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Deckbuilding hat für mich einen ganz besonderen Reiz, den ich aber nicht erklären kann. Ich mag es einfach meine Decks on the fly umzubauen, mit ihnen zu arbeiten. Vielleicht sind es auch die Karten an sich?

Jedenfalls sind wenige Mechanismen so einfach veränder- bzw. erweiterbar wie Deckbuilding. Errata, Erweiterungen, alles ganz easy, einfach ein paar neue Karten und gut ist.

Für mich ist so ein Kartendeck auch der Inbegriff der Individualität. Bei keinem Spieler hat sich das Deck exakt gleich entwickelt.

Außerdem sehe ich auch wie viele Möglichkeiten dieses bietet neue Mechaniken einzubauen.

Mit Deckbuilding kann man so viel machen und mich so sehr begeistern. Egal ob simpel und puristisch oder voller neuer Ideen.

 

Wenn ich so ein großer Deckbuilding-Fan bin, warum habe ich dann kein Mage Knight?

Die Frage ist einfach wie schwierig. Ich finde Mage Knight super, wenn ich das Material sehe kriege ich richtig Lust es zu spielen, aber ich weiß, dass mir das Spiel nicht den Spaß bringt wie es die Vorfreude vermuten lässt. Zusätzlich ist Mage Knight so eine Fülle von verschiedenen Dingen, dass Dackbuilding für mich nur eine Randnotiz ist und ich das Spiel nicht als Deckbuilder assoziiere.

Mage Knight ist auch auf meiner Liste der bereuten Verkäufe, obwohl ich mir sicher bin, dass ich, sollte ich es mir jemals wieder zulegen, eher den erneuten Kauf bereuen würde als den Verkauf.

Nachdem ich Mage Knight ja in der Einleitung angeteasert habe wollte ich euch das noch als Abschluss der Spiele in meinem Besitz liefern.

 

Und nach all dem erwarte ich trotzdem schon mit großer Vorfreude Imperium: Classics und Imperium: Legends, zwei miteinander kombinierbare Civ-building Deckbuilder. Die verschiendenen Fraktionen spielen sich absolut unterschiedlich und das Spiel wird so sehr gehyped, dass jetzt auch eine deutsche Version kommen soll. Deswegen habe ich mich entschieden auf diese zu warten und sobald ich was berichten kann, werdet ihr es natürlich erfahren.

Auch Helionox – The Last Sunset ist eins der Spiele die ich schon lange auf der Liste habe, genauso wie ein paar PnP-Deckbuilder, zu denen kommen wir dann wenn ich mehr dazu sagen kann.

Der eine oder andere wird sich jetzt wundern warum z.B. kein Legendary Encounters Alien oder Predator auf der Liste ist. Wie eingangs erwähnt habe ich mich auf die Spiele beschränkt die sich noch in meinem Regal befinden. Würde ich alle besprechen die ich mal besessen oder gespielt hab, puh, dann hätten wir vielleicht ein Deckbuilding-Quartal…
Andere Spiele wie Aeon’s End passen für mich nicht so richtig in die Kategorie da man sein Deck ja einfach nur der Reihe nach durchgeht. Und zu Pathfinder, bevor jemand fragt, habe ich eine ganz bestimmte Meinung die ich nur Abends und unter strenger Zensur preisgeben darf.
Na mal sehen, vielleicht schieben wir das mal nach. “Deckbuilders past – The forgotten cards” Muahahahahaa

Mit diesem kleinen Ausblick beende ich jetzt meinen großen Deckbuilder Vergleich. Ich hoffe ihr hattet etwas Freude daran, habt neue Inspirationen gefunden, fandet den Artikel interessant oder habt zumindest etwas Zeit damit totgeschlagen… Wie dem auch sei. Nächste Woche geht es natürlich in gewohnter Manier mit dem nächsten Spiel weiter. Bis dahin.

 

Euer Mischter Schnizzl … Get it? Misch-ter… Get it? Wie mischen… Lustig, gell? Nich so? Hm…

Bis nächste Woche

 

 

 

Roll One – A Board Game Story
Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu auf geekeriki.tv, geschrieben von Mr.Schnizzl

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