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November 18, 2019

Wargame Tagebuch Folge 7 -oder- Was gibt’s Neues von der Front?

Beim Zusammenstellen dieses Beitrags habe ich mit Schrecken festgestellt was sich dem Schreiben der letzten Liste alles getan hat.

So viel, dass ich beschlossen habe sie auf 2. Teile aufzuteilen.

 

Tiger Leader stand auf der letzten Liste weil da der Plan war, es in einer anderen Kickstarter-Kampagne als Add-On zu ordern.

Leider hatte DVG beim Erstellen der Kampagne die Add-On Liste einfach von einer vorherigen kopiert ohne darauf zu achten, dass Tiger Leader nicht mehr lieferbar ist. Möp.

Na gut, halb so wild, dann habe ich mir meinen Pledgebetrag zurückschicken lassen und gegen was anderen eingetauscht:

 

Armageddon War plus die Burning Lands und die Alone in the Desert Erweiterungen:

Warum? Weil es mega gut aussieht und viele interessante Ansätze verfolgt. So haben wir ein sehr interessantes Setting in naher Zukunft in dem der Nah-Ost-Konflikt eskaliert ist und jetzt jeder versucht sich ein Stück des Landes zu nehmen.

Verschiedene Fraktionen kämpfen in verschiedenen Szenarien um die Vorherrschaft. Hierbei gilt es oftmals bestimmte Ziele zu erreichen bzw. intelligent gegen seinen Gegner vorzugehen. Der sture Alles-oder-Nichts Angriff hilft oftmals nicht weiter.

Alles in einer RIESEN Schachtel mit super Artwork und schönen Countern. Bin gespannt was das Spiel so kann.

 

Band of Brothers – Screaming Eagles ist ein taktischer WWII-Skirmisher bei wir auf Spuren der Easy Company wandeln und verschiedene Punkte er Operation Overlord nachspielen. Das besondere hier ist die kurze Spielzeit, der simple Einstieg aufgrund der einfachen Regeln und das Unterdrückungsfeuer. Suppressing Fire? Kennt man doch…

Ja, schon, aber… Nein wirklich. Hier ist es etwas besonderes. Um einer gegnerischen Einheit Verluste zuzufügen gehört schon ein bisschen mehr dazu als einfach ein guter Wurf. Es ist hier sogar relativ schwer. Aber sobald man die Einheit unter Feuer nimmt und in Deckung zwingt bzw. die Moral schwächt wird es leichter. Und genau auf diese Idee baut das Spiel auf. Wir versuchen Gegner zu binden und dann zu flankieren oder den Moment wo sie sich verschanzen zum Vorstoß zu nutzen oder so… Klingt alles sehr sehr gut und dazu ist es auch noch sehr hoch bewertet. Also, ausprobieren.

 

Infidel ist Teil des Men of Iron Tri-Packs… Aber trotzdem hab ichs schon. Weil ich es einfach beim Schlendern durch Willi’s Laden (Schöne Grüße an den Ultra Comix) entdeckt habe und gleich mitnehmen musste. Schließlich war das der Grund warum ich den Tri-Pack überhaupt bestellt hab.

Alleine das beschäftigen mit dem Spiel hat schon so viel Eindruck auf mich hinterlassen…aber mehr dazu im 2. Teil…

 

Onward, Christian Soldiers ist ein Brocken. Wir spielen nicht wie bei Infidel einzelne Schlachten der Kreuzzüge nach sondern widmen uns dem großen Ganzen. Der erste Kreuzzug kann mit 1-7 Spielern gespielt werden, der zweite und dritte sind dann 2-Spieler Szenarien. Man kann sogar eine Variante spielen, bei der Barbarossa im hl. Land auch ankommt.

Ich habe die große Hoffnung das Ding irgendwann mit 7 Leuten auf dem Tisch zu haben, denn dann kommt erst die wahre Klasse raus. 4 Kreuzfahrerstaaten die zwar alle „runter“ und Heiden schlachten wollen, aber den anderen trotzdem nicht weiter trauen als sie sie werfen können. Und somit stehen sich die 4 auch immer etwas gegenseitig im Weg, im Kampf um neue Länderein „zur Ehre des Herrn“. Außerdem ist es auch mit Nachschub Essig. Da spielen die Muslime ein anderes Spiel, gespalten und kampfschwächer haben die zumindest keine Nachschubprobleme.

 

 

Roll One – A Board Game Story  Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl