22Feb/18

REVIEW – SCHATTEN DER SHINOBI COMIC GRAPHIC NOVEL

In der REVIEW zu SCHATTEN DER SHINOBI vom SPLITTER VERLAG, nimmt Euch Flo mit ins Feudale Japan. Autor Sylvain Runberg und Zeichner Xu Zhifeng zeigen Euch mit diesem Buch eine fantastische Geschichte rund um die sagenumwobenen Shinobi. Viel Spaß mit dem Video:
ISBN: 978-3-95839-394-3
Erschienen am: 22.01.2018
Autor: Sylvain Runberg
Zeichner: Xu Zhifeng
Einband Hardcover
Seitenzahl 112 Band 1 von 1

21Feb/18

Roll one – A Board Game Story

Heute gibt’s kein blabla, sondern harte Fakten

Bevor ich anfange über irgendwelche Spiele oder Mechaniken zu philosophieren möchte ich euch mal einen Anhaltspunkt geben, was meine Lieblingsspiele sind.
Egal ob sich unsere Geschmäcker nun decken oder Unterscheiden in jedem Fall ist das vielleicht ein Indikator ob euch ein Spiel gefallen könnte oder nicht.

Warum mir die einzelnen Spiele gefallen oder was ich gerne ändern würde, das erforschen wir zusammen in den nächsten Wochen.
Jetzt mal viel Spaß mit den Listen.

Meine TOP 25:

25. Leaving Earth

24. Battletech

23. Castle Panic

22. Star Wars: Rebellion

21. Libertalia

20. The Networks

19. Alien Frontiers

18. Blood Bowl

17. Quarriors!

16. Onitama

15. Conflict of Heroes: Der Bär erwacht!

14. Baseball Highlights: 2045

13. Crokinole

12. Scythe

11. Robinson Crusoe: Abenteuer auf der verfluchten Insel

10. Dune

9. Hyperborea

8. Steampunk Rally

7. Roll for the Galaxy

6. Blood Rage

5. The Grizzled

4. Kingdom Death: Monster

3. Conan

2. Twilight Imperium Third Edition

1. Blood Bowl: Team Manager – Das Kartenspiel

Meine TOP „Wegwerf“-Spiele

10. Pathfinder Abenteuer  Kartenspiel: Erwachen der Runenherrscher

9. Gloomhaven

8. Mythos Tales

7. Legenden von Andor

6. Mechs vs. Minions

5. Exit Das Spiel

4. Pandemic Legacy: Season 1

3. The 7th Continent

2. Arkham Horror: The Card Game

1. T.I.M.E Stories

Damit ihr aber nicht nur mit einer Liste abgespeist werdet möchte ich mich noch kurz einem anderen Thema widmen. Als Bonus quasi.

Der heilige Gral

-oder-

Spiele denen man vergeblich hinterherjagt

Was ist der heilige Gral? Naaa, sicher nicht der Becher.. .
Was macht ein Spiel zum heiligen Gral? Das ist für jeden etwas anderes. Entweder das eine Spiel dieses bestimmten Designers oder das uralte Ding… Eines haben sie alle gemeinsam: Schwer zu kriegen oder Out of Print müssen sie sein.

Für mich gibt es bei den Brettspielen keinen heiligen Gral mehr. Mittlerweile habe oder hatte ich jedes Spiel, das für mich den Status des heiligen Grals verliehen bekommen hat. Traurig aber wahr, ich habe die meisten wieder verkauft, weil die Vorfreude und der Traum vom großen Highlight einfach eine Erwartungshaltung erschaffen haben, der das Spiel nicht gerecht werden konnte. Leider steckte oftmals dann auch nur ein Spiel dahinter das ganz ohkay ist. Star Wars The Queen’s Gambit ist so ein Beispiel. Ich habe das Geld in die Hand genommen und es mir aus Amerika importiert, weil cool und Star Wars! Das Spiel ist ganz nett…das war’s… ganz nett.

Genauso bei Dune oder Patton’s Best, da habe ich mir die Originale aus den 80ern gekauft. Das ist auch genau das was ich bekommen hab. Pappe mit dem Design und dem Geruch der 70er und 80er. Dune habe ich heute noch, aber als selbst gebaute Version von einem grafischen Remake.Der Vorteil bei diesen Spielen war, dass sie meistens jemand anderes Gral und somit leicht zu verkaufen sind.

Warum hat man sowas? Warum macht man sich die Mühe? Warum setzt man sich dieser (fast immer) vorprogrammierten Enttäuschung aus?

