zweite Kickstarter Kampagne starten mit einer Erweiterung. Genaueres ist allerdings noch nicht bekannt.

 

Project L ist auf jeden Fall, in jeder Besetzung und mit jedem Spieler eine Empfehlung wert. Für meine Sammlung eine würdige Ergänzung.

 

Düm düdüdüm düdüdüm düdüdüm düdüdüm düdüdüdüdüdüm

Düm düdüm düdüdüm düdüm düdüdüm düdüdüm düm düm düm düm

Düü düü düü düü düü düü düü düü düü düü düü düü dü dü dü dü düüüüü

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl