11Jul/18

Roll One – A Board Game Story

So, vorletzte Woche haben wir meine TOP 10 abgeschlossen, deshalb werde ich jetzt mal mit einem Spiel beschäftigen, das in den Facebook-Kommentaren erwähnt wurde.
Außerdem möchte ich den Spiel-Gschmarri-Spiel-Gschmarri Rhythmus beibehalten und versuche, sofern es passt, das Gschmarri auf das Spiel abzustimmen. Aber heute gibt es erstmal das Spiel:
Jamey Stegmaier hatte sich schon einen Namen gemacht und mit seiner Firma Stonemaier Games ein paar gute Spiele veröffentlicht als sein neuestes Design schon lange vor Verkaufsstart riesige Wellen schlug. Die Welt des Spiels sowie die grafische Gestaltung machten aus diesem schnöden Spiel, von dem damals noch nichts bekannt war, gleich zu einem optisch atemberaubenden Schatz.

Der Hype um Scythe nahm seinen Lauf.

Als lange vor der Kickstarter Kampagne erste Bilder veröffentlicht wurden ist die Spielewelt durchgedreht. Die Ölgemälde zu den Grafiken im Spiel zugrunde liegen zeigen eine Dieselpunk Post-WWI Welt in der die Bevölkerung ihr Leben durch Landwirtschaft bestreitet, unterstützt von gewaltigen Dampf/Kohle/Diesel/Wasauchimmer-betriebenen Mechs. Irgendwann startete dann der Kickstarter und alles wurde nur noch schlimmer.
Plötzlich sah man das Konzept hinter dem Spiel, die Mechaniken, die Komponenten…

…und alles ging durch die Decke.

Als das Spiel dann zur Auslieferung kam war ich sehr skeptisch. Kann das Spiel dem Hype gerecht werden? Jeder Spieler kontrolliert eines von 5 Völkern die sich in der oben beschriebenen Welt im gleichen Landstrich ausbreiten wollen.
Alles ist um eine ehemalige Fabrik angeordnet… wie das aber Storytechnisch dazugehört dürft ihr selber herausfinden.
Trotz der recht martialischen Aufmachung steckt hinter den riesen Robotern ein knackiges Eurogame, in dem es darum geht die eigene Engine zu optimieren und am schnellsten Geld zu generieren.

Das Spiel endet sobald ein Spieler 6 Meilensteine erreicht hat, zum Beispiel ein Missionsziel erfüllen, maximal populär zu werden, maximal schlagkräftig, 6 Entwicklungen zu erreichen, 4 Gebäude zu errichten. 2 Meilensteine kann man durch Kampf erlangen.…und irgendwas hab ich jetzt in der Eile bestimmt vergessen. Wayne.
So richtig viel neues macht das Spiel nicht, aber es kombiniert vieles alte zu einem neuen ganzen, das sich hervorragend spielt.
Wie bei jedem Enginebuilder ist das Spiel leider dann vorbei, wenn die eigene Engine so richtig Fahrt aufnimmt, aber hey, so ist das nunmal.

So ein paar Clous hat Scythe aber schon:

Jeder Spieler hat einen Helden, der Events triggern kann, die wiederum sehr interessante Wahlmöglichkeiten bieten. Die Mechs müssen erst nach und nach gebaut werden, schalten aber Fähigkeiten frei, die dann wiederum alle eigenen Mechs und den Helden betreffen.
Die gesammelten Ressourcen landen nicht wie üblich im eigenen Vorrat sondern liegen auf dem Spielbrett. Wer das Feld kontrolliert, kontrolliert die Ressourcen und kann sie ausgeben.
Beliebtheit ist ein Modifikator für die eigenen Siegpunkte, der alles nochmal drehen kann…

Die Komponenten sind einsame Spitze. Hier kann ich allerdings nicht viel dazu sagen, da ich die Kickstarter Collector’s Edition daheim habe, inkl. Metallmünzen und realistischer Ressourcen…und halt allem was es so gibt. Alles in allem ein sehr sehr gutes Spiel mit sehr solidem Design, dem auch schon zwei Erweiterungen gegönnt wurden.
Eine dritte und letzte mit „Kampagnenmodus“ befindet sich gerade in der Entwicklung.
Ja, wird es! Für mich ist es eines meiner Lieblingsspiele und auch auf BGG hat sich das Spiel ganz nach oben gekämpft.

