| Autor:In: | Cameron Chittock |
| Zeichner:In: | Fero Pe |
| Verlag: | IDW Publishing |
| Genre: | Superheldencomic |
| Seiten: | 104 |
| Format: | Softcover |
| Preis: | 17,97 € |
Für die Kids aus Hawkins ist heute ein ganz besonderer Tag, denn sie verlassen ihr kleines Städtchen und machen einen Schulausflug nach New York – zusammen mit ihrem Lehrer Mr. Clarke. Doch die Freude hält nicht lange an, denn die Gruppe trifft in der Großstadt leider sehr schnell auf eine veränderte Form der Demodogs, die noch viel gefährlicher zu sein scheint. Zum Glück eilen Eleven und die Turtles Mike, Will, Lucas, Dustin und Max zur Hilfe, und ein ungleiches Team-up entsteht.
Zwei Welten prallen aufeinander
Als ich gesehen habe, dass es einen Comic bzw. ein Team-up von Stranger Things und den Teenage Mutant Ninja Turtles gibt, war ich richtig begeistert. Es ist noch nicht lange her, dass ich die fünfte und letzte Staffel rund um die Kids aus Hawkins gesehen habe, und ich freue mich daher natürlich über neues Material, das ich verschlingen kann. Es kommt ja schließlich – außer Spin-offs – nichts mehr aus diesem Franchise.
Bei einem Crossover, bei dem sich zwei Welten verbinden, die ich sehr liebe, war ich zunächst aber auch etwas skeptisch. Denn zwei Franchises einfach nur zusammenzuwerfen, ist die eine Sache. Es aber so sinnvoll zu lösen, dass es auch einigermaßen glaubhaft wirkt, eine ganz andere. Doch ich kann euch beruhigen: Es ist sehr gelungen.
Die Prämisse und Chemie
Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Die Charaktere wurden definitiv fantastisch getroffen. Jede Figur – und da meine ich beide Franchises – behält ihre eigene, uns wohlbekannte Persönlichkeit. Ob es nun Raphael ist, der wieder viel zu impulsiv vorgeht, oder Dustin, der zusammen mit Donatello am Tüfteln ist und das Köpfchen der Gruppe bildet. Die Figuren fühlen sich authentisch an und ergänzen sich zudem noch wirklich gut.
Doch nicht nur das: Auch das Grundprinzip beider Welten, also das Upside Down und dessen Monster, verbindet sich hervorragend mit der Welt der Turtles. Das geschieht sogar sehr intelligent, aber ich möchte an dieser Stelle natürlich nichts spoilern.
Action aus dem Upside Down
Genau wie bei der Handlung und den Figuren sind auch die visuellen Aspekte beider Franchises sehr gut und vor allem authentisch getroffen. Grundsätzlich sieht der Comic klasse und detailreich aus. Alle Charaktere haben einen hohen Wiedererkennungswert. Einzig bei den Turtles hat mich ein wenig gestört, dass alle vier Schildkröten eine rote Binde tragen. Mir ist klar, dass das comicakkurat ist und man sich hier an die älteren Original-Vorlagen gehalten hat, aber es fällt mir dadurch etwas schwerer, die Turtles zu identifizieren – gerade dann, wenn in den Panels nur die Köpfe zu sehen sind.
Wie es sich für einen echten Turtles-Comic gehört, stecken auch in dieser Ausgabe einige Kämpfe. Diese sind actionreich und dynamisch inszeniert, was visuell richtig gut funktioniert.
Mein Fazit:
Zugegeben: Die Handlung verdient keinen Preis für Innovation und krankt hier und da an mangelnder Tiefe. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das bei einem solchen Mash-up gar nicht erwartet hätte. Das Crossover wurde intelligent verknüpft und toll gelöst, ohne dass eines der beiden Franchises zu kurz kommt. Und das ist bei dieser Art von Comics schon extrem viel wert.
Alles in allem wurde ich sehr gut unterhalten und hatte extrem viel Spaß beim Lesen – und das ist letzten Endes genau das, worauf es ankommt. Gerade bei einem Crossover von zwei Franchises, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Meine Bewertung:
8/10 kleine blutige Demodogs
KI-Disclaimer:
Ich verwende für die Erstellung meiner Beiträge KI. Die Texte werden selbst geschrieben, aber von einer KI lektoriert und von mir gegengecheckt. Ich lasse keine Texte generieren. Die Beitragsbilder lasse ich von einer KI erstellen, da ich keinerlei können im Bereich Grafikdesign besitze. Gerne möchte ich in Zukunft eine Grafikdesignerin oder Grafikdesigner für meine Beiträge gewinnen, die oder den ich dann auch dafür bezahlen kann. Ich mache das aber alles Hobbymäsig und verdiene kein Geld damit.
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