Das ist an den Psychologen das zu deuten und zu beantworten.

Glücklicherweise muss ich aber sagen, dass es auch positive Beispiele gibt wo ein Spiel diesen Gral-Status absolut ausfüllt. Kingdom Death: Monster zum Beispiel, oder Dune (das grafische Re-Design) oder

Magic Realm, oder das Spiel, das mein aktuell letzter heiliger Gral ist/war.Shadow of the Colossus, hat jetzt auf der PlayStation 4 sein Remake bekommen. Ich geh jetzt mal den nächsten Koloss erledigen. Bis nächste Woche.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl. 

18Feb/18

COMIC REVIEW – DIE STADT DER TRÄUMENDEN BÜCHER TEIL 2

In dieser Comic Review sehen wir und das Graphic Novel Die Stadt der Träumenden Bücher Teil 2: Die Katakomben von Walter Moers an.
Dieses schöne Graphic Novel vom Knaus Verlag , ist in einem aufwendigen Hardcover Umschlag und hat über 128 Seiten.
Die Detailreichen Zeichnungen von Florian Biege setzten dem zweiten Teil dieser Reihe die absolut verdiente Krone auf.

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag (9. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3813505022
ISBN-13: 978-3813505023

16Feb/18

COMIC REVIEW – OLYMPUS MONS GRAPHIC NOVEL ANOMALIE EINS

Die Heutige COMIC REVIEW – OLYMPUS MONS zeigt Euch einen Einblick in die GRAPHIC NOVEL vom SPLITTER VERLAG.
Der Autor Christophe Bec und der Zeichner Stefano Raffaele zeigen ihr können wieder einmal in diesem ersten BAND Anomalie Eins.
Splitter Verlag
ISBN: 978-3-96219-020-0
Erschienen am:22.01.2018
Autor: Christophe Bec
Zeichner: Stefano Raffaele
Einband Hardcover
Seitenzahl 56 Band1 von 3

14Feb/18

Morgen startet Black Panther in den deutschen Kinos

Der neue Marvel-Blockbuster begeistert die Fans 


Morgen (15. Fabruar 2018) startet ein neues Kapitel im Marvel-Cinematic-Universe: Mit Black Panther kommt eine der faszinierendsten Figuren aus der Superhelden-Riege um die Avengers ins Kino. In den USA hat der Film im Vorfeld alle anderen Superhelden-Verfilmungen beim Kartenvorverkauf geschlagen. Das zeigt, dass die Leiwandpräsenz von T’Challa, König des fiktiven afrikanischen Landes Wakanda, der in Fantastic Four #52 (July 1966) von Stan Lee und Jack Kirby erstmals den Fans präsentiert wurde, von vielen sehnlichst erwartet wurde. Und auch die ersten Reaktionen auf den Film sind enorm positiv bis begeistert. Für das MCU ist Black Panther ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum kommenden Avengers-Highlight Infinity War. Panini Comics hat passend zum Film eine ganze Reihe von Black Panther-Abenteuern im Angebot: Die offizielle Vorgeschichte zum Kinofilm, die laufende Black Panther-Serie, in der mit Ausgabe vier der Start einer neuen Storyline auch Neueinsteigern einen perfekten Startpunkt in die Geschichte liefert, und Marvel Knights: Black Panther, mit der Neudefinition des Charakters, auf der in Teilen auch der Film-Black Panther basiert. 

BLACK PANTHER – DIE OFFIZIELLE VORGESCHICHTE ZUM FILM (52 Seiten; 4,99 €) erzählt, wie T‘Challa den Titel Black Panther und die damit verbundenen mystischen Kräfte erhält, die dem Beschützer des Königreichs Wakanda seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitervererbt werden. Das Heft enthält unverzichtbares Basiswissen zum neuen Marvel-Kinofilm.

BLACK PANTHER 4 (140 Seiten; 16,99 €). Wakanda wird von Bestien und Monstern angegriffen, doch die Götter, die seit Anbeginn über das Land wachen und es beschützen, regen sich nicht. Black Panther begibt sich auf die Suche nach Antworten. Doch nicht nur physisch drohen Feinde – im Hintergrund und auf Staatsebene schmieden einige von Captain Americas und Iron Mans erbittertsten Feinden Intrigen gegen den Herrscher. Die Storyline bietet Black Panther-Neulingen einen perfekten Einstieg in die aktuellen Abenteuer des Helden im Raubkatzen-Kostüm.

MARVEL KNIGHTS: BLACK PANTHER (132 Seiten; SC 15,99 €; HC 22,- €). Obwohl seine Heimat und sogar sein Thron von innenpolitischen Unruhen bedroht sind, verfolgt T‘Challa einen Kindsmörder bis nach New York. Dort legen sich Black Panther und seine Leibgardistinnen mit Gangstern, Wakandas Geheimpolizei und dem “Teufel” persönlich an. Der US-Regierungsbeamte Ross, der T‘ Challa zugewiesen ist, kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Diese Black Panther-Story ist eine der wichtigsten der letzten Jahre, denn hier wurde der Charakter von den Autoren Christopher Priest und Joe Quesada, und den Zeichnern Mark Texeira und Vince Evans inhaltlich und optisch generalüberholt.

Das alles gibt es natürlich bei Panini Comics, viel Spaß beim Lesen.

14Feb/18

Roll one – A Board Game Story

Moderne Zeitgeschichte – „Gesellschaftsspiele und ihr Mehrwert“

Es war einmal ein Mann namens Klaus Teuber. Ein Mann mit einer Idee. Diese Idee, der kartongewordene Traum eines jeden Spielers, hieß „Die Siedler von Catan“. Catan, wie es heute heißt, war das erste Spiel, dass den Sprung über den großen Teich geschafft und eine Lawine losgetreten hat. Seitdem gibt es jedes Jahr riesige Messen auf denen hunderte von neuen Spielen präsentiert werden.

Auch die bekannten Kategorien haben sich verändert.

Aus Amerika kommen nun neben den bekannten wargames gibt es nun auch immer häufiger Spiele die eine sehr dichte Atmosphäre aufbauen. Angefangen mit Dune oder Cosmic Encounter (in den 70ern) haben wir nun die Kategorie der Ameritrash games.
Diese zeichnen sich durch ein starkes Thema aus, das einen verschlingen kann wie ein gutes Buch. Ein hoher Glücksanteil (durch Würfel oder Karten), direkter Konflikt und damit auch die Möglichkeit der Spieler-Elimination sind weitere Merkmale.

Die nun zu Eurogames umgetauften german board games dagegen bleiben ihrer Spur treu. Alles ist und bleibt durchdachter. Das Thema ist oftmals aufgesetzt. Ob ich jetzt ein Händler im Mittelmeerraum bin oder eine Alienrasse die Teile für ein Raumschiff zusammensammeln muss, dahinter steckt vielleicht das selbe Spiel. Das macht das Design jetzt nicht schlechter, es wird der Fokus einfach auf etwas anderes gelegt. Oftmals geht es um striktes optimieren, planen, handeln. „Anachrony“ von 2017, Später dann führt die Zeit das zusammen was in der Vergangenheit geteilt.

So genannte Hybridspiele entstehen.

Spiele, die im Herz ein Eurospiel sind. Sehr strukturiert, sehr auf die mechanischen Abläufe des Spiels bedacht, aber dennoch mit einem starken Thema, Konflikt und ein wenig Glück. Blood Rage, zum Beispiel, ist ein Paradebeispiel hierfür und auch noch sehr erfolgreich.

Abstrakte Spiele gab es immer und wird es immer geben.

Die simple Eleganz von einem zwei Spieler Spiel, „weiß gegen schwarz“, schnell zu lernen schwierig zu meistern. Eins muss man diesen Spielen lassen. Sie sind immer irgendwie schön und ansprechend gestaltet. Aber auch hier findet ein Umdenken statt. Thema und Design finden auch hier einen Nährboden. Man vermutet nicht direkt hinter Santorini oder Onitama eine Schach-Variante.

Auch Party- oder Geschicklichkeitsspiele werden immer zahlreicher.

Später werden wir auch einen tieferen Blick in die verschiedenen Kategorien werfen. Was zeichnet diese Spiele aus? Für wen ist das was? Typische Vertreter, all sowas. Dies soll nur ein kleiner Überblick über die Entwicklung sein, der in keinster Weise vollständig zu sein versucht.

Was haben all diese Spiele gemeinsam?

Sie bringen Menschen zusammen. Wir sitzen gemeinsam am Tisch, verbringen Zeit miteinander, lachen, schimpfen… Und das ist genau der Mehrwert der Gesellschaftsspiele, die Gesellschaft. In unserer digitalen Welt ist diese Flucht in eine Welt aus Papier, Holz und Plastik eine gelungene Abwechslung.

Und mit diesen Worten machen wir Schluss für heute.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Auf wiederhören.