Eine ganz besondere Besonderheit gab es im Falle von Scythe noch, das werde ich euch aber erst nächste Woche erzählen. Bis dahin kriegt ihr eine kleine Hausaufgabe von mir. Googelt mal Wojtek den Bären.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

10Jul/18

COMIC REVIEW Death Experience Bd. 1: Die Barke des Ra

Willkommen zurück! in der Welt der Lebenden, in der heutigen Comic Review geht in die Welt der Toten! Death Experience heißt der Comic und ab gehts!

06Jul/18

AKTION HOHER SPIELWERT 2018 TEIL 2

Wir stellen Euch Heute die AKTION HOHER SPIELWERT vor. Dazu sind wir in den ULTRA COMIX gegangen und haben einige INFOS für EUCH zusammen getragen.

04Jul/18

Roll One – A Board Game Story

Der Geist der vergangenen Weihnacht

-oder-

Alte Spiele haben’s immer noch drauf

Pixeloptik, Retrografiken, 16-Bit, 8-Bit… Es kann einfach nicht alt genug aussehen.Die Videospielewelt erlebt eine wahre Renaissance der „alten Klassiker“ bzw. von allem was so aussieht. Selbst neue Spiele werden auf alt getrimmt, sei es aus Nostalgie- oder Hommagegründen wie bei „Thimbleweed Park“ oder einfach nur aus … keine Ahnung was … wie bei jedem zweitem Indiespiel.

NES Mini und SNES Mini verkaufen sich wie blöd, sogar ein Commodore soll jetzt miniaturisiert werden. Warum?
Weil der Spielspaß oder das Spielgefühl von damals einfach genial war und wir es wieder erleben wollen. Sollte bei Brettspielen doch das gleiche sein, oder?
Leider nein.

Hier regiert der Cult of the New.

Das neuste Spiel is der derbste und hotteste Shit seit gestern und viel besser als alles andere vorher deswegen haben wir hier diese Kickstarter-Kampagne mit Stretchgoals und stuff. Ja, ich wurde und werde auch oft Opfer dessen, aber warum schaut man so selten zurück? Dabei gibt es so viele schöne und gute Spiele die einfach etwas älter sind.

Klar, jedes Spiel hat seine eingefleischten Fans bzw. viele die es werden sollen, weil es einfach alt und selten und teuer ist (siehe Hero Quest oder Warhammer Quest) aber viele waren auch einfach wirklich so gut, dass sie andere Spiele inspiriert haben oder heute noch gerne gespielt werden. Dune wurde Rex, El Grande wird heute noch gespielt, Cosmic Encounter hat nen Haufen Erweiterungen bekommen, Atlantis das 80er Jahre MB Spiel wurde schon mehrfach wieder neu aufgelegt…

Mein Appell: „Schaut auch mal zurück und packt mal wieder die Klassiker aus.“ Nein, ich rede nicht von Massenmarktspielen wir Monopoly oder Risiko, wobei letzteres auch viele Varianten darunter auch einige wirklich gute erhalten hat. Einer, der hierfür sogar extra einen Verlag gegründet hat ist Rob Daviau, der Typ der uns den ganzen Legacy Kram eingebracht hat.
Unter der Fahne von „Restauration Games“ verhilft er alten Perlen zu neuem Glanz. Downforce, ein Rennspiel mit Kartenmechanismus aus deutscher Feder, wird genauso aufpoliert wie Fireball Island, für viele ein heiliger Gral aus Kindertagen.

Ich weiß nicht wie die Spiele so allgemein ankommen, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch noch keines der Spiele aus seinem Klassiker-Portfolio gespielt habe, aber dennoch begrüße ich sein Vorgehen und halte es durchaus lobens- und unterstützenswert.

