Brettspielblog Banner

Das Spiel mit dem wir uns heute beschäftigen habe ich speziell für die klassische Situation gekauft: viele Nicht-/Wenigspieler am Tisch

Also musste ein Spiel her, das schnell erklärt ist, nicht kompliziert ist, sich schnell spielt, Laune macht…

Was eignet sich also besser als ein klassisches Spiel?

 

Downforce von Restoration Games

 

ist die 2017er Neuauflage vom 1996er Top Race von Wolfgang Kramer.

Ein Spiel für 2-6 Spieler und einer Spielzeit von 30-45 Minuten.

Bei dem Spiel geht es darum in einem Autorennen möglichst erfolgreich zu sein. Allerdings geht es nicht primär darum als erster über die Linie zu kommen sondern zu wissen wer das sein wird.

 

Zu Beginn des Spiels ersteigert sich jeder Spieler einen Rennwagen mit einer bestimmten Fähigkeit.

Während des Rennens werden die Fahrzeuge durch ein Deck aus Bewegungskarten gezogen und sobald drei festgelegte Punkte überschritten wurden muss jeder Spieler eine Wette abgegeben. Am Ende wenn alle Autos im Ziel sind wird ausgewertet wer wie viel durch seine Platzierung aber auch vielmehr seine Wetten eingenommen hat. Wer dann nach Abzug seines Gebots vom Anfang das meiste Geld hat, hat gewonnen.

 

Der Clou bei Downforce ist der, dass jeder Spieler ständig beteiligt ist. Denn die Autos werden mit Karten bewegt. Auf diesen Karten sind aber im Normalfall mehrere Fahrzeuge abgebildet. Man muss also immer darauf achten wie man seine Gegner bewegt wenn man jetzt diese Karte spielt. Gleichzeitig kann man darauf mit den Spezialfähigkeiten auch noch ein bisschen Einfluss nehmen.

Dadurch kriegen wir einen sehr kurzweiligen Spielverlauf und durch die Wetten ist nichts entschieden bis es vorbei ist.

 

Denn das Wetten ist der zweite große wichtige Punkt. Man kann als letzter über ins Ziel fahren aber dennoch gewinnen, weil man seine Wetten geschickter platziert hat als die Mitspieler.

Die eigene Position gibt zwar auch Kohle, aber das meiste kommt schon durch die Wetten rein…wenn man es geschickt anstellt.

 

Die Produktionsqualität ist sehr gut, die Karten ausreichend stabil. Es werden sogar zwei verschiedene Rennstrecken mitgeliefert, damit man etwas Abwechslung hat.

Das einzige was mir etwas fehlt sind weitere Eigenschaften. Man hat immer die gleichen 6 Fähigkeiten die versteigert werden. Da wär eine größere Auswahl schöner gewesen um auch mal was anderes zu sehen bzw. sich auf was anderes einstellen zu müssen.

 

In meinen Augen erfüllt es genau das was es sein will. Ein kleines schnelles Rennspiel, mit einem besonderen Kniff und als Familienspiel an Weihnachten hat es mit seiner kurzen Spielzeit durchaus „Nochmal!“-Potenzial.

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl

Share via
Copy link