Der Wöchentliche Blog Roll One – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl. 

13Feb/18

DER COMIC EINKAUF – FOLGE 2 – 2018

Die neuste Folge COMIC EINKAUF – FOLGE 2 – 2018 im XL Format. Flo hat in letzter Zeit mehr gekauft als er euch gezeigt hat, diesen miss stand holt er nun nach. Viel Spass mit dem Video.

07Feb/18

Roll One – A Board Game Story

“Der König ist tot. Lang lebe der König”.
-oder-
Welcome aboard the hype train.
Next stop: Cult of the new.

Eigentlich ist die Welt der Brettspiele eine beständige. Wenn ein Spiel den ersten Platz auf boardgamegeek.com erklimmt, dann bleibt es da auch …zumindest für eine gewisse Zeit. So erging es z.B. Twilight Struggle. Das Spiel welches als das weltbeste Spiel galt. Für viele Jahre. Doch seine Zeit war gekommen. Der neue Anwärter Pandemic Legacy: Season 1 (Review folgt) punktete mit Innovation und verdrängte den in die Tage gekommenen König von seinem Thron.

Ein Aufschrei ging um die Welt.

Pandemic Legacy vereinte den Erfolg von dem Einsteiger Co-Op Pandemie mit den Entwicklungsmöglichkeiten von Risiko Evolution zu etwas neuem. Gut, ganz neu, war es nicht, denn Risiko Evolution hat das vorher schon gemacht, war aber eben nicht so bekannt. Aber was hat es denn jetzt eigentlich gemacht?
Es hat eine sich entwickelnde Geschichte erschaffen, ein sich veränderndes Spiel. Ein Spiel das nach dem Durchspielen in der Tonne landet. Wait, What?!

Die Geschichte entwickelt sich über den Verlauf von 12-24 Spielen und hierbei werden Aufkleber auf Spielbrett und Karten geklebt, Karten vernichtet, Charaktere erschaffen und getötet. All das führt zu einer einzigartigen Geschichte. Aber wie kann ein Spiel, dass man nur einmal durchspielen kann das beste aller Zeiten sein?

Ist es nicht mehr, Denn es wurde nach ca. eineinhalb Jahren von Gloomhaven abgelöst. Gloomhaven ist auch wieder ein Legacy-Spiel. Auch hier verändert sich das Spiel, die Welt. In diesem brettgewordenen Rollenspiel steckt genug Material und Geschichte für ca. 100 verschiedene Runden oder mehrere hundert Stunden, und Trotz der Fülle ist es irgendwann einmal vorbei.

Warum feiern wir Spiele, die wir nach dem Durchspielen wegwerfen können?

Wir alle unterliegen dem Hype, dem Cult of the New. Früher, als im Jahr ein vielleicht zwei Spiele angeschafft wurden, wurden diese zu Tode gespielt. Jeder hat irgendwo einen Satz Spielkarten der total abgegammelt ist, mit dem aber immer weiter gespielt wird. Heutzutage werden wir jedes Jahr von hunderten bis tausenden neuer Spiele überschwemmt, so dass man quasi gar nicht mehr nachkommt. Eines wird höher angepriesen als das nächste. Und so kommt es, dass Spiele die in zweistelliger Zahl gespielt werden zur Rarität werden.

Ein neues Spiel wird ein paar wenige Male gespielt, dann kommt schon der nächste Kracher auf den Tisch, gefolgt vom nächsten. Und dann liegen die alten im Schrank und verstauben um die Wette. Ist es also verwerflich für ein Spiel, das man 12-24 mal spielt 50€ ausgibt und es dann wegwirft anstatt den gleichen Betrag für ein Spiel auszugeben und es nach drei mal spielen den Erben zu vermachen?

Ich sage nein.

Bei mir war nach 16 Partien mit Pandemic Legacy: Season 1 Schluss (wie es mir gefallen hat verrate ich später einmal) und damit ist es Platz 25 meiner meistgespielten Spiele von über 350 gespielten Spielen. Ist nun Legacy die Rettung vor dem Hype?
Nein, aber es bringt zumindest die Leute dazu wieder mehr aus ihren Spielen herauszuholen, denn wie bei einer guten Serie will man ja wissen wie es weitergeht.

Danke für’s zu…hören/lesen.

Bis bald. Euer Geschichten-Schnizzl

Der Wöchentliche Blog Roll one – A Board Game Story, erscheint jeden Mittwoch neu, geschrieben von Mr.Schnizzl.