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Bei dem folgenden Spiel war ich einfach sehr neugierig, nachdem ich sehr viel gutes gehört habe.

 

Res Arcana

 

ein Wettstreit unter Magiern… mal wieder…

 

Bei Res Arcana geht es darum so schnell wie möglich eine bestimmte Menge an Siegpunkten zu erreichen.

Genau wie bei Seasons (dazu schreib ich auch mal nochwas) habe ich auch hier ein starkes Gefühl des Unglaubens. Vor allem wenn ich höre, dass eine normale Partie nach ca. 5 Runden endet.

Ja, nee, is klar.

 

Jedenfalls versuche ich nun mit diesem kleinen Deck und den noch wenigeren Handkarten, die ich zur Verfügung habe, möglichst schnell eine Engine aufzubauen die mir verschiedene Ressourcen generiert mit deren Hilfe ich dann Orte und Artefakte kaufen kann, welche mir wiederum Siegpunkte geben.

Meine Karten haben im Normalfall verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Oftmals bieten sich mehrere Varianten von dauerhaften und wiederkehrenden Effekten zu einmaligen Opfer-Fähigkeiten. Oder aber ich schmeiß die Karte einfach ab und bekomm auch dafür was.

Dazu wird jede Runde eine spezielle Eigenschaft „gedraftet“: wer zuerst seine Runde beendet darf sich eine der ausliegenden aussuchen und muss dann die alte zurücklegen. Kennt man.

 

Mein Problem mit dieser Review ist, dass Res Arcana trotz aller Aufmachung ein sehr schnelles, kurzes, abstraktes Spiel ist. Ein knallharter Wettkampf.

Ich habe zufällig mal einen Strategieguide zu den Karten des Basisspiels gesehen. Ja, leck mich fett, geht das in die Tiefe. Da wurde jede Karte in alle Bestandteile zerlegt und bewertet wie gut sie a) alleine b) in welcher Situation und c) in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren ist.

Und das alles für ein Spiel, das echt günstig zu kriegen und sehr schnell gespielt ist. Das hat mich glatt an meine Magic: The Gathering Zeiten erinnert.

 

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin offensichtlich der Falsche, mit meiner Minimalsterfahrung, euch hier groß was zu dem Spiel zu erzählen.

Was ich euch aber sagen kann ist, dass es tierisch Laune macht. Am Anfang gibt es dieses Gefühl des überfordert seins, dass man aus den wenigen Möglichkeiten die man hat doch auch irgendwie das beste rausholen kann soll und muss. Aber man kommt von Partie zu Partie mehr rein.

 

Aber auch hier haben wir mal wieder ein Spiel das davon lebt, dass beide Spieler sich gleich gut auskennen. Nicht weil man wie bei Twilight Struggle einfach die Karten kennen muss um nicht umsonst zig Punkte zu verballern, nein, sondern um genauso effizient spielen zu können.

Ich bin jedenfalls ein großer Fan von Res Arcana und irgendwie bedient es das gleiche Bedürfnis wie Magic. Fragt mich nicht wie oder warum aber irgendwie fühlt es sich ähnlich an.

 

Roll One – A Board Game Story
Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu auf geekeriki.tv, geschrieben von Mr.Schnizzl

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