So, und jetzt schmeiß ich meinen alten SNES wieder an und spiel ne Runde Super Metroid.

-„Früher war alles besser“

-„Du bist erst 31…“

-„FRÜHER.WAR.ALLES.BESSER!“

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03Jul/18

Comic Con Germany Stuttgart Cosplay Contest 2018 Samstag

Der Cosplay Contest vom Samstag auf der Comic Con Germany in Stuttgart 2018.
Leider ist der erste Auftritt nicht komplett drauf.
Alle Cosplayer werden im Video von der Moderatorin namentlich erwähnt.

Viel Spass beim anschauen.

02Jul/18

Comic Con Stuttgart 2018 Geekeriki unterwegs

Wir waren auf der Comic Con Germany 2018 in Stuttgart, und was wir da alles erlebt haben könnt ihr in dem Video sehen, viel Spass! PS: Der Cosplay Contest kommt in einem Separaten Video.

29Jun/18

COMIC REVIEW LOCKE&KEY MASTER EDITION BAND 2

In der heutigen Comic Review geht es um LOCK&KEY und die wirklich schöne MASTER EDITON BAND 2 aus dem Hause PANINI.

27Jun/18

Roll One – A Board Game Story

„Commander, unsere Scanner zeigen eine Wall of Text und sie kommt direkt auf uns zu… Commander? Ihre Befehle? „Durchbrechen… DURCHBRECHEN!“
„Jawohl, Sir. Auf Einschlag vorbereiten.“

Nicht nur mein Text wird dieses Mal eine Wall of Text, nein auch das Spiel beinhaltet eine Wall of Text. Mehr als 60 Seiten Regeln, über 450 Karten… und das ist schon die überarbeitete Version.
Diese Review wird wohl eine der schwierigsten für mich werden:
-es zählt zu meinen absoluten Lieblingsspielen
-es zu lernen und zu spielen ist ein ziemlicher Aufwand

(Fast) alles was ich sagen wollte ist seit der Neuauflage hinfällig. Daher auch der kleine Dämpfer vorne weg: Ich werde nicht auf die Regeln eingehen.

TWILIGHT IMPERIUM: FOURTH EDITION

Wenn ein Spiel den Begriff episch verdient hat, dann dieses.

Wir haben hier ein Spiel, das über 20 Jahre und vier Editionen hinweg perfektioniert wurde, das der Grundstein für einen der erfolgreichsten Brettspiel-Publisher ist, das eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat und das eben so viele unterschiedliche Geschmäcker bedienen kann wie kaum ein anderes Spiel.

Jeder der 3-6 Spieler ist der Herrscher einer von 17 sehr unterschiedlichen Lebensformen die Versuchen das Machtvakuum der Galaxis mit dem eigenen Herrschaftshaus zu füllen. Um das zu erreichen werden Flotten gebaut, Planeten besiedelt, geforscht, gehandelt, Politik betrieben, gekämpft, intregiert, kooperiert… Nein, wirklich. All das.

Jede Rasse spielt sich unterschiedlich, jede hat einen anderen Schwerpunkt, andere Forschungen, Fähigkeiten, Einheiten. Und so sitzen wir am Tisch und spielen eine Mischung aus Civilization, Risiko, Werwolf und keine Ahnung was noch alles.
Wenige Spiele schaffen es ein vollständigeres Spielerlebnis zu generieren und zu vermitteln. In jeder Partie entstehen erinnerungswürdige Momente. Meine letzte wurde dadurch entschieden, dass der führende sich um eine einzelne Ressource verrechnet hatte und ihm so der Sieg vom zweiten direkt eine Aktion später genommen wurde.

Genau diese Situation war es die an meinen eigenen Rechenfehler epischen Ausmaßes erinnert hat. Ähnliche Situation, ich hätte gewinnen können, wenn ich eine lächerlich große Summe an Ressourcen bezahlt hätte. Also habe ich eine Technologie erforscht die mir für geopferte Schiffe Ressourcen gibt. Also, klein Michael opfert Mann und Maus, die gesamte Flotte, um sich mit den freigewordenen Ressourcen den Sieg zu kaufen und hat sich um eins verrechnet und stand den letzten beiden Runden ohne jegliche Verteidigung gegenüber. Genial.. .
Ich könnte heute noch lachen und weinen zugleich.

Das oft gehörte Argument, dass das Spiel zu lange dauert und man einen ganzen Tag oder sogar zwei einplanen muss, dem kann ich versichern, dass man nach 2-3 Partien auf eine Spielzeit von 1h pro Spieler kommen kann. Alles in allem kann ich dieses Spiel jedem empfehlen. Klar, es ist teuer, es dauert lang und man braucht 4-6 Spieler.

Aber, ganz ehrlich, für Risiko oder Axis and Allies haben sich die meisten auch schon mal an den Tisch gesetzt und meist sogar länger.

JEDER sollte es zumindest einmal gespielt haben. (So lange man sich für irgendeines der gebotenen Themen begeistern kann.)

Ok, jetzt habe ich genug gehyped ohne groß was vom Spiel zu erzählen.
Kommen wir zum eigentlichen Kern dieses Textes. 3 oder 4?
Die dritte Edition hat sich in mein Herz gespielt und dennoch steht sie jetzt zum Verkauf, denn alles was mir an der dritten Edition gefallen hat, alles was ich lieben gelernt habe, ist in der 4. Edition und wurde sogar noch verbessert. Der riesige Technologiebaum wurde entschlackt und wurde in weniger dafür stärkere und günstigere Upgrades umdesigned.

Der Handel wurde von statischen Handelsbeziehungen zu einem dynamischen Markt umgestaltet. Dem Zentralgestirn kommt wieder eine größere Bedeutung zu. Die Politik wurde komplett ausgelagert und tritt erst nach der Besiedelung von Mecatol Rex auf, dafür aber irgendwie „runder“ als vorher. Kurzum alles ist vertraut, die Änderungen beschränken sich auf Details, machen es aber dennoch zu einem ganz anderen Spiel.

Scheiße man, selten so ein geiles Spiel gespielt…

Kurzer Nachtrag:

Tut mir leid, dass es dieses Mal nicht so informativ war, aber bei diesem Spiel stecken für mich so viele Emotionen und Erinnerungen drin, dass ich ihm nicht gerecht werden würde, würde ich mich auf Mechaniken beschränken. Außerdem gibt es viele die dasbesser können.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl . 

20Jun/18

COMIC REVIEW PORT OF EARTH

Stellen Sie sich vor, Aliens kämen auf die Erde, aber nicht wegen Krieg oder Frieden , sondern um mit der Menschheit ein Geschäft abzuschließen. Der Tausch wertvoller Technologie gegen Wasser..

20Jun/18

Roll One – A Board Game Story

„Ohne dich kann ich nicht sein. Ohne dich.“ schmettert Rammstein aus dem Radio und ich lese eine ewig ausgeuferte Diskussion über Miniaturen in Brettspielen.

Warum entfachen gerade Miniaturen immer wieder Diskussionen über Preis, Überproduktion und Augenwäscherei? Warum fährt die Mehrheit aber auch so auf diese Dinger ab?

Die Beantwortung der Frage benötigt wahrscheinlich eine tiefenpsychologische Analyse samt zugehöriger Studie. Oder ich schreib einfach halt a weng zam was mir da so dazu einfällt, ok?

O K! HERE WE GO!

Für mich ist das aber ein größeres Thema als nur Miniaturen. Ich habe es schon in meinem Artikel über Gimmicks erzählt, man kann sich ja alles mögliche dazu kaufen. Geld-Tokens, Deluxe-Ersatz-Tokens für jeden Mist… Warum? Wer braucht das? Irgendwie jeder von uns, denn es geht nicht nur um das Aussehen sondern auch (wenn nicht sogar vorrangig) um das Fummeln, Frimeln, Fingern.

-oder-

Die Haptik eines Brettspiels

Die Begegnung mit einem (neuen) Spiel besteht aus folgenden Schritten: Die Box genau anschauen, Entfernen der Folie, Öffnen der Box, Durchschauen der Komponenten „Auspöppeln“ der Tokens (Ich hasse diesen Begriff und verwende ab jetzt lieber das englische to punch) , Sortieren, Regeln lernen, Aufbauen, Spielen Abbauen.

Bei jedem dieser Schritte habe ich meine Hände am Spiel, den Geruch von neuem Papier in der Nase (oder im Falle von Scythe den Geruch von Vanille – denn da riechen die Plastikfiguren nach Vanille – Kein Scheiß!) oder das Knistern und Klappern von Papier und Komponenten im Ohr.

Brettspielen ist eine Beschäftigung für alle Sinne. Jaaa, blabla. Mir wurde Fummeln und Fingern versprochen. Gut, widmen wir uns diesen Dingen. Es gibt so gut wie kein Spiel bei dem ich nicht irgendetwas mit meinen Händen machen muss.
Daher ist es das Verlangen nach einer guten Haptik, die diese Industrie geschaffen hat. Wir wollen coole Ressourcentokens aus echtem Metall für einen Stahlbarren, oder Geldtokens die richtige Münzen aus Metall sind, damit wir mit denen rumspielen können, das Gewicht spüren, das Klicken hören. Genauso wichtig sind aber auch vernünftige Karten, denn nichts ist schlimmer als zu dünne oder zu dicke Karten. Klingt jetzt wie ne richtige Wissenschaft, oder? Das ist es auch.

Und so kommen wir zu Miniaturen.

Hier kommt jetzt natürlich noch die Optik mit dazu. Wenn ich bei Star Wars: Imperial Assault gegen einen AT-ST kämpfe dann ist ein Token genauso funktional wie eine 15cm Miniatur, klar, aber bei weitem nicht so imposant wie das Modell. Hier mal ein Vergleich aus Gloomhaven. Was sieht cooler aus? Der Aufsteller rechts oder die Figur links?

Danke…

Klar, der „Brute“ links ist nicht bemalt, aber das wiederum birgt Potential für ein eigenständiges Hobby. Für mich ist die Sache dennoch klar: Wir wollen Eyecandy in unseren Spielen, wir wollen Sachen zum anfassen und rumspielen.

Und das ist ja keine Erfindung der Neuzeit. Es gibt schon immer Schachbretter mit sehr schönen Figuren oder das 80er Jahre Spiel Hotel mit seinen großen Gebäuden war auch stylisher als Monopoly mit seinen kleinen Holzhäuschen.
Oftmals wird dann in dem Fall aber der Preis kritisiert, selbst bei Mechs vs. Minions, das eine Unmenge an bemalten Miniaturen (nur geshaded, aber es muss erst mal gemacht werden)  enthält. Gut da springt man dann auf die Schiene der „Überproduktion“.

„Brauche ich das wirklich alles?“

Klar, wenn ich jetzt einen riesen Goldpokal als Startspielermarker bekommen würde, würde ich auch lieber auf das Ding (das eh nie benutzt wird) verzichten und den Preis senken. Aber bei einem Spiel wo das ganze Zeug auch benutzt wird, dann bin ich doch froh, wenn’s gut aussieht, oder? Bevor ich jetzt aber für heute Schluss mache muss ich kurz differenzieren: Miniaturen sind nicht immer besser. Die Anführer in Star Wars: Rebellion funktionieren als Standee einfach besser. Auch deluxe Komponenten sind nicht immer erforderlich. Ein Scythe geht auch gut ohne bemalte Resintokens.

So lange das Bling Bling nicht vom Spiel ablenken sondern es bereichern soll ist es eine willkommene Ergänzung.
Mit diesen Worten wünsche ich euch eine schöne Woche, ich bau jetzt mal ein paar Miniaturen zusammen.


Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl .